Mit der Kollektion „Le Fantastique Voyage de Monsieur Dior“ übersetzt Dior Maison einen der berühmtesten Abenteuerromane der Literaturgeschichte in Porzellan, Email und Illustration.
Kaum ein Roman hat die Vorstellung vom Reisen so geprägt wie „In 80 Tagen um die Welt“ von Jules Verne. Die Geschichte von Phileas Fogg inspirierte Generationen von Lesern – darunter auch Christian Dior. Schon als Kind faszinierte ihn die Erzählung vom Aufbruch ins Unbekannte. Mit der neuen Maison-Kollektion „Le Fantastique Voyage de Monsieur Dior“ greift Dior diese literarische Erinnerung auf und übersetzt sie in eine Kollektion, in der Reisen selbst zum Gestaltungselement wird.
Verantwortlich für die Kollektion zeichnet Cordelia de Castellane, die seit vielen Jahren die kreative Handschrift von Dior Maison prägt. Statt den Roman zu illustrieren, entwickelt sie daraus eine poetische Bildwelt, in der sich Fantasie, Handwerkskunst und die Geschichte des Hauses miteinander verbinden. Im Mittelpunkt steht der Heißluftballon – Sinnbild für Aufbruch, Entdeckung und die Faszination des Reisens. Von Objekt zu Objekt verändert sich das Motiv und begleitet die gesamte Kollektion wie ein roter Faden.
Gefertigt werden die Porzellanstücke in Limoges, dessen Manufakturen seit Jahrhunderten für höchste Porzellanqualität stehen. Die Kollektion umfasst Dinner- und Dessertteller, ovale Servierplatten sowie ein Vide-poche. Ergänzt wird sie durch fein emaillierte Schalen, die erneut in Zusammenarbeit mit der traditionsreichen Manufacture des Émaux de Longwy entstehen. Das 1798 gegründete Unternehmen zählt zu den ältesten Emailmanufakturen Frankreichs und verbindet bis heute klassische Techniken mit zeitgenössischer Gestaltung.
Zwischen den Illustrationen tauchen immer wieder jene Symbole auf, die Christian Dior ein Leben lang begleiteten. Das CD-Monogramm, die Biene, der Stern, das vierblättrige Kleeblatt, Rosen und Maiglöckchen fügen sich selbstverständlich in die Erzählung ein. Sie wirken nicht wie dekorative Elemente, sondern wie Wegmarken einer imaginären Reise, die Literatur und Maison miteinander verbindet.
Auch die Namen der einzelnen Stücke führen diese Geschichte fort. Bezeichnungen wie „Survol au siècle des Lumières“ oder „Escale du porte-bonheur“ erinnern an Reiseetappen, historische Epochen oder kleine Glücksmomente. Jedes Objekt erhält dadurch seine eigene Identität und wird Teil einer größeren Erzählung.
Bemerkenswert ist dabei weniger die Kollektion selbst als der gestalterische Ansatz. Dior Maison nutzt Literatur nicht als dekoratives Zitat, sondern als Inspirationsquelle. Aus einem Roman, der seit mehr als 150 Jahren Leser auf imaginäre Reisen schickt, entsteht eine Kollektion, in der Porzellan, Illustration und Erzählkunst auf ungewöhnlich stimmige Weise zusammenfinden.
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