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Die LVMH Watch Week 2026 bestätigt ihren Stellenwert als kuratiertes Schaufenster zeitgenössischer Uhrmacherei. Mailand liefert dafür den passenden Rahmen: kosmopolitisch, designaffin und historisch aufgeladen. Für die Branche markiert die Veranstaltung einmal mehr den Taktgeber zum Jahresauftakt – mit klarer Botschaft: Innovationskraft entsteht aus Vielfalt.

Vom 19. bis 21. Januar 2026 versammelt die LVMH Watch Week die Uhrenkompetenz des Konzerns erstmals in Mailand. Die siebte Ausgabe des Early-Year-Formats bringt neun Maisons zusammen und unterstreicht den Anspruch, gleich zu Jahresbeginn die wichtigsten uhrmacherischen Impulse zu setzen.

Nach Stationen in Schlüsselregionen der globalen Luxusindustrie markiert Italien nun bewusst den Rahmen: als Land mit tief verwurzelter Design- und Handwerkstradition – und als Bühne für eine Watch Week, die sich längst als Fixpunkt im internationalen Kalender etabliert hat. Internationale Medien, Händler und Sammler erhalten einen konzentrierten Überblick über Neuheiten, technische Entwicklungen und gestalterische Handschriften der einzelnen Häuser.

Jean-Christophe Babin, CEO der LVMH Watch Division, spricht von einem kreativen Spannungsfeld aus Vielfalt und Ergänzung: Neun Marken, unterschiedliche Identitäten – vereint durch Innovationskraft und uhrmacherisches Know-how. Genau darin liegt die Stärke dieses Formats.


Die teilnehmenden Maisons und ihre Highlights

Bvlgari Horlogerie

Bvlgari rückt bei der LVMH Watch Week 2026 seine Doppelrolle als römischer Juwelier und Schweizer Uhrmacher in den Fokus. Neuinterpretationen der Linien Monete und Tubogas verbinden historische Schmuckcodes mit hochentwickelten Miniaturkalibern wie dem Piccolissimo oder dem Lady Solotempo Automatic. Gold, Farbe und Mechanik treten hier in einen bewusst opulenten Dialog.

Gérald Genta

Ikonisches Design steht im Mittelpunkt: Gérald Genta interpretiert seine legendären Entwürfe neu und spielt mit skulpturalen Formen, retrofuturistischen Elementen und hohem Wiedererkennungswert. Mechanik wird hier bewusst als Designstatement inszeniert.

Hublot

Hublot bleibt seiner Philosophie der Art of Fusion“ treu. Innovative Materialien, markante Gehäuse und sportlich-technische Komplikationen prägen den Auftritt 2026. Die Maison demonstriert einmal mehr ihre Rolle als Treiber experimenteller Uhrmacherei innerhalb der Gruppe.

Daniel Roth

Die wiederbelebte Manufaktur zeigt ihre charakteristische Formensprache mit doppelovalen Gehäusen und klassischer Finissierung. Daniel Roth bleibt dem Anspruch kompromissloser Haute Horlogerie verpflichtet – reduziert, technisch anspruchsvoll und klar auf Kenner ausgerichtet.

Louis Vuitton

Louis Vuitton entwickelt seine uhrmacherische Linie konsequent weiter – mit Fokus auf Haute Horlogerie, Eigenkaliber und starkem Designbezug. Die präsentierten Zeitmesser verbinden technische Ambition mit der ästhetischen Handschrift des Hauses.

L’Epée 1839

Als Spezialist für mechanische Tisch- und Designuhren erweitert L’Epée 1839 die Watch Week um eine architektonische Dimension. Skulpturale Objekte, komplexe Mechanismen und ein spielerischer Zugang zur Zeitmessung definieren den Beitrag der Marke.

Regatta blue horizon
L'Epée 1839 ©
La Regatta Métiers d’Art

TAG Heuer

TAG Heuer nutzt die LVMH Watch Week 2026 für zwei Akzente innerhalb der Carrera-Linie. Mit dem Carrera Chronograph erweitert die Maison die Glassbox-Familie um ein 41-mm-Modell, das Jack Heuers ursprüngliche Vision mit moderner Architektur, hoher Ablesbarkeit und dem Manufakturkaliber TH20-01 fortschreibt. Ergänzt wird der Auftritt durch die Carrera Seafarer, die – inspiriert von den Tide Watches von 1949 – maritimes Instrumentenerbe in die Carrera-Designsprache übersetzt und nautische Funktionalität mit zeitgemässem Chronographen-Design verbindet.

Tiffany & Co.

Tiffany & Co. nutzt die LVMH Watch Week 2026, um seine uhrmacherische und schmuckkünstlerische Kompetenz gleich mehrfach zu zeigen. Im Mittelpunkt steht der Tiffany Timer, eine auf 60 Exemplare limitierte Neuauflage der historischen Stoppuhr von 1866, gefertigt in Platin und ausgestattet mit einem maßgeschneiderten El-Primero-Chronographenwerk samt Bird on a Rock“-Rotor. Ergänzt wird der Auftritt durch neue Schmuckuhren wie die Sixteen Stone Mother-of-Pearl Watch, inspiriert von Jean Schlumbergers ikonischem Motiv, sowie die Eternity Baguette Watch, die mit aufwendig gefassten Diamanten und Farbsteinen Tiffanys Expertise in High Jewelry und Uhrmacherei verbindet.

Zenith

ZENITH legt den Fokus auf die DEFY-Kollektion. Neue Skyline-Modelle, skelettierte Varianten, Hochfrequenz-Chronographen aus Keramik sowie eine Tourbillon-Interpretation aus Roségold zeigen die technische Bandbreite der Manufaktur – von urbanem Design bis zu uhrmacherischer Spitzenleistung.


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