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Kunsthal Rotterdam präsentiert noch bis Mitte April 2024 Machteld Rullens innovative Ausstellung.

Für die 31. Ausgabe von Kunsthal Light kreierte Machteld Rullens eine ortsspezifische Arbeit im 25 Meter langen Ausstellungsfenster entlang der Rampe der Kunsthal Rotterdam. Anstatt einer leeren Leinwand arbeitet die Künstlerin bevorzugt mit Kisten. Für Scrap Yard Abstraction“ verwandelt sie daher Kartonverpackungen in farbenfrohe Wandobjekte. Die Werke in der Installation sollen dabei miteinander, mit der Architektur von HALL 6 und dem großen Wandgemälde, interagieren. Mit Hilfe von Schichten aus Ölfarbe und Epoxidharz formt und arrangiert Rullens die weichen Kartonschachteln zu harten Skulpturen und verwandelt so die Verpackungsmaterialien mit ihrer flüchtigen Natur in langlebige Kunstwerke. 

kunsthal​.nl

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31. Jänner 2023 Donka Angatscheva c Michael Kobler

Die Kunst lebt weiter

An der Krise zu wachsen statt zu zerbrechen, diese Kunst bewies Bösendorfer Pianistin Donka Angatscheva und trotzte der Corona Krise mit der Gründung der Künstlerinitiative Die Kunst lebt weiter“ 2020, aus der eine digitale Konzertreihe hervorging.

Dass aus der Vernetzung Österreichs Klassikszene wie Lidia Baich, Sandra Pires, Ildikó Raimondi, Herbert Lippert uvm. ein eben erschienenes Klassik-Album Childhood Memories“ und ein Konzert (25. Februar 2023) und als Krönung schlussendlich der Kinofilm Appassionata“ (Premiere: 19. März 2023), entstehen würden, war nicht geplant. Und beweist einmal mehr, dass Hoffnung, Hartnäckigkeit und harte Arbeit die Triebfeder großer kreativer Momente sind.

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21. Juli 2020 Gorilla Catharsis12 c DG

Kunst ohne Konvention

Didier Guillon ist Kunstschaffender, Förderer, Geschäftsmann – und in jedem Fall unkonventionell. Einblicke in ein außergewöhnliches Kulturleben.

Große, dunkle Augen blicken suchend durch die Gitterstäbe des Berliner Zoos. Es scheint, als hätte Gorilla Ivo nur darauf gewartet, dass jemand das Besondere, das gewisse Etwas, in ihm entdeckt. An diesem Tag vor einigen Jahren scheint der Silberrücken Glück zu haben. Seine Erscheinung hinterlässt beim Gegenüber bleibenden Eindruck. Es ist Didier Guillon, der mit seiner damals zwölfjährigen Tochter vor dem Gehege steht und sich der dringlichen Frage seines Kindes stellt: Wie kann man einen Gorilla aus dem Zoo holen? Der erfolgreiche Unternehmer, Kunstsammler und Förderer hat darauf eine eindeutige Antwort: Da die Gitter ziemlich stark sind und der Gorilla ziemlich groß, musste ich mir etwas anderes überlegen. Ich habe den Gorilla kurzerhand in ein Kunstwerk verwandelt, so konnte er aus dem Käfig und überall hinreisen“, erzählt der Schweizer lächelnd. Von da an reiste der Gorilla in unterschiedlichsten Darstellungen um die halbe Welt – war in Ausstellungen von München bis Tokio zu sehen.

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16. Februar 2021 Neu 1 GAM Antikenhalle Krass

August-Stimmung

Nach sieben Jahren Renovierung ist die Sempergalerie in Dresden fertig gestellt. Wir laden zur virtuellen Erkundung — als Vorgeschmack auf einen reichen Kulturfrühling.

Eine Schule des Sehens“ wollte Gottfried Semper mit der Dresdner Sempergalerie errichten. Damals, im Jahr 1838, als Friedrich August II., König von Sachsen, eine Kommission damit beauftragte, einen zeitgemäßen, modernen Museumsbau zu errichten. Hauptsächlich für die Werke seiner Vorfahren, welche der sächsische Kurfürst und spätere polnische König August der Starke (1670 – 1733) und dessen Sohn August III. (1696 – 1763) zusammengetragen hatten. Gottfried Semper entwarf ein Neorenaissancegebäude, das sich dennoch harmonisch in den berühmten Rokoko-Zwingerbau einfügt, an den es gebaut wurde: eine langgestreckte Galerie mit mittiger Kuppel. Hunderte Sandsteinskulpturen aus unterschiedlichen Epochen zieren die Außenfassade. Die Sempergalerie galt bei der Eröffnung 1854 als das am reichsten verzierte Gebäude der Welt. Im Erdgeschoß des Galeriegebäudes richtete der Architekt einen lichtdurchfluteten Saal ein. Dort wurde in den frühen Jahren antike Bildhauerkunst präsentiert. Aus gutem Grund: Diese Skulpturen waren wichtige Vorbilder für viele Gemälde der Renaissance und des Barock, das sollten die Besucher selbst eindrücklich erfahren. 

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