1963 war für Aston Martin ein besonderes Jahr. Mit dem DB5 präsentierte die britische Marke einen Gran Turismo, der innerhalb kurzer Zeit zum Maßstab seiner Klasse werden sollte. Entworfen auf den Proportionen seines Vorgängers, aber mit einem stärkeren Motor und einem aufwendig gestalteten Interieur, verband der Sportwagen Eleganz und Leistung auf eine Weise, die bis heute außergewöhnlich wirkt. Die lange Motorhaube, die fließende Dachlinie und die sorgfältig verarbeiteten Materialien im Innenraum machten den DB5 schon damals zu weit mehr als einem schnellen Automobil.
Nur ein Jahr später folgte sein wohl berühmtester Auftritt. In Goldfinger wurde der DB5 zum Dienstwagen von James Bond und damit schlagartig weltweit bekannt. Der Film machte ihn zur Legende, geschaffen hatte seinen Ruf jedoch bereits sein Entwurf. Mehr als sechs Jahrzehnte später zählt der DB5 noch immer zu den meistzitierten Sportwagen der Automobilgeschichte und gilt als Inbegriff britischer Grand-Touring-Kultur.
An genau dieses Automobil erinnert Breitling mit der neuen Top Time B01 Tribute to Aston Martin DB5. Die Verbindung kommt nicht von ungefähr. Bereits die erste Top Time entstand in den 1960er-Jahren und begegnete dem DB5 später ebenfalls auf der Leinwand. Für die neue Sonderedition verzichtet Breitling allerdings auf plakative Zitate. Stattdessen richtet sich der Blick auf das, was den Innenraum des DB5 so besonders machte.
Der hölzerne Rehaut greift das klassische Holzlenkrad des Sportwagens auf. Das handkolorierte Lederarmband erinnert an die Sitze des DB5, während sich die charakteristisch geformten Hilfszifferblätter an den Instrumenten des Armaturenbretts orientieren. Es sind Details, die Kenner sofort erkennen, die aber nie aufdringlich wirken. Gerade dieser zurückhaltende Umgang mit den Vorbildern unterscheidet die Uhr von vielen automobilen Sondereditionen.
Breitling bringt den Chronographen in drei limitierten Versionen auf den Markt. Das Edelstahlmodell mit silberfarbenem Zifferblatt orientiert sich an der historischen Top Time Ref. 2002 und erscheint in einer Auflage von 1.022 Exemplaren. Daneben steht eine Variante mit schwarzem Zifferblatt und Platinlünette, limitiert auf 315 Stück. Die exklusivste Ausführung besteht aus 18-karätigem Rotgold und trägt erstmals bei Breitling ein Zifferblatt aus natürlichem Onyx. Von ihr entstehen lediglich 250 nummerierte Exemplare.
Im Inneren arbeitet das Breitling-Manufakturkaliber 01 mit COSC-Zertifizierung, Säulenradsteuerung, vertikaler Kupplung und rund 70 Stunden Gangreserve. Durch den Saphirglasboden wird der gravierte Rotor sichtbar, der auf die Zusammenarbeit mit Aston Martin verweist.
Der DB5 hat seinen Platz in der Automobilgeschichte längst gefunden. Dass sein Interieur heute als Inspiration für einen Chronographen dient, überrascht deshalb kaum. Statt den Sportwagen zu kopieren, konzentriert sich Breitling auf jene Details, die den Charakter des Originals ausmachen. Genau dadurch bleibt der DB5 im neuen Modell präsent – nicht als Dekoration, sondern als gestalterische Referenz.
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