Was Nerosicilia in Mailand zeigte, war weniger ein Stand als eine Landschaft. Im Zentrum: ein kreisförmiger Raum, der an einen Krater erinnerte, gefüllt mit Lavagestein.
Daraus entstanden die Tische der Kollektion „1669“, entworfen von Bjarke Ingels Group. Der Name verwies auf den Ausbruch des Ätna im Jahr 1669 – und genau darum ging es: Material nicht zu überformen, sondern aus seiner eigenen Logik heraus zu entwickeln.
Die Oberflächen blieben roh, die Formen klar. Nichts wirkte dekorativ. Stattdessen stand das Material im Mittelpunkt – mit all seiner Schwere und Präsenz.
Interessant war weniger das einzelne Objekt als die Idee dahinter: Möbel nicht als Produkt, sondern als Teil einer geologischen Erzählung.
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