Jaipur Rugs hat gemeinsam mit Kengo Kuma eine Teppichkollektion gezeigt, die Architektur in etwas sehr Unmittelbares übersetzt.
„Faces“ nimmt Fassaden seiner Gebäude als Ausgangspunkt – allerdings nicht eins zu eins, sondern als Stimmung. Die Muster wirken wie gefiltertes Licht, wie Schatten, die sich verschieben. Viel passiert über Struktur und Tiefe, weniger über Farbe. Erdige Töne dominieren, unterbrochen von grafischen Linien.
Spannend ist vor allem, wie weich diese eigentlich sehr architektonischen Ideen werden. Aus Struktur wird Textil, aus Fassade ein Teppich.
Gezeigt wurde die Kollektion unter anderem im Crespi Bonsai Museum – ein Ort, der besser kaum hätte passen können. Ruhig, reduziert, fast meditativ.
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