Außergewöhnlich, eindrucksvoll, unvergesslich im Geschmack: Wir servieren kulinarische Highlights rund um den Globus.
Auf der heutigen Speisekarte stehen fünf Genusstempel in den sonnigen Destinationen Bangkok, Dubai, Rio, Mexiko und Lima.
1. Bangkok: GAGGAN
Im Herzen Bangkoks inszeniert Gaggan Anand im gleichnamigen Restaurant kein klassisches Dinner, sondern ein kulinarisches Gesamtkunstwerk. Der rebellische Chef, der sich selbst als „Dirigent des Chaos“ bezeichnet, kombiniert indische Wurzeln, japanische Präzision und theatralische Inszenierung zu einem Erlebnis, das irgendwo zwischen Küche, Konzert und Performance liegt. Nur 14 Gäste finden Platz in diesem avantgardistischen Setting, wo Geschmack, Klang, Licht und Emotion zu einer „Food Opera“ verschmelzen. Auf der Karte? Keine Menüfolge im herkömmlichen Sinn, sondern ein progressives Spiel aus Texturen, Überraschungen und Aromen, das sich ständig neu erfindet. Nach einer kurzen Schaffenspause kehrt Gaggan mit seinem radikal analogen Konzept zurück – mutig, verspielt und wieder an der Spitze: Best Restaurant in Asia 2025. Wer hier isst, erlebt nicht einfach Fine Dining, sondern Gaggans Version davon – kompromisslos kreativ, emotional und unvergesslich.
2. Dubai: GAIA Restaurant
GAIA Dubai ist im Grunde wie ein Kurzurlaub in die Ägäis – nur ohne Jetlag und mit garantiert besseren Haaren im Anschluss an das Essen. Zwischen romantischem Schummerlicht und der energiegeladenen Open Kitchen stolpert man regelrecht in eine Welt, in der Feta nicht einfach Feta ist und ein Fischmarkt auch im Restaurant funktioniert. Am heiß begehrten Chef’s Table – zwölf Plätze, mehr „Griechenland privat“ geht nicht – schaut man den Köchen so nah auf die Finger, dass man kurz vergisst, nicht selbst Teil des Teams zu sein. Die Lounge setzt auf tiefes Sitzen und noch tiefere Entspannung und serviert jene Art griechischer Eleganz, die so mühelos wirkt, dass man gar nicht anders kann, als länger zu bleiben. Unterdessen bieten Terrasse und Lounge Terrace sonnige, luftige Genussplätze, die beweisen, dass man auch mitten in Dubai herrlich mediterran dahinplaudern und essen kann. Und im Main Dining Room schließlich schlägt das kulinarische Herz des Hauses: ein täglich frischer Fischmarkt, eine farbenfrohe Salatbar und ein Holzofen, der Aromen zaubert, die direkt in Herz und Seele — und natürlich Magen wandern.
3. Rio: Térèze
Térèze ist das (Hotel-)Restaurant, in dem man nach dem ersten Bissen kurz vergisst, dass man eigentlich nur zum Essen und nicht zum Einziehen gekommen ist. Eingebettet in das luxuriöse Santa Teresa Hotel RJ – MGallery, einer ehemaligen Kaffeeplantage aus dem Jahr 1850 hoch über Rio, serviert das Lokal zeitgenössische Küche mit lateinamerikanischem Twist. Hier wird frisch, kreativ und erfreulich unkompliziert gekocht – allerdings mit jener Art Präsentation, bei der man sich fragt, ob der Teller noch essen oder schon eine Kunstinstallation ist. Der Blick über die Guanabara-Bucht macht’s auch nicht leichter, sich zu konzentrieren. „Tropical chic“ beschreibt das Setting nur halb: Es ist eher wie ein Date mit Rio selbst, inklusive exzellenter Weinkarte, die sowohl romantische Abende als auch Business-Lunches erstaunlich viel entspannter macht.
4. Mexico Stadt: Pujol
In Mexiko gibt es Orte, an denen Essen plötzlich mehr ist als ein Menü – eher eine Expedition ins kulinarische Gedächtnis eines ganzen Landes. Einer dieser Orte liegt in Polanco, wo Chef-Owner Enrique Olvera seit Jahren einen Dining Room führt, der als einer der berühmtesten des Landes gilt: das Pujol. Gemeinsam mit seinem Team macht er sich seit 25 Jahren Saison für Saison auf den Weg, um Mexiko neu zu begreifen: Sie durchstreifen Regionen, sprechen mit Produzenten, schmecken sich durch Märkte und Landschaften, bevor überhaupt ein Messer angesetzt wird. Was daraus entsteht, ist kein museales Nachkochen, sondern ein Weiterbauen an der mexikanischen Küche. Die Weinkarte? Voll von regionalen Winzern, manche davon exklusiv fürs Haus.
5. Lima: Maido
In Lima gibt es ein Restaurant, das 2025 in aller Munde war, zumindest, wenn man ein Foodie ist. Denn es wurde in diesem Jahr zum besten Restaurant der Welt gekürt. Küchenchef Mitsuharu “Micha” Tsumura, der Vater der peruanisch-japanischen Nikkei-Küche, denkt Food wie ein lebendiges Universum: ständig im Wandel, geprägt von Begegnungen, Migration, Austausch – so, wie sich Familiengeschichten und Kulturen seit Jahrtausenden verweben. Und genau darum geht es um Maido. Tsumura nimmt die Essenz Japans, kreuzt sie mit der Tiefe Perus und verwandelt beides in Gerichte, die schmecken, als hätte jemand zwei kulinarische Familienbäume miteinander verkuppelt. Nach 16 Jahren ist dieses Fusion-Wunder längst nicht nur ein Restaurant, sondern ein vibrierendes Manifest dafür, wie sehr Geschmäcker reisen, wachsen und sich gegenseitig beflügeln.
Nichts mehr verpassen – wir halten Sie auf dem Laufenden!
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.
Food & Drink — Jänner 2026
Elton John Zero
Cheers ohne Reue, Glamour ohne Kater
Food & Drink — Dezember 2025
Destination Dining zwischen Eis und Schnee
5 top Restaurants in kalten Gefilden
Food & Drink — November 2025
Signature 2 for 1 Gourmet Gutscheinbuch 2026
Lisi Brandlmaier über das Auswahlverfahren
Food & Drink — Oktober 2025
Culinary Design
4 außergewöhnliche internationale Restaurants
Food & Drink — Oktober 2025
Gourmet-Genuss im DAS WOLF
Herbstliche Highlights nahe Wien
Food & Drink — Oktober 2025
Culinary Design
8 Top-Restaurants in Europa