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Unsere Redaktion verrät ihre Reiseträume und Tipps.

Angela Sirch – Stellvertretende Chefredakteurin


Die unendlich erscheinenden Landschaften, die Kultur der Maori, die offene und moderne Gesellschaft, die kulturellen Sehenswürdigkeiten und der große Respekt vor der Natur und dem sensiblen Ökosystem des Landes – das alles sind Gründe warum Neuseeland als Traumreiseziel bei mir ganz oben auf der Liste steht. Seitdem ich die Verfilmungen von J.R.R. Tolkiens Epos Der Herr der Ringe“ im Kino gesehen habe, lässt mich die Faszination für dieses wunderschöne Land nicht mehr los. Ich würde aber nicht nur gerne Hobbiton besuchen und durch die atemberaubenden Landschaften wandern, auch die Städte Queenstown, Auckland und Wellington interessieren mich sehr. Und wenn man schon am anderen Ende der Welt ist, geht sich vielleicht auch noch ein Abstecher zu einem der umgebenden Inselstaaten wie z.B. Fidschi aus. Bis das Budget für diese Fernreise ausreicht, träume ich von einem weiteren Sehnsuchtsziel: Stockholm und Südschweden. Die skandinavische Kultur, das Prinzip Lagom – nicht zu viel, nicht zu wenig, gerade richtig“ – und die Hauptstadt Stockholm mit seiner bezaubernden Altstadt und den vielen kleinen Inseln finde ich sehr spannend. Zudem ich es in den Norden bislang leider nicht weiter als Kopenhagen geschafft habe. Da gibt es noch einiges zu entdecken!

Mein derzeitiger Lieblingsort: Ich bin passionierte Städte- und Kulturreisende und laufe so manchen Marathon um eine Stadt richtig kennenzulernen. Städte in die ich auf jeden Fall immer wieder zurückkommen würde sind Valencia, Basel, Florenz, London und das bereits erwähnte Kopenhagen. Auch die ganz eigenen kulturellen und gemeinschaftlichen Entwicklungen auf Inseln finde ich sehr faszinierend. Hier haben es mir besonders die Kanalinseln zwischen Großbritannien und Frankreich angetan. 

Lieblingshotel: Sobald ich einen Schritt durch die Eingangstüre dieses Hotels mache, schalte ich in der Minute zwei Gänge runter. Das Almwellness Pierer auf der Teichalm in der Steiermark durfte ich mittlerweile schon zwei Mal besuchen. Die entspannende Atmosphäre, das elegante, geschmackvolle Interieur, das ausgezeichnete Essen und der zuvorkommende Service sind bemerkenswert. 

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29.März.2022 Oslo4

Fjord Juwel

Oslo erfindet sich neu und setzt dabei auf offene Architektur, neu gedachte Museen und einen Panoramaweg am hauseigenen Fjord.

Gut, dass es Munchs Der Schrei“ gleich in vier Versionen gibt: je zweimal als große Öl-Formate und als kleinere Pastellgemälde. Denn Skandinaviens berühmtes Bild scheint Kunstdiebe magisch anzuziehen. Mehrmals geriet ein Exemplar bereits in die Hände von Kriminellen, ‑tauchte später in einem Hotelzimmer wieder auf oder kam über andere Umwege ins Museum zurück. Dass ein Gemälde vom Kaliber des Schrei“ als unverkäuflich gilt, erwies sich dabei als wertvoller als jede Sicherheitsmaßnahme. Eine dicke Panzerglasscheibe schützt die bekannteste Variante nach dem letzten Diebstahl 2014 allerdings auch. Und schließlich eröffnete ein neues Museum rund um den Nationalschatz. Majestätisch ragt es mit höflichem Knick im ‑oberen Baukörper in bester Fjordlage auf. Oslo feierte vor wenigen Wochen die mit Spannung erwartete Eröffnung des Munch-Museums – und das war längst überfällig. Denn der vielleicht wichtigste Expressionist der Moderne hat keineswegs nur den legendären Brückenschreier in mehrfacher Ausführung gemalt. ‑Viele seiner Motive sind als Serien ‑vorhanden. Das trägt zur experimentellen, unfertigen, latent vibrierenden Dynamik seines gesamten Werks bei. Die Munch-Arbeiten, die so entstanden sind und die menschlichen Emotionen und Ängste in schlammige Farben rücken, gehen in die Tausende. Allein 27.000 Originale vermachte Edvard Munch Oslo, neben Gemälden auch Aquarelle, Zeichnungen, Drucke oder Skulpturen. So umfassend fällt dieses Gesamtwerk aus, dass es bis dato größtenteils im Depot gehortet werden musste. Doch nun bieten elf Ausstellungssäle genug Raum für Maestro Munch. Flächen für Konzerte, Vorträge, Debatten und Aufführungen, ein Kino, ein Workshop für Kinder sowie eine Forschungsbibliothek flankieren die Munch-Megaschau – wohl ganz im Sinne des vielfältigen Expressionisten.

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11.Februar.2021 MVC 029

Schnee-Sehnsucht

Der nächste Winter kommt bestimmt! Anregungen für zukünftige Traumurlaube! Igludorf und Ski-Butler inklusive.

Durch die Verbindung der Skigebiete Arosa und Lenzerheide können Gäste heute 225 schneesichere Pistenkilometer befahren – was die Wintersportarena zur größten im Kanton macht. Aber es geht viel mehr: Winterwanderern stehen weitere 140 Kilometer zur Verfügung, und pinkfarbene Wegweiser markieren Schneeschuhrouten durch tief verschneite Wälder – etwa in der Schneeschuh-Arena Dreibündenstein mit dem tektonisch spannenden UNESCO-Welterbe Sardona. Zugleich gilt die Graubündener Region als eine der spannendsten Adressen für Freerider. 

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10.Dezember.2020 Eis Getty Images 613948294

Auftauen mit Eis

Wie man rund um die Welt die Faszination der Eiskristalle am besten erlebt. Eisige Fakten inklusive.

Frozen Margarita oder Long Island Ice Tea, was haben coole Drinks gemeinsam? Ohne Eis wären sie eine ziemlich laue Angelegenheit. Eis bringt Spaß ins Glas und Leben in die Bude: Ohne Eis gäbe es keine traditionellen Biergärten. Die entstanden über Eiskellern von Brauereien. Im Winter wurde Eis aus gefrorenen Seen geschlagen und hielt das Bier den Sommer über kühl, Kastanienbäume spendeten Schatten. Daran sollte man sich erinnern, wenn einen mal wieder der Winterblues überkommt. Gefrorenes Wasser ist ohnehin viel zu faszinierend für Frust und Schmäh.

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