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Marvin Peters, Director Mobile bei Samsung Electronics Österreich, über digitale Perfektion, Vernetzung und warum man das Smartphone ruhig auch mal ausschalten sollte.

Im Jahr 1938 gründete ein junger Mann in Daegu, Südkorea, ein Handelshaus namens Samsung Trading, das vornehmlich Lebensmittel trans-portierte. Heute, mehr als 80 Jahre später, ist Samsung einer der größten Konzerne der Welt, entwickelt Geräte, die uns in allen Bereichen unseres Alltags begleiten, aber auch Bestandteile für die Luftfahrt, den Schiffbau oder den Bereich ‑Robotik. 1969 wurde die Sparte Samsung Electronics gegründet, die mit ihrer Innovationskraft die Welt der Elektronik maßgeblich vorangetrieben hat. Das ist auch jener Wert, der Marvin Peters besonders überzeugt hat. Seit 2018 ist er als Director Mobile für Samsung Electronics Österreich tätig. Die Vorreiterrolle, in der Samsung heute agieren kann, führt er vor allem auf die Menschen hinter den Produkten zurück. Leidenschaft, Perfektionismus und ein bewusster Umgang mit Ressourcen und Arbeitskraft – das sind für ihn die Eckpfeiler des Weltkonzerns. Ein Talk über die neu lancierte Serie Galaxy Note20, über die aktuell entscheidenden Kriterien für den Smartphonekauf und die Wichtigkeit von regelmäßigem Digital Detox“. 

2020 haben Smartphone, Tablet und Co. als Kommunikationsmittel noch mehr an Bedeutung gewonnen. Was nehmen Sie aus der Zeit des Corona-Lockdowns persönlich und beruflich mit?
Auf persönlicher Ebene habe ich gelernt: Alles ist möglich. Komplexe Meetings mit 20 Leuten, bei denen man sich gefragt hat, wie das digital gehen soll, haben problemlos funktioniert. Auch die bessere Vereinbarkeit von beruflichen und privaten Verpflichtungen wird uns nicht nur als Firma, sondern sicher auch als Gesellschaft prägen. Auf der Business-Seite gibt es zwei Themen. Wir haben registriert, dass einige Firmen gemerkt haben, dass sie ihre Mitarbeiter technisch besser ausstatten müssen. Das hat uns natürlich neue Chancen eröffnet. Das zweite Thema sehen wir auf der Entwicklungsseite: die Nachfrage nach größeren Bildschirmen bei Smartphones aufgrund des gestiegenen Bedürfnisses nach Videotelefonie. 

Welche neuen Produkte von Samsung sind aktuell auf dem Markt?
Wir haben vier Produkte gleichzeitig gelauncht und diesmal ausschließlich in Form eines Digital Unpacked“ präsentiert, also einer rein virtuellen Produktpräsen­tation. Es handelt sich um die Galaxy-­Note20-Serie. Das Smartphone der Serie verfügt über einen Stift, mit dem man direkt auf dem Display schreiben und Notizen machen kann. Es verfügt über die beste Kameratechnologie, die es momentan am Markt gibt, mit 108 Megapixel und 50x Space Zoom. Ebenfalls vorgestellt wurden die neuen Galaxy Tabs S7/S7+. Zum ersten Mal launchen wir gleichzeitig zwei Flag­ship Tablets in 11“ und 12,4“. Mit inkludiertem S Pen perfekt zum Arbeiten, aber auch für Entertainment hervorragend geeignet. Auch mit dabei sind die Galaxy Watch3, ­eine klassische Smartwatch mit Gesundheits- und Sportanwendungen, und die ­Kopfhörer Buds Live. Sie liegen sehr angenehm in den Ohren, sind True Wireless und verfügen über die aktuellste Noise-Cancelling-Technologie, können also alle Geräusche von außen ausblenden. Was wir dem Kunden verstärkt näherbringen möchten, ist, dass es sich nicht mehr um viele Einzelgeräte handelt, sondern um ein miteinander vernetztes Ecosystem. 

Dieses Ecosystem ist schon 5G-tauglich?
Unsere neuen Geräte sind bereits auf 5G-Technologie ausgerichtet, können aber natürlich auch im 4G-Netz genutzt werden. Der 5G-Netzausbau schreitet stetig voran. Wir sind in enger Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern und der Politik, um den Menschen die Vorteile von 5G näherzubringen. Wir haben bereits sehr früh ­begonnen, unsere Geräte für die 5G-Technologie zu optimieren, und haben so den Vorteil, dass wir alles schneller und umfangreicher perfektionieren können. 

