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Tout vient à point à qui sait attendre“ – alles kommt zu dem, der warten kann. Genau so verhält es sich mit der neuen BVLGARI ICONS Minaudière Collection.

Wer einmal in Mailand vor den Archivstücken des Hauses stand, wer die schiere Wucht dieser jahrzehntelangen Designgeschichte und die Tiefe des kulturellen Erbes begriffen hat, der sieht in Bvlgari mehr als nur einen Juwelier. Man sieht eine Chronik der Zivilisation, gegossen in Gold und Edelsteine. Mit der neuen Kollektion geht Mary Katrantzou nun einen Schritt weiter – einen, der herrlich unvernünftig und gleichzeitig tiefsinnig ist.

Wenn Kultur den Platz des Smartphones einnimmt

Wir leben in einer Zeit, in der Accessoires oft nur noch Sklaven unserer Technik sind. Taschen werden nach der Größe eines Displays bemessen. Bvlgari bricht mit dieser Logik. In diese Minaudières passt kein Smartphone. Und genau darin liegt das Statement. Mary Katrantzou stellt eine präzise Frage: Was tragen wir bei uns, wenn wir das Digitale weglassen?

Jedes der fünf Stücke – Monete, Serpenti, Tubogas, Divas’ Dream und BVLGARI BVLGARI – ist eine Skulptur aus dem Wachsausschmelzverfahren, ein Hybrid aus High Jewelry und Abendtasche. Doch das eigentliche Herzstück liegt im Inneren: Ein Miniaturbuch, verfasst von einer ikonischen Frau unserer Zeit.

Isabella Rossellini und das Echo der Natur

Vor allem Isabella Rossellini bringt diesen Gedanken auf den Punkt. Sie verkörpert jene Mischung aus zeitloser Ästhetik und intellektueller Unabhängigkeit, die Bvlgari auszeichnet. In ihrer Hand wird die Monete“-Minaudière – eine Hommage an antike Münzprägung – zu mehr als einem Schmuckstück.

In ihrem Werk Notes on Listening to Nature“, das exakt in die Form der Tasche passt, erinnert sie daran, dass Exklusivität heute auch darin liegt, zuzuhören – der Natur, der Geschichte und der eigenen Intuition. Der Gedanke von Carry Culture“ wird hier konkret: Man trägt nicht nur Handwerkskunst, sondern Inhalt.

Neben Rossellini beteiligen sich unter anderem Chimamanda Ngozi Adichie und Sumayya Vally an der Kollektion. Unterschiedliche Stimmen, unterschiedliche Perspektiven – vereint durch die Idee, dass Luxus im Jahr 2026 nicht allein im Sichtbaren liegt.

Die Icons Minaudière Collection“ ist keine praktische Tasche. Sie ist auch kein ironisches Statement. Sie ist eine bewusste Verschiebung des Fokus: vom Display zum Diskurs. Sie ist klein, technisch unpraktisch – und gedanklich bemerkenswert groß.


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