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Prof. Dr. Ruckriegel weiß, was uns glücklich macht. Der Glücksforscher hat für Sie praktische Tipps parat.

Sein Wissen ist in Wirtschaft, Politik und definitiv im Alltag gefragt. Glücksforscher Prof. Dr. Ruckriegel hat praktische Tipps für Sie zusammengestellt, wie man sein Leben auf die Glücksspur lenkt.

Praktische Tipps für Ihr persönliches Glück

Schreiben Sie ein Dankbarkeitstagebuch

Wir wissen aus Psychologie und Neurobiologie, dass wir einen Negativ-Bias haben, d.h. wir nehmen negative Gefühle schlicht viele stärker wahr als positive. Dies ist evolutionsbedingt, heute aber nicht mehr zeitgemäß. Unser Gefühlsprogramm im Limbischen System ist sehr alt.
Deshalb ist es wichtig, die positiven Gefühle zu stärken. Ein gutes Mittel hierfür ist, zwei bis dreimal die Woche für zwei oder drei Monate abends ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben, in das man drei Geschehnisse des Tages einträgt, für die man dankbar ist und dazu auch vermerkt, was man selbst dazu beigetragen hat, dass sich diese Dinge ereignet haben (Selbstwirksamkeit). Auch sollte man sich öfters direkt bei anderen bedanken, wenn dafür ein Anlass besteht. Dadurch ändert sich nach und nach unsere Sichtweise auf die Realität: Sie wird viel positiver, d.h. realistischer wahrgenommen. 

Achten Sie auf Ihre negativen Gefühle

Außerdem sollte man darauf achten, sehr sorgsam mit negativen Gefühlen umzugehen. Sich aufzuregen, weil man im Stau steht, macht keinen Sinn. Es geht also auch um einen bedachten Umgang mit unseren negativen Gefühlen. Hier ist Emotionsmanagement gefragt. Wir können beeinflussen, wie wir uns fühlen, indem wir verändern, was wir denken (Einstellungsänderung). Eine positive Grundeinstellung erweitert den Horizont, vermeidet einen Tunnelblick. 

Wir können beeinflussen, wie wir uns fühlen, indem wir verändern, was wir denken.” Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel

Setzten Sie sich sinnvolle und realistische Ziele

Man sollte sich sinnvolle Ziele setzen und im Alltag umsetzen. Diese können durchaus ambitioniert sein. Sie müssen aber zumindest eine gewisse Realisierungschance haben. Bei bloßen Luftschlössern ist Frustration vorprogrammiert. Inhaltlich sollte man bei diesen Zielen die Glücksfaktoren” im Auge haben. Weltweite Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die in ihrem Leben persönlichem Wachstum, zwischenmenschlichen Beziehungen und Beiträge zur Gesellschaft Priorität gegenüber Geld, Schönheit und Popularität einräumen deutlich besser Zufriedenheitswerte haben. Dies hängt damit zusammen, dass die erstgenannten Ziele unsere psychischen Grundbedürfnisse nach Autonomie (selbst entscheiden), Kompetenz (sich wirksam erleben) und Zugehörigkeit (verbunden sein) am besten befriedigen. 

Setzten Sie sich nicht permanent unter Zeitdruck

Man sollte sich nicht ständig unter Zeitdruck setzen bzw. setzen lassen und bewusst Pausenzeiten genießen. Permanenter Zeitdruck ist ein Glücks- und Produktivitätskiller. Wir wissen aus der Glücksforschung, dass Zeit unser knappes Gut ist. Wir sollten daher sehr sorgsam damit umgehen, damit wir ein hohes Maß an Subjektivem Wohlbefinden und damit an Lebensqualität erfahren. 

Zur Person

Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fakultät Betriebswirtschaft der TH Nürnberg. Er berät zahlreiche Unternehmen und Organisationen sowie die Politik darin, wie sie die Erkenntnisse der interdisziplinären Glücksforschung umsetzen können. Außerdem hält er Vorträge und gibt Workshops zum Thema Glücksforschung. ruckriegel​.org

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16. Mai 2022 Audi Concept 1

Futuristisch bewegend

Die Zukunft der Mobilität ist rasant nachhaltig. Trends, die Wellen schlagen.

Wenn wir von Luxuskarossen mit Spannung sprechen, darf auch der Audi RS e‑tron GT nicht fehlen. 3,3 Sekunden für den Sprint auf 100 km/​h, eine ­Reichweite von 472 Kilometern und ein Top-Speed von 250 km/​h stecken unter dem schnittigen Alu-Kleid. Mit vier Türen und hoher Alltagstauglichkeit dürfte er auch bei den umweltbewussten Kids Gefallen finden. Wohl ebenso wie ­Audis visionärer Blick in die Zukunft: Beim Audi skysphere concept wird das Fahrzeug zum futuristischen Experience Device“ samt Luxusfaktor.