Auf persönlicher Ebene habe ich gelernt: Alles ist möglich. Komplexe Meetings mit 20 Leuten, bei denen man sich gefragt hat, wie das digital gehen soll, haben problemlos funktioniert.” Marvin Peters

Alle Smartphones aus Ihrem Haus können die intelligenten Apps und Dienstleistungen von Samsung nutzen. Welche Apps stechen hier besonders hervor, und was bringt die App-Zukunft?
Es gibt beispielsweise den Kids Modus, wo man mit einem Knopfdruck eine sichere digitale Umgebung für Kinder schaffen kann. Sehr praktisch für den Alltag ist die SmartThings-App, mit der man alle Samsung-Geräte, die man zu Hause hat, miteinander verknüpfen kann, was bei Samsung nicht nur das Smartphone und der Fern­seher sind, sondern beispielsweise auch Kühlschrank, Waschmaschine oder Trockner. Was noch nicht so viele Menschen kennen, ist Samsung DeX. Mit dieser App kann man auf den mobilen Geräten eine PC-ähnliche Oberfläche herstellen. Die neuesten Apps sind auf das Teilen von Bild- und Videoinhalten ausgelegt und auf die leichte Verknüpfung von Mobile Device und TV

Welche Kriterien sind für Konsumenten beim Smartphonekauf wichtig?
Seit mittlerweile Jahren in der Wunsch-Poleposition ist die Kamera. Danach kommt die Akku-Laufzeit und auf Platz drei die Bildschirmgröße. Natürlich unterscheiden sich die Kriterien je nach Altersgruppe. Junge Menschen nutzen TikTok und machen fast keine Bilder mehr, sondern nur mehr Videos. Dadurch, dass wir sehr viele unterschiedliche Zielgruppen bedienen möchten, versuchen wir für jede Anforderung etwas anzubieten. Das Galaxy Note20 mit dem Stift eignet sich sehr gut für die Arbeit, durch den großen Bildschirm ist es aber auch perfekt für Mobile Gaming. Gerade was das Gaming betrifft, werden auch die inneren Werte“ der Mobilgeräte immer wichtiger, so etwa die Re­freshment Rate, also wie schnell der Bildschirm auf Aktionen reagiert, die ich setze. 

Hier ist auch interessant zu sehen, wie sich die Anforderungen ändern. Vor ­einigen Jahren wurde die Bildschirmgröße ja immer kleiner und kompakter, jetzt wiederum geht das Kaufkriterium in die andere Richtung.
Genau, für alle, die ein großes Display haben möchten, aber nicht auf die Handlichkeit ihres Smartphones verzichten wollen, gibt es das Samsung Galaxy Z Flip. Dieses faltbare Smartphone steht für mich symbolhaft für die Innovationskraft von Samsung. Mit einem Display aus flexiblem Glas, das gefaltet auch in jede Hosentasche passt und trotzdem mit 6,7“-Display ein ganz normales Handy ist. Wir bringen nun auch das Galaxy Z Fold2 auf der Markt. Mit ­einem 6,2“-Frontdisplay und 7,6“ aufgeklapptem Hauptdisplay kombiniert es die Tragbarkeit und Flexibilität eines Smartphones mit der Leistung und Bildschirmgröße eines Tablets für höchste Produktivität. Es ist also eine Innovation, die die ­Bedürfnisse der heutigen Zeit bedient. 

“Seit mittlerweile Jahren in der Wunsch-Poleposition ist die Kamera. Danach kommt die Akku-Laufzeit und auf Platz drei die Bildschirmgröße.” Marvin Peters über das perfekte Smartphone

Wie erleichtern Sie älteren Menschen den Umgang mit mobilen Endgeräten?
Was all diese Geräte standardisiert können, ist, dass sich die Schriftgröße einstellen lässt. Es gibt Modi, bei denen man sich Texte vom Smartphone vorlesen lassen kann, oder es wird für Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen ein bildliches Signal gesetzt, wenn beispielsweise ein ­Baby weint. Man kann das Smartphone ­also wie ein Babyfon nutzen. Das neue Galaxy Note20 hat mittels des Stifts eine Lupenfunktion. Gerade die Lockdown-Phase war für viele ältere Menschen ein Anstoß, sich mit neuerer Technologie auseinanderzusetzen, damit sie leichter Kontakt zur Familie aufnehmen können.

