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Matthew Wang, neuer General Manager Huawei Consumer Business Group Austria, im Experten-Talk.


Unsere Welt ist mit Homeoffice, Digital Learning etc. mobiler geworden. Ist 5G bereits im Alltag der Menschen in Österreich angekommen?
Nicht nur im IT- und Telekommunikationssektor ist 5G ein heiß diskutiertes Thema. Auch am Konsumentenmarkt und in der Industrie ergeben sich durch flächendeckende 5G-Netze neue Chancen und Möglichkeiten. Doch nicht nur Endnutzer profitieren von der neuen Mobilfunkgeneration: Auch in Industrie und Landwirtschaft, im Gesundheitswesen oder auch für ganze Städte erschließen sich durch 5G-Netzwerke grundlegend neue Möglichkeiten. Wie breit gefächert die Anwendungsfelder des ultraschnellen Mobilfunkstandards sind, zeigen wir bei Huawei mit zahlreichen innovativen Produkten, Lösungen und Projekten. 

Was ist der Unterschied zwischen 5G und 5G+?
5G+ ist sozusagen ein weiterentwickeltes, verbessertes 5G. Bisher konnte 5G nur über das bestehende LTE-Netzwerk ausgespielt werden und so nicht sein komplettes Potenzial entfalten. 5G+ arbeitet nun vollkommen autark, wodurch man all seine Fähigkeiten nutzen kann. Das bedeutet eine kürzere Reak­tionszeit, geringeren Stromverbrauch und auch höhere Übertragungsraten. 

Welchen Einfluss hat 5G auf die Entwicklung der Endgeräte?
In der industriellen Fertigung bildet 5G die Basis für den umfangreichen Einsatz von Cloud-Technologien und künstlicher Intelligenz (KI). Wie positiv sich das auf die Produktivität auswirken kann, beweist Huawei im eigenen Unternehmen: Bei der Smartphone-Produktion wurde mithilfe von 5G und cloudbasierten KI-Anwendungen eine intelligente Qualitätskontrolle eingeführt. Damit konnte die benötigte Kontrollzeit von zwei Minuten auf sechs Sekunden gesenkt werden. Gleichzeitig wurde der Produktionsertrag von 98 auf 99,55 Prozent erhöht.

Welches Potenzial eröffnet diese neue Technologie?
5G steigert nicht nur die Arbeitseffizienz, sondern dient in der Landwirtschaft eingesetzt, auch der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung: etwa durch punktgenaue Unkraut­bekämpfung. Drohnen fotografieren Anbauflächen und liefern das Bildmaterial über 5G-Verbindungen in die Cloud, wo es in Echtzeit analysiert wird. Die Ergebnisse können dabei helfen, Unkraut gezielt zu bekämpfen. Der Einsatz von Pestiziden kann dadurch um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Auch im Gesundheitswesen sehen Experten großes Potenzial durch 5G. Auch wenn chirurgische Eingriffe aus der Ferne noch nicht Realität sind, ist Huawei überzeugt, dass 5G viele medizinische Herausforderungen unserer Gegenwart lösen kann. 

5G steigert nicht nur die Arbeits­effizienz, sondern trägt auch zur ­Nachhaltigkeit bei.“

Was ist in Österreich möglich?
Die heimischen Mobilfunkanbieter arbeiten unermüdlich am Ausbau des 5G-Netzes in Österreich – in urbanen wie auch in ländlichen Gebieten. Dass 5G bereits bei den Endkonsumenten angekommen ist, zeigt auch die steigende Zahl von 5G-Mobilfunktarifen. 5G ist in der Kommunikation und im Marketing allgegenwärtig. Vor allem in einer Zeit, in der Homeoffice und Video­calls alltäglich geworden sind, zeigt sich die Wichtigkeit des 5G-Ausbaus. Von schnelleren Übertragungsraten und kürzeren Reaktionszeiten profitieren Konsumenten somit schon heute. Spannende Pilotprojekte zeigen bereits, wie die Zukunft anhand von anderen Anwendungsbeispielen aussehen kann: Am oberösterreichischen Nussböckgut fliegen Drohnen ein und aus, beobachten die Rebstöcke und erkennen dank künstlicher Intelligenz, wann und wo der Einsatz von Wasser oder Pestiziden notwendig ist. Mittels 5G übermitteln die Drohnen ihre Erkenntnisse in Echtzeit an die Winzer. Diese können gezielt reagieren – ein absoluter Mehrwert für Mensch und Natur. 

