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Let me entertain you: 2026 lädt der Sport ein. Dort, wo Wettkampf auf Glamour trifft, entstehen die spannendsten Ereignisse des Jahres – live und unmittelbar.

Formel-1-Rennen sind schon länger wieder Orte, an denen Sport nur ein Teil des Programms ist. Grand-Prix-Wochenenden haben sich zu gesellschaftlichen Hotspots entwickelt, bei denen man Menschen trifft, die man sonst eher bei Fashionweeks oder A‑List-Events wie der Met Gala vermutet. Und seit Snoop Dogg bei Olympia gezeigt hat, wie mühelos selbst Dressurreiten zum globalen Gespräch werden kann, ist klar: Sport gehört heute zur A‑Klasse des Entertainments.

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ATP Tour, Tudor ©
Tennisstar Alex de Minaur wirbt für Paul Smith. Alinghi Red Bull Racing fährt den America's Cup begleitet von Sponsoren wie Tudor.

Formel 1 neu gedacht

In den vergangenen Jahren hat sich vor allem die Formel 1 neu erfunden. Unter Ecclestone war sie ein streng kontrolliertes System, doch mit der Übernahme durch Liberty Media 2017 begann schrittweise eine Öffnung: Social Media wurde nicht länger als Störfaktor gesehen, sondern als Chance. Fahrer durften plötzlich selbst kommunizieren, ebenso die Teams. Die Netflix-Serie Drive to Survive“ machte jene Geschichten für ein neues Publikum sichtbar, die zuvor zwischen Boxengasse und Teambriefing verschwanden. Sie implementierte ein narratives Storytelling, das den Fokus von der Technologie auf die Menschen verlagerte – Fahrer, Teamchefs, Rivalitäten, Druck. Eine Doku-Soap-Struktur mit klaren Protagonisten, Antagonisten und Saisondramen.

Diese Strategie erzeugte einen unersättlichen Appetit auf Content. Heute interagieren laut Umfragen rund 70 Prozent der Generation Z täglich mit Formel-1-Inhalten. Die F1 hat Always on“-Kanäle geschaffen, um diese permanente Nachfrage zu bedienen – selbst in den Wochen zwischen den Rennen. Und sie hat eine neue Kategorie von Partnern angezogen. Als LVMH 2025 einen Zehnjahresvertrag als globaler Partner der Formel 1 abschloss, war das kein Sponsoring, sondern ein Statement: Die F1 ist eine Bühne, auf der Luxusmarken nicht nur sichtbar, sondern relevant sind. Moët Hennessy bespielt die Hospitality-Bereiche, Tiffany fertigt Trophäen, Louis Vuitton setzt mit Koffern und Cases jene Symbole, die heute zu visuellen Markenzeichen geworden sind. Marken nutzen die F1, weil sie dort dasselbe finden wie ihre Kundschaft: Präzision, Inszenierung, Tempo.

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Louis Vuitton ©
Louis Vuitton, u.a. Sponsor von Real Madrid, der Australien Open, des America's Cup und als Teil der LVHM-Gruppe Partner der Formula-1-Serie.

Die neue Erlebniswelt der Sportevents

Das spürt man vor Ort. Tickets für ­Monaco oder Las Vegas sind heute so begehrt wie Plätze bei den Oscars. Die VIP-Bereiche gleichen temporären Salons; im Hafen liegen die Yachten dichter als irgendwo sonst, und wer am Rennwochenende in der Pit Lane auftaucht, setzt kein Motorsport-Statement, sondern ein gesellschaftliches. In Monaco wiederum entwickelt sich ein eigenes Ökosystem rund um den Grand Prix. Explora Journeys etwa bietet Experiences, die weit über klassische Hos­pitality hinausgehen – eine Mischung aus Blick auf die Strecke, High-Class-Yacht-Feeling, Dinner und einer Dramaturgie, die fast an private Kunstveranstaltungen erinnert. Die Formel 1 ist zu einem globalen Schaufenster geworden.

Olympia hat diese Dynamik auf seine spezielle Weise aufgegriffen. Die Szene mit Snoop Dogg und der Dressur war nicht nur eine Anekdote – sie zeigte, wie stark sich Wahrnehmung durch ­Tonalität verändert. Paris 2024 wurde offener erzählt, leichter zugänglich, und Mailand/​Cortina wird diese Entwicklung fortsetzen: Winter als Bühne, nicht nur als Kulisse.

Marken und Starpower

Im Tennis ist das Potenzial längst sichtbar. Alcaraz, Sinner, Gauff oder Rune sind Ikonen, getragen von Marken, die verstanden haben, wie sehr persönlicher Stil zum Spiel gehört. Rolex begleitet den Sport seit Jahrzehnten, Rado setzt Designakzente, Gucci spielt mit einer neuen Sichtbarkeit im Athleisure-Bereich. Bei Grand Slams und ausgewählten Turnieren funktioniert diese Verbindung bereits hervorragend: Tennis wirkt dort elegant, international, selbstverständlich. Dazwischen bleibt die ATP-Tour jedoch zurückhaltender. Die Stars wären da, die Geschichten ebenfalls – aber vor allem bei kleineren Turnieren gibt es noch Luft nach oben.

Ganz anders präsentieren sich Sportarten, die ihren Rhythmus nie verändert haben. Polo, Segeln, Golf oder Springreiten leben von Traditionen, festen Orten und klaren Codes. Sie sind stabil, nicht laut, nicht getrieben von Trends – und wirken gerade deshalb wieder modern. Die sogenannte Old-Money-Ästhetik, die Generation Z für sich entdeckt hat, findet hier ihren natürlichen Ausdruck: weniger Show, mehr Haltung. Und auch hier verstehen Marken die kulturelle Logik: Cartier beim Polo, Loro Piana im Segelsport, Ralph Lauren in Wimbledon. Es sind langfristige Partnerschaften, die weniger die Bühne suchen als Glaubwürdigkeit.

Die Longines Global Champions Tour liegt genau dazwischen. Die Austragungsorte – Paris, Ramatuelle/​St. Tropez, Monaco, London, Miami Beach, New York, Wien – haben eine eigene Sprache. Der Sport bleibt klassisch, aber die Inszenierung ist zeitgemäß: leichte Sommerabende, klare Linien, Städte und Küsten als Kulisse. Longines verbindet dort Präzision mit einer Bildwelt, die sich fast automatisch verbreitet. Es entsteht ein Ambiente, das den Reitsport nicht verwandelt, sondern ihm einen neuen Resonanzraum gibt. Kein Wunder, dass man dort dieselbe internationale Szene trifft, die man auch bei Formel-1-Wochenenden oder großen Modeevents sieht.


Wer 2026 Sportveranstaltungen besucht, erlebt selten nur Wettkampf. Es sind Schauplätze geworden. Orte, an denen Mode, Kulinarik, Inszenierung und Begegnung denselben Platz einnehmen wie sportliche Leistung. In Monaco verwandelt ein Rennwochenende die Stadt in eine Bühne. In Wimbledon oder New York fühlt sich Tennis wie ein Ritual an, das genau das verkörpert, was viele suchen. Und die Global Champions Tour zeigt, wie elegant der Sommer aussehen kann, wenn Pferde, Orte und Publikum denselben Rhythmus teilen.

Sport war immer ein Erlebnis. 2026 ist er ein internationales Gesellschaftsformat.


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