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18. November 2022 Bunker Oppidum1

Hurra, wir leben noch!

Wenn die Lichter ausgehen, hilft kein Schwarzsehen, sondern Kreativität. Das Angebot für Blackout-Prepper ist reichhaltig, durchaus lifestylig und erhellt das Gemüt selbst in dunkelsten Stunden.

Es ist nicht lange her, dass Menschen, die von einem Blackout sprachen, belächelt oder als Verschwörungstheoretiker bezeichnet wurden. Es waren die Spielverderber, die auf Partys besser gemieden wurden. Das Blatt hat sich aber gewendet, heute sieht das ganz anders aus – die Blackout-Propheten stehen im Mittelpunkt des Interesses. Mittlerweile geben selbst Regierungen Leitfäden heraus, die erklären, wie Menschen vorsorgen und möglichst schadlos durch einen Mega-Stromausfall kommen können. Hier muss aber zunächst definiert werden, wann man eigentlich von einem Blackout spricht. Nach der üblichen Definition liegt er nämlich erst dann vor, wenn es sich um einen länger andauernden und überregionalen Stromausfall handelt, der mehrere Staaten betrifft und der aus einem unkontrollierten und unvorhergesehenen Versagen von Netzelementen entstanden ist. 

Dem steht der sogenannte Brownout gegenüber, der dann eintritt, wenn mehr Strom benötigt als produziert wird. Das kann zum ­Beispiel durch Brennstoffmangel (Gas oder Koh­le) hervorgerufen werden. In dem Fall muss der Strom abgeschaltet werden, bis die Ressourcen wieder verfügbar sind. In beiden Fällen kann das über einen längeren Zeitraum passieren, und hier liegt das Problem. Experten ­gehen nämlich davon aus, dass sich ­maximal ein Drittel der Bevölkerung über mehrere Tage oder gar Wochen selbst versorgen könnte. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich das eine oder andere Gadget zu besorgen, um besser gerüstet zu sein – man muss deswegen ja nicht gleich das Zuhause komplett umbauen.

Ich bin dann mal weg

Man muss nicht, aber man könnte. Denn wer in jeder Situation gut versorgt sein möchte, setzt auf einen eigenen Bunker. Das kann ein Betonloch mit rudimentärer Ausstattung samt Campingtoilette und Feldbett sein, oder es ist ein unterirdisches Luxusdomizil mit sämtlichem Komfort. Beispielsweise bietet das texanische Unternehmen ­Rising S Bunkers solche Überlebensräu­me an, die natürlich nicht nur bei einem Blackout, sondern auch nach Atomangriffen und ähnli­chen Katastrophen Schutz bieten. So gibt es einen Luxusbunker um 8,3 Millionen US-Dollar – mit Pool und Bowlingbahn gleich inklusive.

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22. Juni 2020 Der Aston Martin DBX01 erobert rasant die Zukunft.

So schnell geht das!

Was uns jetzt bewegt! Kraftstrotzende E‑Cars, flotte Hybride und schnittige PS-Boliden. Das Fahrtenbuch für das Autojahr 2020.

Die vorhergesagte Revolution ist schon lange keine mehr. Seit Jahren stehen die Elektroflitzer im Zentrum der Berichterstattung, und noch immer lässt der echte Durchbruch auf sich warten. Und dennoch ist dieses Jahr etwas anders. 2020 läutet ein Jahrzehnt ein, das Strom zum Antrieb Nummer eins flitzen lässt. Sie glauben noch nicht so recht daran? So manches Zeichen scheint klar: Volvo hat beispielsweise mit seiner Tochterfirma Polestar, die ursprünglich als Haus-und-Hof-Tuner der Schweden gegründet wurde, eine Eigenmarke für Elektroautos kreiert. Renault verpasste seinem neuen Clio einen Hybridantrieb und ließ den Diesel dafür gleich aus dem Programm nehmen. Mini präsentierte im Vorjahr sein erstes Elektroauto. Und selbst der Ford Mustang, berühmt für Hubraum und PS, kommt in einer E‑Variante. Es handelt sich dabei zwar um ein SUV und es gibt kaum Ähnlichkeiten mit dem amerikanischen Muscle Car, aber Mustang Mach‑E hört sich eben einfach gut an. Auch Mazda wagt mit dem MX-30 den Durchbruch zum E‑SUV. Deutsche Traditionsmarken wie BMW oder Mercedes arbeiten ohnehin fleißig an der kompletten Elektrifizierung ihrer Flotten. Erleben Sie ausgewählte Einblicke.

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