Ganz Österreich hat gezittert. Wirklich. Zwischen Küchenpass und Kaffeeküche wurde spekuliert, gewettet, gehofft – und wahrscheinlich auch ein bisschen gebetet. Jetzt ist es offiziell: Der GUIDE Michelin 2026 ist da. Und ja, er hat geliefert.
124 Sterne. Das ist nicht nur eine Zahl, das ist ein kollektiver Dopamin-Kick für die heimische Gastronomie. Neue Namen, alte Bekannte, stille Aufsteiger und lauter Überraschungen – die neue Selektion liest sich wie ein Best-of der österreichischen Küche mit ordentlich Plot Twist.
Ein neuer Zweier – und was für einer
Die gute Nachricht zuerst: Die Zwei-Sterne-Liga bekommt Zuwachs. Die 3‑Sterner (Amador und Steirereck) bleiben Spitzenreiter. Doch die „Weinbank“ hebt sich vom Einser in die nächsthöhere Umlaufbahn – und das ziemlich souverän.
Was die Michelin-Inspektoren überzeugt hat? Eine Küche, die Tiefe und Eleganz kann, ohne jemals ins Prätentiöse abzurutschen. Klassische Basis, modern interpretiert, kein unnötiges Tamtam. Und weil gutes Essen selten alleine kommt wurde Sommelier Christian Zach auch gleich noch mit dem Sommelier Award ausgezeichnet.
22 neue Einser – und jetzt wird’s wirklich spannend
Insgesamt tragen heuer 80 Restaurants in Österreich einen Michelin-Stern – und gleich 22 davon sind neu dazugekommen.
Die Neuzugänge verteilen sich quer durchs Land und zeigen, wie breit die heimische Küche mittlerweile aufgestellt ist: Vom Ansitz 12, wo über offenem Feuer gekocht wird, bis zum RAR Fine Dining mit seiner fein austarierten asiatisch-alpinen Küche. Auch das Zimmerl bringt frischen Wind aufs Land – mit einem ungewöhnlichen Mix aus Weinviertel und Japan.
In Wien wird’s international und kreativ zugleich: Im JOLA begeistert ein veganes Überraschungsmenü (inklusive Grünem Stern), während im Addiert ein intimes Chef’s‑Table-Erlebnis mit koreanischem Einfluss serviert wird. Auch mit dabei im Sternenhimmel ist das Glasswing mit Alexandru Simon. Ein Signature 2for1-Gourmet Gutscheinbuch Partner!
Und das sind längst nicht alle: Von Graz bis Tux, von Lech bis ins Burgenland zeigt sich, dass kulinarische Spitzenleistung heute nicht mehr an große Städte gebunden ist.
Grüner wird’s nicht
Nachhaltigkeit ist längst kein Nebenschauplatz mehr. 41 Restaurants tragen den Grünen Stern, acht davon neu. Die da wären: KABUFF in Graz, Gut Oberstockstall in Kirchberg am Wagram, Wirtshaus Molzbachhof in Kirchberg am Wechsel im schönen Niederösterreich, Stiftsschmiede Fischrestaurant in Ossiach, Schankkuchl in Turnau, Im Garten in Velden am Wörthersee sowie das bereits zuvor erwähnte JOLA und das TIAN Bistro am Spittelberg — beide in Wien.
Und sonst so? Preise, Applaus, Standing Ovations
Der Service Award geht an Monika Müller aus dem Die Forelle – Gastgeberin mit Herz, Überblick und vermutlich unendlicher Geduld.
Young Chef des Jahres: Sebastian Stock vom Bergfried – Chef’s Table.
Und dann wäre da noch die Neueröffnung des Jahres: Genießerei am Markt – eine Marktbude, die zeigt, dass große Küche keine großen Räume braucht. Nur große Ideen. Und tolle Produkte.
Der eigentliche Höhepunkt folgt aber erst: Am 23. März trifft sich die Branche hoch oben am Dachstein zur großen Sternenparty. Unter dem Motto „Reaching for the Stars“ werden dort die neuen MICHELIN-Plaques überreicht – auf 2.700 Metern, mit Aussicht und vermutlich sehr guter Küche. Signature wird live vor Ort dabei sein.
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