Welchen Stellenwert haben Forschung und Entwicklung bei Huawei?
Forschung hat bei Huawei den höchsten Stellenwert. Huawei ist in mehr als 170 Ländern aktiv und hat mehr als 195.000 Beschäftigte. Davon sind über 100.000 im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Allein im Jahr 2021 wurden 19,83 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. In den letzten zehn Jahren hat Huawei insgesamt mehr als 117 Milliarden Euro für diesen Bereich aufgewendet. Das Ergebnis dieser unermüdlichen Investitionen: Huawei ist einer der größten Patentinhaber der Welt. 

Forschung hat bei Huawei den höchsten Stellenwert.”

Wie treibt Huawei die Innovation voran?
Huawei trägt mit seinen Technologien und Innovationen in unterschiedlichsten Bereichen dazu bei, die Chancen der neuen Mobilfunkgeneration optimal nutzbar zu machen. Unser Investment in Forschung und Entwicklung trägt dazu bei, die gesamte Industrie nach vorn zu bringen. Die enge Zusammenarbeit mit den einzelnen Branchen sieht ­Huawei dabei als zentralen Erfolgsfaktor. Deshalb setzt das ­internationale Techno­logieunternehmen stark auf loka­­le Kooperationen mit unterschiedlichsten Partnern, zum Beispiel mit der Universität Wien oder DroneTech. 

Auf welche Produkte darf man sich bei Huawei freuen?
Gerade für die bevorstehende Weihnachtssaison dürfen sich unsere Kunden auf die neuesten Geräte wie das Huawei Mate50 Pro, das Huawei nova 10 oder auch die Huawei Watch D und die Huawei FreeBuds Pro 2 freuen. 

Was liegt hier gerade im Trend? Welche Produkte sind aktuell gerade besonders gefragt?
Produkte, die multifunktionell sind und sich ergänzen, sind auch in Österreich im Trend. Sprich das Smartphone, das gemeinsam mit der Smartwatch, den Kopfhörern oder dem Laptop und Tablet den optimalen Partner für jede Lebenslage darstellt. Hier ist auch ein verknüpftes Denken diverser Geräte essenziell, um bei den Konsumenten punkten zu können. Smartphones und Wearables dienen längst mehr als nur der reinen Kommunikation, sie sind der Musikplayer, das Arbeitsgerät, analysieren Sporteinheiten und tracken die eigene Gesundheit. 

Haben Sie persönlich ein Lieblingsprodukt?
Persönlich bin ich ein großer Fan des Huawei Mate50 Pro. Gerade weil das Produkt ein Paradebeispiel für Innovation und technologischen Vorsprung ist. Es bietet neben einer einzigartigen Kamera – die erst kürzlich von den ­Experten von DXOMARK als weltweit beste Smartphone-Kamera ausgezeichnet wurde – sehr viele Features, die es für mich zu einem Smartphone machen, das ich nicht missen möchte. In Kombination mit meiner neuen ­Huawei Watch D habe ich auch meine Gesundheit im Blick. Eine Kombination, die mich privat und auch beruflich immer begleitet. 

Vielen Dank für das Gespräch!

Short Facts

Huawei ist der Global Leader im Bereich Telekommunikation und Informationstechnologie. Mit Matthew Wang steht ein neuer Topmanager an der Spitze von Huawei Österreich. Als General Manager übernimmt er 
die Führungsposition der Huawei Consumer Business Group (CBG) in Österreich und treibt dabei die technologische Entwicklung engagiert voran.
consumer​.huawei​.com/at

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22. September 2023 Winkler 02

Tradition mit Zukunft

Seit 70 Jahren glänzt Juwelier Winkler in Landeck mit Leidenschaft für das Handwerk.

