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Issey Miyake hat nie zwischen Mode, Design und Architektur unterschieden. Ihn interessierte die Gestaltung selbst – unabhängig vom Material. Ob innovative Textilien, Licht, Bewegung oder die Kräfte der Natur: Immer ging es um die Frage, wie aus Material, Struktur und Form etwas Neues entstehen kann. Diese Denkweise setzt die Maison heute auch in ihren Düften fort.

Mit Le Sel d’Issey Parfum steht diesmal ein Element im Mittelpunkt, das auf den ersten Blick unscheinbar wirkt und Designer seit Jahrhunderten fasziniert: Salz.

Es entsteht dort, wo Wasser und Gestein aufeinandertreffen, bildet geometrisch präzise Kristalle und verändert sich unter dem Einfluss der Natur ständig. Genau dieses Spannungsfeld übersetzt Parfümeur Quentin Bisch in eine Komposition, die maritime Frische mit mineralischer Tiefe verbindet. Ein salziger Akkord trifft auf Laminaria-Algenextrakt und Eichenmoos, bevor Safran, Patchouli und warme Ambernoten der Komposition Kraft und Struktur verleihen. Das Ergebnis ist ein Duft, der die Begegnung von Meer und Erde in eine moderne, intensive Signatur übersetzt.

Auch der Flakon folgt dieser Idee. Der japanische Designer Tokujin Yoshioka interpretierte die Form des ursprünglichen Le Sel d’Issey neu und ließ sich von dunkel schimmernden Salzkristallen inspirieren. Das transparente Glas mit seinem tiefbraunen Farbverlauf wirkt wie ein mineralisches Objekt – skulptural, reduziert und ganz in der Tradition der klaren Designsprache von Issey Miyake. 

Le Sel d’Issey Parfum erzählt damit nicht nur von einem Duft, sondern von der Faszination für Materialien, die Issey Miyake während seines gesamten Schaffens begleitet hat. Design beginnt nicht erst am Zeichentisch – manchmal beginnt es in der Natur selbst. 


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