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Destination Dining liefert außergewöhnliche Momente für den Gaumen, die ebenso im Gedächtnis bleiben wie die letzte Reise.

Auf der heutigen Speisekarte stehen fünf Genusstempel in den sonnigen Destinationen Bangkok, Dubai, Rio, Mexiko und Lima.

1. New York: Le Bernardin

In New York gibt es Legenden – und dann gibt es Le Bernardin, das schon Fisch servierte, als der Rest der Stadt noch damit beschäftigt war, Pasta Primavera zu entdecken. Was 1972 in Paris als kleines, fischfokussiertes Lokal der Geschwister Maguy und Gilbert Le Coze begann, wurde 1986 in Manhattan zur Institution: Drei Monate nach der Eröffnung vergab die New York Times vier Sterne, als wäre es das Normalste der Welt. Nach Gilberts frühem Tod übernahm Eric Ripert – damals jung, französisch, talentiert, heute Ikone – und setzte die Philosophie fort, die das Haus bis heute definiert: Der Fisch ist der Star, alles andere spielt nur die möglichst elegante Nebenrolle. Die Kombination aus makelloser Technik, französischer Grandezza und radikalem Respekt fürs Produkt machte das Restaurant zu einem globalen Maßstab für Seafood. Und während sich die Stadt ständig neu erfindet, bleibt Le Bernardin ein seltener Fixstern – samt vielfach ausgezeichnetem Design, eigener Lounge, Weinbar, Private-Dining-Salon und einem Chef’s Tasting, das Menschen dazu bringt, ohne zu zögern 350 Dollar in ihr kulinarisches Karma zu investieren.

www​.le​-bernardin​.com

2. Aspen: Cloud Nine Alpine Bistro

Wer im Cloud Nine Alpine Bistro einkehrt, merkt schnell: Auf Aspens Wolke Nummer Neun gelten eigene Naturgesetze. Der Tag startet harmlos mit Raclette, Fondue und einem Hauch Schweiz – und endet nicht selten mit einer Champagnerdusche. Während man auf der Terrasse sein Steak Tatar gegen die Höhenluft verteidigt, legt drinnen der DJ auf und verwandelt die gemütliche Alpenhütte in eine Après-Ski-Party. Und wer das volle Märchenbuch-Feeling sucht, kommt zum Snowcat Dinner: Abholung per Pistenraupe, gefolgt von eleganter Alpenküche und legendärer Hüttengaudi. Reservierung? Unbedingt!

www​.aspensnowmass​.com

3. Spitzbergen: Gruvelageret

Essen auf Svalbard — besser bekannt als Spitzbergen, ist schon für sich ein Abenteuer – aber Gruvelageret setzt dem Ganzen eine Polarstern-Krone auf. In einem liebevoll restaurierten ehemaligen Kohlelager mitten in Sverdrupbyen, direkt unter dem Longyear-Gletscher, serviert das Restaurant arktische Küche mit jener Mischung aus Bodenständigkeit und Finesse, die man nur nördlich des Polarkreises findet. Nach einem Tag voller Schneemobile, Hundeschlitten, Eisbär-Fernbeobachtung oder schlichtem Überleben im Wind fühlt sich der warme, ruhige Gastraum an wie ein Geschenk: rustikales Bergwerksflair, knisterndes Licht – und Teller, die zeigen, wie elegant die Arktis schmecken kann. Die Küche setzt auf echte, nordische Aromen: frisch, klar, kraftvoll – ein feines Gegenstück zur rauen Umgebung. Und egal, ob man danach noch in den Karlsberger Pub weiterzieht oder direkt ins Bett fällt: Gruvelageret liefert jene Art Dinner, die man nicht vergisst, weil sie so sehr nach Ort, Geschichte und Wildnis schmeckt. Ein Fine-Dining-Erlebnis am Ende der Welt – im besten Sinne. Das kann echt was!

www​.gruvelageret​.no

4. Stockholm: AIRA

Auf Djurgården, direkt am Wasser, zeigt AIRA eindrucksvoll, wie moderne nordische Spitzenküche heute aussehen kann. Tommy Myllymäki und Pi Le verbinden saisonale Produkte mit globalen Techniken und französischer Präzision – jedes Gericht ein kleines Kunstwerk, das in der offenen Küche entsteht und oft am Tisch seinen letzten Feinschliff bekommt. Halibut mit fermentierter Melone, Sesam und Jalapeño? Klingt mutig, schmeckt aber nach Warum machen das nicht alle so?“. Der Service ist so mühelos aufmerksam, dass man sich fast selbst besser benehmen möchte, und die Atmosphäre wirkt angenehm ruhig und großzügig. Dazu passen die exzellente Weinbegleitung oder die überraschend kreative alkoholfreie Pairing-Option aus dem eigenen Garten – und, wenn man clever ist, ein Drink vorab auf der Terrasse am Wasser.

www​.aira​.se

5. Göteborg: Restaurant Signum

Am Ende der Landzunge Långenäs liegt Restaurant Signum – ein 2‑Sterne-Spot mit Grünem Stern, der zeigt, wie moderne nordische Küche heute funktioniert: klar, präzise und kompromisslos produktfokussiert. Das rund 18-gängige Menü basiert ausschließlich auf skandinavischen Hauptzutaten – Fisch und Seafood vorneweg –, ergänzt durch Kräuter, Blüten und Gemüse aus der eigenen Mikro-Farm sowie Algen aus dem hauseigenen Seafarm-Projekt bei Fjällbacka. (Ja, man kann eine eigene Algenfarm besitzen!) Gekocht wird offen, oft über Feuer, aber ohne Showküchen-Drama – hier spricht das Produkt, nicht der Rauch. Das Ergebnis: präzise, moderne Teller ohne Schnickschnack, aber mit richtig viel Charakter. Signum zeigt ziemlich lässig, wie weit man mit regionalen Zutaten kommt, wenn man sie ernst nimmt – und ein bisschen so behandelt, als wären sie VIP-Gäste.

www​.restaurantsignum​.com


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