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Boxenstopp für Architekturbegeisterte im Joshua National Park. Wie man einen Container in ein bewohnbares Kunstwerk verwandelt, zeigt das innovative Whitaker Studio aus London.

Containerbehausungen gelten nicht unbedingt als erste Adresse. Es sei denn, sie wurden vom renommierten Whitaker Studio aus London errichtet. Für 2,8 Millionen Pfund hat die Design- und Ideenschmiede zwölf lackierte Schiffscontainer am Rande des Joshua National Parks in den USA installiert und daraus ein extravagantes Eigenheim mit rund 200 Quadratmetern geschweißt. Die Joshua Tree Residence hat keine Nachbarn, dafür außen herum viel Platz und Sonne. Logisch, dass der Strom aus einer eigenen Solaranlage kommt. Außerdem stehen drei Schlafzimmer, Küche und Wohnzimmer zur Verfügung. Ganz in Weiß und ziemlich surrealistisch steht die Stahlimmobilie inmitten einer wüstenartigen Landschaft. Für Architekturbegeisterte ist der Boxenstopp ein definitiv erbauliches Muss.

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07. August 2023 Factory

The Manchester Museum

Eine erlebbar Investition in die Zukunft.

Fünfzehn Millionen Pfund hat sich Manchester den jüngsten Umbau des Manchester Museum kosten lassen – und verweist auf eine Investition in die Zukunft. Genau darum geht es beim Projekt Hello Future“ dann auch. Bislang stand hier die Erzählung rund um die einstige Weltmacht Großbritannien im Mittelpunkt. Doch man muss kein Hellseher sein, um in Zeiten eines zunehmend aggressiven geführten Wettbewerbs zwischen westlichen Demokratien und aufstrebenden Weltmächten wie China den Wert eines tieferen Verständnisses unterschiedlicher Kulturen zu erkennen. Genau darauf zielen die neue Belonging Gallery, die Lee Kai Hung Chinese Gallery und die South Asia Gallery ab. Wobei ein gemeinsames Ziel ganz besonders herausgestrichen wird: Nämlich die Schaffung einer nachhaltigeren Welt.

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14. März 2022 Anja Kirig2

Ausflug ins Morgenland

Schöne Aussichten: Trendforscherin Anja Kirig blickt in die Zukunft des Reisens.

Trends & Travel – für Anja Kirig ist dieser klingende Titel Beruf und Berufung zugleich. Die deutsche Zukunfts- und Trendforscherin hat sich auf das Thema Reisen spezialisiert und lebt diese Passion in allen Facetten. Für diesen Talk erreichen wir sie auf Teneriffa, wo sie gerade eine Workation verbringt. Nur ein Trend, den sie uns im Interview verrät. Wieso Nachhaltigkeit ein Must-have ist und Fernreisen dennoch gefragt sind, lesen Sie hier.

Sie sind gerade auf Workation in Teneriffa. Der große Reisetrend?
Workation ist ein Trend, der die Bandbreite des Reisens aufzeigt. Die Grenzen zwischen den verschiedenen Lebensbereichen – etwa Arbeit und ­Freizeit – verschwimmen immer mehr. Es geht beim Reisen nicht mehr darum, 50 ­Wochen im Jahr zu arbeiten und dann zwei Wochen völlig abzuschalten, sondern es geht um Individualisierung – da­rum, die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse zu befriedigen. Für sich den Mehrwert von Reisen zu erleben. Daher ist es schwierig, von einem Reisetrend zu sprechen.

Wie reist man heute und in Zukunft?
Resonanztourismus ist auf jeden Fall ein großes Thema. Hier geht es ­darum, auf Reisen neue Beziehungen zu generieren und zu erfahren. Wobei ­Resonanz nicht nur Beziehungen zu Personen ­impliziert, gemeint sind auch Beziehungen zu Orten, Themen, Räumen, Objekten. Es geht darum, das zu erle­ben, was passiert, wenn ich in ­Beziehung mit etwas trete. Das kann ich durchaus auch erfahren, wenn ich allein an einen besonderen Ort, in die Natur etc. reise. Beim Resonanztourismus ist der Effekt das Wesentliche. Es geht nicht nur da­rum, einen kurzen Eindruck zu erhalten, sondern eine ­Erfahrung zu machen, die einen nachhaltigen Effekt auf mein ­Leben hat. Das Ziel ist, von der Reise etwas für den ­Alltag mitzunehmen.

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21. September 2020 Getty Images 93908097 Hua Shan Weg

Steil-Influencer

Wo relaxen mit einer Prise Spannung gewürzt wird.

Treppensteigen ist gesund, heißt es. Vorausgesetzt, man ist trittsicher und schwindelfrei. Zumindest gilt das für die spektakulärsten Treppen der Welt. ‑Alpintouristen kennen die Treppe ins Nichts“ im österreichischen Dachsteingebirge. An ihrem Ende befindet sich … nichts. Außer ein Glaspodest, 400 Meter über dem gähnenden Abgrund. Wer sie begangen hat, wird bestätigen: 14 Stufen können verdammt lang sein und ziemlich weiche Knie verursachen. Die kriegt auch, wer die 700 Stufen auf den Peñón de Guatapé, einen zuckerhutartigen Berg in Kolumbien, erklimmt. Die überaus steile Treppe in Zickzack-Bauweise wurde an einer Felswand errichtet, die auch Extremkletterer vor Herausforderungen stellen würde. Der Ausblick vom Aussichtsturm, der in schwindelerregender Höhe auf dem Gipfel thront, ist der Lohn für all die Überwindung während des Aufstiegs. Lediglich ein Teehaus erwartet Abenteuerlustige am Ende des Hua-Shan-Wegs am gleichnamigen Berg in China. Der schmale Treppenpfad gilt als einer der gefährlichsten Wege der Welt. Geländer gibt es keines, lediglich ein Stahlseil, an dem sich Wanderer festhalten können. Was sich empfiehlt, denn nur drei Fußbreit vom Fels geht es Hunderte Meter in die Tiefe. Ein falscher Tritt und aus den Stiegen wird der vielbesungene Stairway to Heaven“.

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