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Luxus wird heute immer häufiger über Privatsphäre definiert. Statt spektakulärer Suiten oder opulenter Hotelzimmer wünschen sich viele Reisende Orte, die sich für einige Tage wie ein eigenes Zuhause anfühlen – ohne dabei auf den Komfort und den Service eines Spitzenhotels verzichten zu müssen. Aus diesem Wunsch heraus entsteht eine Wohnform, die die internationale Luxushotellerie zunehmend prägt: private Residenzen innerhalb eines Hotels.

Sie verbinden die Großzügigkeit und Unabhängigkeit eines Apartments mit den Annehmlichkeiten eines Fünf-Sterne-Hauses – von Concierge und Butler-Service über exzellente Kulinarik bis hin zum Spa. Besonders für längere Aufenthalte, Familien oder Geschäftsreisende entwickelt sich dieses Konzept zunehmend zur bevorzugten Form des Reisens.

Eines der konsequentesten Beispiele dafür findet sich hoch über Manhattan. Im denkmalgeschützten Crown Building erweitert das Aman New York seine Homes Collection um vier neue Residenzen und baut damit das Wohnkonzept des Hauses konsequent weiter aus. Zu den außergewöhnlichsten Neuzugängen zählt das Three Bedroom Home – Full Floor, das die gesamte 24. Etage des Gebäudes einnimmt. Auf 585 Quadratmetern bietet die Residenz drei Schlafzimmer mit eigenen Bädern, ein separates Büro, einen Medienraum sowie großzügige Wohn- und Aufenthaltsbereiche. Bodentiefe Fenster eröffnen den Blick über den Central Park, die Fifth Avenue und die Skyline Manhattans. Drei verglaste Kamine und ein privater Aufzug vermitteln dabei eher das Gefühl eines exklusiven Penthouses als eines Hotelaufenthalts.

Ebenso außergewöhnlich präsentiert sich das Three Bedroom Home with Pool. Eine weitläufige Terrasse mit beheiztem Infinity-Pool und Whirlpool zählt selbst in New York zu den großen Raritäten. Ergänzt wird das Angebot durch ein Two Bedroom Home with Pool, das ebenfalls über einen privaten Außenbereich verfügt, sowie ein neues One Bedroom Home, welches insbesondere für Paare oder längere Aufenthalte konzipiert wurde.

Allen Residenzen gemeinsam ist die Handschrift von Jean-Michel Gathy und seinem Büro Denniston. Natürliche Materialien wie Eiche, Walnuss und Zimtholz treffen auf eine reduzierte Formensprache, die seit Jahrzehnten als Markenzeichen von Aman gilt. Die asiatischen Wurzeln der Marke spiegeln sich dabei ebenso wider wie das Ziel, selbst mitten in einer der lebendigsten Städte der Welt eine Atmosphäre der Ruhe entstehen zu lassen. Trotz aller Privatsphäre bleiben die Gäste eng mit dem Hotel verbunden. Butler-Service, Concierge, Hauswagen sowie der Zugang zum dreistöckigen Aman Spa, zu den Restaurants Arva und Nama, dem Jazz Club oder der saisonalen Gartenterrasse gehören selbstverständlich zum Aufenthalt. Die Residenz wird damit nicht zum Ersatz des Hotels, sondern zu dessen privater Erweiterung.

Diese Entwicklung ist längst nicht auf New York beschränkt. Immer mehr Luxushotels schaffen Wohnkonzepte, die den Komfort einer privaten Wohnung mit den Dienstleistungen eines Hotels verbinden. Dahinter steht ein verändertes Verständnis von Luxus: Größe allein beeindruckt heute nur noch selten. Gefragt sind Orte, die Freiheit, Privatsphäre und Individualität mit außergewöhnlichem Service verbinden.

Das Aman New York macht aus diesem Gedanken kein Zusatzangebot, sondern den Mittelpunkt seines Konzepts. Die neuen Residenzen zeigen exemplarisch, wie sich die Luxushotellerie verändert – weg vom klassischen Hotelzimmer, hin zu einem Wohnen auf Zeit, das sich eher wie ein Zuhause anfühlt als wie ein Aufenthalt.


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