Wolkenverhangene Berge ringsum und geschäftiges Treiben in der Innenstadt von Landeck. Einkäufe werden erledigt oder der erste Kaffee des Tages in einem Gastgarten getrunken. Auch bei ­Juwelier Winkler im Stammhaus in der Maisengasse haben die Mitarbeitenden alle Hände voll zu tun. Sei es die Reparatur einer Armbanduhr oder die Beratung bezüglich eines Schmuckstücks, das von den hauseigenen Goldschmieden umgearbeitet werden soll. Seit nunmehr 70 Jahren steht der Name Winkler für Qualität und Expertise im Bereich Uhrmacher- und Goldschmiedekunst. Den Anfang machte 1953 Anton Winkler, der am Marktplatz in Landeck als Einmannbetrieb seine Werkstatt ­eröffnete. Daraus wurde bald ein florierendes Geschäft, das schließlich 1960 an den heutigen Standort in der Maisengasse verlegt wurde. Martin Winkler absolvierte eine Ausbildung zum Uhrmacher und Goldschmied und brachte nach seinem Abschluss Ende der 1980er-Jahre diese Komponente ins elterliche Geschäft und die ­Werkstatt ein. Gemeinsam mit seiner Frau Bet­tina, die als Prokuristin die Geschicke von Juwelier Winkler hinter den Kulissen lenkt, baute er das Geschäft mit Leidenschaft für Service weiter aus. Die Freude ­daran, immer neues Wissen in den Betrieb einzubringen, scheint auf jeden Fall in der Familie zu liegen. ­Gabriel Winkler ist nun in dritter Generation bei Juwelier Winkler tätig und hat nach seinem BWL-Studium die renommierte Ausbildung Graduate Diamond am GIA absolviert. Die vier Cs“, auf die es bei einem Diamanten ankommt – Cut, Clarity, Colour und Carat –, hat man bei Juwelier Winkler stets hochprofessionell im Blick und kann so auch Sammler bestens beraten. 

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22. September 2021 Hohe Bruecke2 c Dieter Brasch

Gott würfelt nicht!

William Gorton, CEO der Hohe Brücke, einer der größten Vertriebspartner der Österreichischen Lotterien, und der Statistiker Marcus Hudec über das Spiel mit dem Glück.


Ist Glück ein Zufall? Wie bewerten Sie als Statistiker dieses Thema?

Marcus Hudec (MH): Zufall entsteht aus Vorgängen mit einem ungewissen Ausgang. Von Glück spricht man, wenn das Ergebnis mit einem positiven Wert assoziiert ist. Als Wissenschaftler kann ich nicht objektiv von Glück sprechen, das hängt von der Vorstellung ab, was man persönlich als Glück betrachtet. Der Zufall ist da schon spannender, aber er hat etwas Relatives, weil er vom ­Erkenntnisstand abhängt. Für unsere Urahnen war eine Sonnenfinsternis ein zufälliges Ereignis, das höheren ­Mächten zugeschrieben wurde. Das Auftreten war nicht prognostizierbar. Viele Philosophen beschäftigt deshalb die Frage: Was ist vorbestimmt, was passiert zufällig? Man kennt den berühmten Satz von Albert Einstein: Gott würfelt nicht!“ Selbst er unterschätzte zunächst die Bedeutung des Zufalls für die Erklärung unserer Welt.

Für die meisten Menschen stellt sich die banale Frage: Wie kann ich meine Gewinnchancen erhöhen? 

MH: Man kann die Gewinnchancen zumindest berechnen. Das Grundprinzip geht auf den französischen Mathematiker Pierre-Simon Laplace zurück, der sich bereits im 18. Jahrhundert mit der Wahrscheinlichkeitstheorie beschäftigt hat. Die Chance, einen Sechser zu würfeln, ist eine aus sechs. Wenn ich das auf die Klassenlotterie übertrage: Wir ­haben 250.000 Losnummern und 29 Millio­nen­treffer. Das heißt, ich habe eine Chance von 1 : 8.621, was verglichen mit anderen Glücksspielen sehr hoch ist. 

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10. Mai 2023 Eames Institute1

Problemlöser

Llisa Demetrios, Enkelin von Ray & Charles Eames, im exklusiven Talk über außergewöhnliche Design-Ideen.


The details are not the details. These make the design.“ Dieses Zitat von Charles Eames prägt bis heute den Begriff von Design. Gemeinsam mit seiner Partnerin Ray Eames, einer begnadeten Malerin und Designerin, schuf der US-Architekt und Industriedesigner ein Werk, das bis heute als absoluter Klassiker der Design-Welt gilt. Ihre Möbelentwürfe – vom Lounge Chair bis zu den Eames Tables — begeistern bis heute, ebenso wie ihr Spirit. Den würdigt ihre Enkelin Llisa Demetrios mit dem neu gegründeten Eames Institute. Im exklusiven Signature-Talk gibt sie überraschende Einblicke in den Design-Kosmos ihrer Großeltern.

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