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Wer im weltbesten Restaurant speisen will, muss früh reservieren. Ein geschmackvoller Ausflug ins Mirazur.

Wie wäre es das milde Südfrankreich zu durchqueren, jedoch Cannes und Nizza zu meiden, um stattdessen im lauschigen Menton erneut ein Refugium der Gastfreundlichkeit vorzufinden? Hier steht noch immer das Mirazur“ des argentinischen Sternekochs Mauro Colagreco auf Platz eins der World’s 50 Best Restaurants“. Dass die Auszeichnung genau genommen von 2019 stammt, weil 2020 aufgrund der Pandemie die Award-Verleihung auf 2021 verschoben werden musste, kümmert den ohnehin keineswegs Titelsüchtigen nur wenig. 

Mauro-Colagreco verleiht jedem Gericht seine typische Note.”

Schließlich gibt es genug zu tun und zu ernten in den restauranteigenen Gärten, nicht zu vergessen die Fahrten in die verwunschenen Bergdörfchen oberhalb von Menton, aus denen ebenfalls so manche Zutat kommt. Ob das Fruchtfleisch einer Olive und eines Apfels zum gelungenen Amuse-Bouche wird und frisches Zitrusgelee einer Kombination aus Pampelmuse und ebenfalls frisch gefangenem Taschenkrebs eine ganz eigene, eben Mauro-Colagreco-typische Note verleiht, ist für ihn jedenfalls entscheidender als die Aktualität eines Titels. 

Sowieso findet sich das Mirazur“ mit seiner gelungenen Verbindung aus Maritimem und Terrestrischem bereits seit Jahren auf der Bestenliste. Doch auch wenn die Freiluftterrasse mit ihrem atemberaubenden Meerblick ein paar Gäste mehr zulässt, als gegenwärtig in geschlossenen Räumen erlaubt sind – wer nicht erst im nächsten Spätsommer in den Genuss dieser einmaligen Küche kommen möchte, sollte am besten frühzeitig reservieren, will heißen: jetzt. 

Es(s)prit und Innovation

Mirazur: 30 Avenue Aristide Briand, 06500 Menton/​Frankreich.
Menü: € 320, – .
Reservierungen unter Tel.: +33/4/92 41 86 86 oder mirazur​.fr

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23. November 2023 Schellhorn c Caio Kauffmann 02

Großes Comeback: Guide Michelin Österreich

Wir haben darauf gewartet. Wir haben darauf ­gehofft. Jetzt freuen wir uns auf den ersten Guide Michelin Österreich. Sepp Schellhorn im Talk über das Comeback des Jahres.

Die Michelin-Restaurants 2023 für Wien und Salzburg sind online. Gibt es für Sie Überraschungen?
Ich beachte diese Liste gar nicht großartig, da ich mich natürlich freue, dass Salzburg und Wien bereits im Guide Michelin erwähnt werden. Aber diese einzigartige internationale Bewertung sollte nicht zwei Städten vorbehalten bleiben. Ich wünsche sie ganz Österreich!

Das Thema dominierte die Gourmet-Schlagzeilen: Nun ist es fix! Der Guide Michelin kommt 2024 nach Österreich. Was sagen Sie dazu?
Ich freue mich sehr, dass der Guide Michelin nach Österreich kommt. Für ein Land, das sich rein nach Nächtigungszahlen gern als Tourismusweltmeister präsentiert, ist es wirklich nicht zu verstehen, dass der renommierteste Gourmetführer der Welt hier nicht flächendeckend Fuß gefasst hat. Bisher scheiterte es an neun Bundeländern und der Österreich Werbung – im Endeffekt am Geld. Die Chancen, dass auch in Österreich eine internationale Guide-Michelin-Bewertung möglich wird, standen noch nie so gut. Und jetzt ist es geglückt.

Sie haben sich öffentlich für das Comeback des Guide Michelin in Österreich stark gemacht. Wie beurteilen Sie die aktuelle Entwicklung?
Der Guide Michelin hatte ja 2009 ein kurzes Zwischenspiel in Österreich. Seitdem haben wir nur mehr nationale Gourmetführer. Dabei braucht es internationale Maßstäbe, nach denen sich die Chefs und Gastronomen messen können. Und nach denen auch gereist wird. Nächtigungen und Food-Trends werden mittlerweile mit Guide-Michelin-Bewertungen verknüpft. Sprich der Guide Michelin ist für alle Österreicher von Vorteil: für die Gastronomen, die regionalen Lieferanten, die Touristiker und alle anderen, die an der Wertschöpfungskette beteiligt sind – von Taxifahrern bis zum Handel. Außer Schulen und Altersheimen hat jeder was davon. Sogar dem Fachkräftemangel kann dadurch begegnet werden. Der Guide Michelin ist international renommiert und lockt auch gutes Personal und Topköche an. Er ist das perfekte Marketingtool am internationalen Markt.

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21. April 2021 X TULSI SPEISE 0119 60

Tulsi: Authentisch indische Küche in Wien

2 for 1 Gourmet-Tipp: Chicken Tikka, Butter Chicken, Currys. Im Tulsi kommen klassische indische Gerichte in guter Qualität auf den Teller. Den Schärfegrad bestimmt man besser selbst.

Die indische Küche genießt hierzulande noch nicht den Stellenwert, der ihr zusteht. Dabei ist die Küche des Subkontinents ein eigener Kontinent, den es zu entdecken gilt. Hocharomatisch und raffiniert gewürzt ist sie, und auch noch sehr gesund. Gemüse und Hülsenfrüchte spielen eine zentrale Rolle, zahlreiche Gerichte kommen ohne Fleisch aus. Eine gute Adresse für eine kleine Entdeckungsreise liegt in Wien Währing. Hier führen Pradeep Sharma und dessen Tochter Swati seit 2012 das Tulsi. 

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07. Jänner 2021 Restaurant Split

"Split - Ich brenne für Wein"

Nadine Djordjevic, 23, ist Junior-Chefin des Fischrestaurants Split. Sie liebt Fisch, Sarma und Wein. Ein Gespräch über kroatische Weine, Qualität im Lieferservice und Online-Tastings, die sie mit ihrem Partner organisiert.


Das Split ist ein Familienbetrieb. Heute gibt es Krautrouladen, nämlich Sarma. Was trinkt man dazu?
Grasevina Mitrovac (Anm: Welschriesling), weil die Säure nicht so aggressiv ist. Späternte, somit sehr vollmundig. Wirkt wie eine Spätlese, aber doch knochentrocken und fruchtig am Gaumen. 

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