Mit „feeling for time“ übersetzt Alessa Wolfram das Thema „Architecture of Time“ in eine abstrakte Animation über Bewegung, Wiederkehr und das Gefühl von Zeit.
Auch 2026 begleitet Signature den Rado Moving Materials Wettbewerb im Rahmen der Vienna Design Week als Medienpartner. Unter dem diesjährigen Thema „Architecture of Time“ erhalten sechs Motion Designer die Möglichkeit, ihre Arbeiten von März bis August auf der Video-Wall der Rado Boutique in der Wiener Kärntner Straße zu präsentieren. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Zeit visuell, räumlich und narrativ denken lässt – inspiriert von der Farbwelt der Les Couleurs® Le Corbusier® Kollektion.
Der Gewinner des Awards wird im Herbst im Rahmen der Vienna Design Week bekannt gegeben.
Nach dem Auftakt mit Maximilian Prag widmet sich die zweite Folge Alessa Wolfram. Ihre Animation „feeling for time“ nähert sich Zeit nicht als messbarer Einheit, sondern als sinnlicher Erfahrung. Zeit ist Bewegung, kann aber stillstehen. Sie schreitet voran, kehrt wieder, bleibt unsichtbar und hinterlässt dennoch überall Spuren.
Wolframs Arbeit führt durch abstrakte Szenen, in denen Formen, Materialien und Bewegungen vertraute Empfindungen übersetzen: das Gefühl von Zyklen, von wiederkehrenden Anfängen, von Jahreszeiten, aber auch von Momenten, in denen man scheinbar im Kreis läuft. Zeit wird hier nicht erklärt, sondern spürbar gemacht – als Rhythmus, Wiederholung, Stillstand und Veränderung.
Alessa Wolfram ist eine in Wien tätige 3D-Künstlerin und Illustratorin. Nach ihrem Masterabschluss in Digital Arts in Hagenberg, wo sie sich auf 3D-Animation spezialisierte, arbeitet sie heute selbstständig als 3D Generalistin. In ihren Projekten verbindet sie technisches Können mit einem ausgeprägten Gespür für visuelles Storytelling. Ihre Animationen bewegen sich oft zwischen präziser Formgestaltung, humorvollen Details und ausdrucksstarken Charakteren.
Die Uhr: Farbe als architektonisches System
Mit der True Thinline Les Couleurs® Le Corbusier® greift Rado auf eine der einflussreichsten Farbtheorien der Moderne zurück. Basierend auf der Polychromie Architecturale entstehen Uhren in präzise definierten Farbtönen, die ursprünglich für die Gestaltung von Raum und Architektur entwickelt wurden. Gefertigt aus Hightech-Keramik, verbinden die Modelle reduzierte Form mit materieller Tiefe und hoher Widerstandsfähigkeit. Jede Variante ist Teil einer limitierten Edition und versteht Farbe nicht als Oberfläche, sondern als konstruktives Element – ganz im Sinne von Le Corbusiers Ansatz, Raum über Farbe zu strukturieren und zu emotionalisieren.
Mehr zur Materialik: 40 Jahre Hightech-Keramik bei Rado
Rado zählt zu jenen Uhrenmarken, die Material nicht als technische Randnotiz behandeln, sondern als Teil ihrer Designsprache. Seit der Integral von 1986 hat die Schweizer Brand Hightech-Keramik konsequent weiterentwickelt – von schwarzen, futuristisch anmutenden Oberflächen bis zu farbigen, leichten und hautfreundlichen Keramikgehäusen.
Warum Hightech-Keramik für Rado weit mehr ist als ein Werkstoff: 40 Jahre Hightech-Keramik: Wie Rado aus Material eine Ikone formte.
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