Einfach mal abschalten? Kommt für Sie berufsbedingt Digital Detoxing überhaupt infrage?
Ich schalte mein Smartphone in bestimmten Situationen wie beispielsweise im ­Kino auf Stumm-Modus. Aber ich habe doch ­immer den Gedanken, dass ein Notfall passieren könnte oder dass man vielleicht Momente erlebt, die man festhalten möchte, deshalb ist mein Smartphone immer dabei. Was ich sehr wohl ganz bewusst mache – gerade während des Lockdowns sind die Grenzen von Beruf und Privat ja sehr oft verschwommen –, ist, dass ich das Handy abschalte oder auch mal nicht erreichbar bin. Meine Mitarbeiter wissen, dass ich sie am Wochenende in Ruhe lasse. Gewisse Routinen helfen auch beim Abschalten. Mein Smartphone geht um 22.00 Uhr ­automatisch auf stumm, es liegt nicht im Schlafzimmer, und wenn ich mit Freunden essen gehe, bleibt es in der Tasche. Da versuche ich, obwohl es mein Business ist, mit gutem Beispiel voranzugehen. 

Vielen Dank für das Gespräch!

Der Mobil-Macher

Marvin Peters, M.A., der ursprünglich aus den Niederlanden stammt, studierte an der Hogeschool Haarlem und an der Universiteit van Amsterdam. Er startete als Business Analyst und wechselte 2003 als Process Manager zu T‑Mobile Netherlands. 2005 kam er der Liebe wegen nach Österreich und war bis 2018 bei T‑Mobile Austria (jetzt Magenta) in unterschiedlichen Positionen tätig, zuletzt als Vice President Channel Management & Processes. Seit Mai 2018 arbeitet er als Director Mobile für Samsung Electronics Österreich. samsung​.com

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21. September 2022 Katharina1

Farbintensiv

Katharina Gerold bewegt mit außergewöhnlicher Kunst.

Katharina Gerold ist eine deutsche Bildhauerin, deren Werke landesweit in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, sowie international unter anderem in Paris und Miami gezeigt wurden. Sie beschreibt ihre abstrakt-figurativen Kompositionen als Ergebnis einer intensiven Ungeduld, aus der Freude des Unerwarteten und aus der Begegnung mit Menschen. Gerolds figurative Stücke zeigen persönliche Erfahrungen sowie gesellschaftspolitische Interessen. Sie bevorzugt Ton und Bronze für ihren künstlerischen Ausdruck.

katharinagerold​.com

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16. November 2022 Froots David Mayer Heinisch und Dirk van Wassenaer Nuno Filipe Oliveira2

Smartes Investment

David Mayer-Heinisch revolutioniert mit seinem FinTech Start-Up froots den digitalen Finanzmarkt.


Über Geld spricht man nicht, lautete lange das Credo. Angesichts von Inflation und allgemeiner Krisen gilt dieser Glaubenssatz längst als überholt. Geld ist omnipräsent – nicht nur in den Schlagzeilen. Wie das eigene Geld auch sinnvoll eingesetzt werden kann, betrifft uns alle. Der Ansatz von froots-Gründer David Mayer-Heinisch ist maßgeschneidertes investieren – eine Leistung, die sonst nur Vermögenden und großen Institutionen zugänglich ist – für alle Menschen zu ermöglichen. Damit leistet das Wiener FinTech, das unter anderem den ehemaligen CEO der Erste Group Andreas Treich als Investor hat, einen wichtigen Beitrag zur Demokratisierung der Finanzbranche und trifft den Nerv unserer Zeit. Wie das funktioniert, erklärt David Mayer-Heinisch im Talk.

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29. September 2020 Elisabeth Sandager neu

Visionen hautnah

Elisabeth Sandager, Global Brand President der Luxushautpflegemarke Helena Rubinstein, im Talk über Unternehmergeist, moderne Beauty-Wissenschaft und maßgeschneiderten Luxus.

Never give up“, niemals aufgeben“ lautet ihr Motto. Das trifft sowohl für Elisabeth Sandager selbst zu, könnte aber auch genauso für die Gründerin des Unternehmens gelten, das sie momentan leitet. Die Dänin Elisabeth Sandager ist Global Brand President von Helena Rubinstein. Ähnlich wie bei der Kosmetikpionierin Helena Rubinstein ziehen sich bei Sandager außergewöhnliche Lebensstationen durch ihre bisherige Karriere. Die Mutter zweier Töchter trat 1981 als Produktmanagerin für Lancôme bei L’Oréal ein, dem größten Kosmetikhersteller der Welt. Doch damit gab sie sich nicht zufrieden. Bereits 1988 wurde sie Marketingdirektorin und kurz darauf Vice President Marketing für Europa, Afrika und den Mittleren Osten für das US-amerikanische Kosmetikunternehmen Revlon. Aber es wäre nicht Sandager, wenn sie nicht weiter an ihrer steilen Karriere gefeilt hätte. 

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