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Welche Uhren zählen 2026 zu den besten ihres Fachs? Der Grand Prix d’Horlogerie de Genève, kurz GPHG, liefert darauf jedes Jahr seine ganz eigene Antwort. Für die aktuelle Ausgabe stehen die nominierten Zeitmesser fest – SIGNATURE nimmt sie Kategorie für Kategorie unter die Lupe.

Wenn Diamanten, Saphire und andere Edelsteine auf feinste Uhrmacherei treffen, wird die Zeit selbst zum Schmuckstück. Mit der neu geschaffenen Kategorie ​„Sertie“ widmet der Grand Prix d’Horlogerie de Genève 2026 der Kunst des Edelsteinbesatzes eine eigene Disziplin. Zugelassen sind Uhren mit insgesamt bis zu sechs Karat Edelsteinen, bei denen nicht allein deren Wert, sondern vor allem die gestalterische Integration und handwerkliche Präzision im Mittelpunkt stehen. Die sechs Nominierten zeigen, wie unterschiedlich sich traditionelle Fasskunst, außergewöhnliche Materialien und zeitgenössisches Uhrendesign miteinander verbinden lassen.

BOVET: 1822 Récital 23

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Bovet ©

Die Récital 23 kombiniert Bovets abgeschrägtes ​„Writing Desk“-Gehäuse mit einer präzisen Mondphase, die erst nach 122 Jahren um einen Tag korrigiert werden muss. Der Mond ist von Hand graviert und mit Leuchtmasse ausgelegt, eingestellt wird er per Drücker im Saphir-Cabochon der Krone. Dazu kommen ein handziseliertes grünes Lackzifferblatt und mehr als 240 Diamanten. Im Inneren arbeitet ein Automatikwerk mit 62 Stunden Gangreserve.

BVLGARI: Serpenti Aeterna

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Bvlgari ©

Bvlgari reduziert die Serpenti auf ihre Silhouette: Bei der Serpenti Aeterna wird aus der Schlange ein skulpturales, geschwungenes Bangle ohne die sonst typischen Schuppen oder den Schlangenkopf. Das Roségoldgehäuse geht fließend ins Armband über, 293 Diamanten im Snow-Setting bedecken die Oberfläche. Die kleine Zeitanzeige misst nur 14 × 25 mm und arbeitet mit einem Quarzwerk.

CHOPARD: L’Heure du Diamant

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Chopard ©

Bei der L’Heure du Diamant zieht sich die feine Rillenstruktur vom Weißgoldzifferblatt bis in das neu entwickelte integrierte Armband. Dessen Konstruktion greift ein Design aus den Scheufele-Werkstätten der 1960er-Jahre auf. Birnenförmig geschliffene Diamanten rahmen das 33-mm-Gehäuse, insgesamt sind 3,94 Karat verarbeitet. Im Inneren arbeitet Chopards Automatikwerk 09.01‑C mit 42 Stunden Gangreserve.

FRANCK MULLER: Round Triple Mystery Skeleton

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Franck Muller ©

Drei rotierende Scheiben ersetzen bei der Round Triple Mystery Skeleton die klassischen Zeiger für Stunden, Minuten und Sekunden. Besonders die schnell laufende Sekundenscheibe verlangt nach einer extrem leichten Konstruktion und präziser Energieübertragung. Das skelettierte Automatikwerk bleibt dabei vollständig sichtbar. Das 36-mm-Roségoldgehäuse ist mit 4,54 Karat Diamanten besetzt, die Gangreserve beträgt 42 Stunden.

PIAGET: Swinging Pebble

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Piaget ©

Piaget holt eine ungewöhnliche Idee von 1972 zurück: eine asymmetrische Taschenuhr, deren Form an einen glatt geschliffenen Kiesel erinnert. Bei der Swinging Pebble wird jedes Gehäuse aus einem einzigen Stück Pietersit geschnitten und poliert; das Zifferblatt wird passend zur Maserung ausgewählt. Eingefasst ist die kleine Uhr in Weißgold und Diamanten, getragen wird sie als Anhänger an einer gedrehten Goldkette.

TIFFANY & CO.: Paradise Bird Toucan

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Tiffany & Co. ©

Ein Tukan als Uhr: Tiffany & Co. übersetzt Jean Schlumbergers Oiseaux de Paradis in ein Miniaturkunstwerk. Der mit 69 Edelsteinen besetzte Vogel sitzt auf einem Chalcedon, darunter liegen sieben Schichten handbemaltes Emaille. Das Weißgoldgehäuse trägt weitere 425 Diamanten. Gefertigt werden nur zehn Exemplare.


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