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Mit dem Vision Meta Turismo zeigt Kia eine Konzeptstudie, die weniger als klassisches Fahrzeug funktioniert, sondern als Entwurf für eine neue Form von Mobilität. Im Mittelpunkt steht nicht die Technik, sondern die Frage, wie sich ein Auto als Raum erleben lässt.

Formal greift der Entwurf die Idee des Grand Tourers auf, übersetzt sie aber in eine deutlich klarere, fast architektonische Form. Die weit nach vorne gezogene Kabine verschiebt die Proportionen, Flächen wirken ruhig und präzise, während technische Details bewusst sichtbar bleiben. Organische Linien treffen auf klare Geometrien – ein Spannungsfeld, das das gesamte Design bestimmt.

Innenraum als flexible Erlebniszone

Auch im Innenraum verschiebt sich der Fokus. Der Fahrerbereich bleibt reduziert und funktional, während der Beifahrersitz als eigenständiger Bereich gedacht ist. Drehbare Elemente und digitale Anwendungen lösen die klassische Sitzordnung auf und schaffen eine Situation, die eher an eine Lounge erinnert als an ein Auto.

Digitale Systeme sind dabei nicht nur Ergänzung, sondern Teil der Gestaltung. Virtuelle Funktionen, Klang und individuell anpassbare Modi erweitern die Nutzungsmöglichkeiten, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Das Lenkrad wird zur zentralen Schnittstelle, über die sich unterschiedliche Szenarien abrufen lassen – von konzentriertem Fahren bis zu eher ruhigen, atmosphärischen Settings.

Vom Fahrzeug zum gestaltbaren Lebensraum

Der Vision Meta Turismo zeigt damit eine klare Verschiebung: weg vom Auto als reinem Fortbewegungsmittel, hin zu einem Raum, der genutzt, erlebt und gestaltet werden kann.


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