teilen via

Nicht jeder neue Duft bietet einen Anlass, über Design zu sprechen. Beim neuen BOSS Bottled Beyond for Her fällt jedoch zunächst der Flakon auf. Seine Form leitet sich unmittelbar aus dem Double-B-Monogramm der Marke ab – ein Detail, das sich besonders beim Blick auf den Glasboden erschließt.

Auch die Verschlusskappe greift diese Geometrie auf und führt den Entwurf konsequent weiter. Ergänzt wird sie durch ein Medaillon am Flakonhals, das das Monogramm erneut aufnimmt. Dadurch entsteht ein Flakon, der nicht von dekorativen Elementen lebt, sondern von einer klaren formalen Idee: Das Markenzeichen wird zum dreidimensionalen Objekt.

Fast in den Hintergrund rückt dabei der Duft selbst. Obwohl für die Komposition gleich drei renommierte Parfümeure, nämlich Quentin Bisch, Benoist Lapouza und Louise Turner zusammengearbeitet haben.

Im Mittelpunkt steht ein Akkord aus Pfingstrose und Ahornsirup – eine ungewöhnliche Kombination, die florale Frische mit einer warmen, leicht karamelligen Note verbindet. Ergänzt wird die Komposition durch eine besonders hoch konzentrierte Eau-de-Parfum-Formulierung, die auf eine lange Haltbarkeit ausgelegt ist.

Ob sich BOSS Bottled Beyond for Her dauerhaft in der Duftwelt etablieren wird, wird sich erst zeigen. Der Flakon zeigt jedoch bereits jetzt, dass sich hinter einer Neuerscheinung manchmal mehr verbirgt als eine neue Duftkomposition. In diesem Fall lohnt sich der zweite Blick – auf das Design eines Objekts, das weit mehr sein möchte als eine Verpackung.


Nichts mehr verpassen – wir halten Sie auf dem Laufenden!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.