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Verändert Pilzmyzel gerade die Welt des Designs? Maurizio Montalti zeigt mit Biofabrikation, wie Materialien nicht produziert, sondern kultiviert werden. Aus Pilzmyzel entwickelt er Akustikpaneele, Böden, sogar lederähnliche Stoffe für Luxusmarken wie Balenciaga und beweist damit, wie stilvoll ökologische Verantwortung sein kann.

Maurizio Montalti und sein Studio Officina Corpuscoli stehen für einen Paradigmenwechsel: Design als Co-Kreation mit lebenden Systemen. Montalti entwickelt gemeinsam mit Pilzmyzelien Materialien, die nicht synthetisch zusammengesetzt, sondern durch Wachstum kultiviert werden. Damit rückt er die Intelligenz biologischer Systeme ins Zentrum der Gestaltung.

Sein Credo: Materialien wachsen lassen, statt sie zu produzieren

Biofabrikation nutzt die Selbstorganisationsfähigkeit von Mikroorganismen, um Materialien nicht nur herzustellen, sondern wachsen zu lassen“, erklärt Montalti. Das Ergebnis sind Lösungen, die sowohl ästhetisch als auch funktional überzeugen und zugleich einen ethisch-ökologischen Mehrwert bieten.

Mogu und Ephea™: Myzel für Architektur und Luxusmode

Mit Mogu hat er die Myzel-Technologien erstmals industriell skaliert. Akustikpaneele, modulare Böden und Wandoberflächen entstehen aus biologischen Kreisläufen und verbinden Design mit regenerativer Ökonomie. Parallel dazu setzt er mit Ephea® neue Maßstäbe in der Modeindustrie: luxuriöse, lederähnliche Materialien aus Myzel, die bereits in High-End-Kollektionen, beispielsweise von Balenciaga, eingesetzt werden.

Ist Pilzmyzel die Zukunft des Designs?

Montalti positioniert Pilzmyzel somit als Material der Zukunft: regenerativ, funktional und ästhetisch einzigartig. Jedes Produkt ist somit nicht nur ein Objekt, sondern auch ein Statement für eine neue Wertschöpfung, die Mensch und Natur miteinander versöhnen sollen.


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