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Welche Uhren zählen 2026 zu den besten ihres Fachs? Der Grand Prix d’Horlogerie de Genève, kurz GPHG, liefert darauf jedes Jahr seine ganz eigene Antwort. Für die aktuelle Ausgabe stehen die nominierten Zeitmesser fest – SIGNATURE nimmt sie Kategorie für Kategorie unter die Lupe.

Manche Uhren zeigen nicht nur die Zeit, sondern auch, was technisch überhaupt möglich ist. In der Kategorie ​„Exception mecanique“ versammelt der Grand Prix d’Horlogerie de Genève 2026 Zeitmesser, die mit außergewöhnlichen Mechanismen, ungewöhnlichen Konstruktionen und uhrmacherischem Erfindungsreichtum aufwarten. Ob komplexe Schlagwerke, die Zeit hörbar machen, oder mechanische Planetarien, die den Lauf der Himmelskörper nachvollziehen: Hier wird die Uhr zum Schauplatz technischer Höchstleistungen. Sechs Nominierte demonstrieren, wie weit sich die Grenzen der traditionellen Haute Horlogerie verschieben lassen.

BLANCPAIN: Grande Double Sonnerie

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Blancpain ©

1.053 Komponenten, 21 Patente und acht Jahre Entwicklung stecken im Kaliber 15GSQ. Die Grande Double Sonnerie kann erstmals zwischen zwei Melodien wählen, gespielt über vier Hämmer und vier Tonfedern. Dazu kommen Minutenrepetition, fliegendes Tourbillon und ewiger Kalender. Das Handaufzugswerk bietet 96 Stunden Gangreserve. Nur zwei Exemplare entstehen pro Jahr.

CHOPARD: L.U.C Grand Strike

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Chopard ©

Chopards bislang komplexeste Uhr vereint Grande und Petite Sonnerie, Minutenrepetition und Tourbillon. Das Handaufzugskaliber L.U.C 08.03‑L besteht aus 686 Komponenten und schlägt über patentierte Tonfedern aus Saphirglas. Zehn Patente und mehr als 11.000 Entwicklungsstunden stecken in der Konstruktion. 70 Stunden Gangreserve, COSC und Genfer Siegel.

CHRISTIAAN VAN DER KLAAUW: CVDK Grand Planetarium Eccentric Silicium

Christiaan Van Der Klaauw CVDK Grand Planetarium Exxectricsi 002
Christiaan Van Der Klaauw ©

Alle acht Planeten auf einer mechanischen Armbanduhr: Das Planetarium bildet ihre realen Umlaufzeiten ab – von Merkurs 87,97 Tagen bis zu Neptuns 164,8 Jahren. Das Zifferblatt besteht aus neun oxidierten Siliziumteilen mit blau-violetten Interferenzfarben, die Planeten sind mit Super-LumiNova von Hand bemalt. 44 mm, 60 Stunden Gangreserve, limitiert auf sechs Stück.

FERDINAND BERTHOUD: Naissance D’une Montre 3

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Ferdinand Berthoud ©

Höhepunkt von sechsjähriger Arbeit von mehr als 80 Spezialisten und traditionelle Werkzeuge: Die Naissance d’une Montre 3 entsteht ohne digitale Hilfsmittel. Ihr offenes Handaufzugswerk kombiniert Kette und Schnecke mit einer bimetallischen Unruh. Nur elf Exemplare werden gefertigt – jedes von Hand und als Chronometer COSC-zertifiziert.

H. MOSER & CIE.: Endeavour Minute Repeater Cylindrical Tourbillon Skeleton Cosmic Rain

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H. Moser & Cie. ©

Minutenrepetition, fliegendes Tourbillon und vollständig skelettiertes Werk treffen hier aufeinander. Hämmer und Tonfedern liegen sichtbar auf der Zifferblattseite, das Tourbillon arbeitet mit zylindrischer Spirale. Aventuringlas und von Hand eingelegte Perlmuttstreifen bilden das kleine Zifferblatt. 90 Stunden Gangreserve, Titangehäuse, limitiert auf 20 Stück.

KONSTANTIN CHAYKIN: ThinKing Mystery

Konstantin Chaykin Thin King Mystery 002
Konstantin Chaykin ©

Mit nur 1,65 mm ist die ThinKing Mystery extrem flach – möglich durch mehrere patentierte Konstruktionen, darunter eine Doppelunruh und ein Federhaus, bei dem das Gehäuse selbst Teil des Werks wird. Stunden und Minuten erscheinen scheinbar schwebend auf zwei transparenten Saphirscheiben. 38 Stunden Gangreserve, limitiert auf zwölf Stück.


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