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Warum Fliegen für die Haut ein kleiner Klimaschock ist – und was wirklich hilft.

Der Moment, in dem man einen Fuß ins Flugzeug setzt, fühlt sich immer nach Aufbruch an. Ein paar Schritte durch die Kabine, das Handgepäck verstauen, Platz nehmen – und schon ist man im Flight Mode. Für die Haut beginnt in diesem Moment allerdings eher der Fight Mode: ein kleiner Klimaschock. Während wir am Boden eine Luftfeuchtigkeit von etwa 40 bis 60 Prozent gewohnt sind, sinkt sie in Flugzeugkabinen meist auf nur 10 bis 20 Prozent. Damit kann die Luft in der Kabine sogar trockener sein als in der Sahara.

Der Grund liegt in der Flughöhe: In rund zehn Kilometern Höhe enthält die Außenluft kaum Wasserdampf. Sie wird ins Flugzeug geleitet, erwärmt und unter Druck gesetzt – wodurch die Luft besonders trocken wird. Für Haut und Schleimhäute hat das spürbare Folgen: Feuchtigkeit verdunstet schneller, Lippen trocknen aus, Augen reagieren empfindlicher und auch Nase und Rachen verlieren Feuchtigkeit. Viele Menschen fühlen sich nach einem Flug deshalb nicht nur müde, sondern auch deutlich trockener. Mit ein paar kleinen Pflege-Ritualen lässt sich dieser Effekt jedoch gut ausgleichen.

Kurzstrecke: Schutz vor Feuchtigkeitsverlust

Bei Flügen unter drei Stunden geht es weniger um intensive Pflege als um Prävention. Schon nach wenigen Stunden in trockener Kabinenluft beginnt die Haut messbar Feuchtigkeit zu verlieren. Ein leichtes Serum oder eine hydratisierende Lotion hilft, Wasser in der Haut zu binden. Wirkstoffe wie Hyaluronsäure wirken hier besonders effektiv. Auch Lippen reagieren schnell auf trockene Luft – ein pflegender Lippenbalsam gehört deshalb unbedingt ins Handgepäck. Nicht zu unterschätzen sind außerdem die Hände. Durch trockene Luft und häufiges Desinfizieren werden sie schnell rau. Eine kleine Handcreme sorgt dafür, dass die Haut geschmeidig bleibt.

Langstrecke: Mehr Feuchtigkeit, mehr Pflege

Auf längeren Flügen verliert die Haut kontinuierlich Feuchtigkeit. Gleichzeitig können Schlafmangel und lange Sitzzeiten zu Schwellungen im Augenbereich führen. Hier lohnt es sich, Pflege bewusst aufzubauen: zuerst ein hydratisierendes Serum, danach eine reichhaltigere Creme, die Feuchtigkeit in der Haut einschließt. Besonders empfindlich reagiert die Augenpartie. Eye Patches oder eine leichte Augenpflege können Schwellungen und Trockenheitsfältchen sichtbar mildern. Auch Sheet-Masken sind eine praktische Lösung an Bord. Sie liefern schnell Feuchtigkeit, sind leicht zu transportieren und funktionieren sowohl auf Kurz- als auch auf Langstreckenflügen als unkomplizierter Hydration-Boost. Ein Gesichtsmist sorgt zwischendurch zusätzlich für Frische.

Ein Mann, der eine goldene Eye Patches verwendet
Andrej Lisakov via Unsplash ©

Sonne über den Wolken

In großer Flughöhe ist auch die UV-Strahlung intensiver. Besonders UVA-Strahlen können durch Flugzeugfenster dringen und langfristig zur Hautalterung beitragen. Studien zeigen sogar, dass Piloten aufgrund ihrer vielen Flugstunden messbar stärkerer UVA-Strahlung ausgesetzt sein können als Menschen am Boden. Wer während eines Tagesfluges lange am Fenster sitzt, kann deshalb eine leichte SPF-Pflege auftragen – oder einfach die Fensterblende herunterziehen, wenn die Sonne direkt einfällt.

Komfort für Körper und Haare

Neben Hautpflege spielt auch körperlicher Komfort eine Rolle. Regelmäßiges Trinken hilft, den Flüssigkeitsverlust durch die trockene Kabinenluft auszugleichen. Ein Nackenkissen oder eine Augenmaske erleichtern außerdem erholsamen Schlaf während des Fluges. Auch die Haare reagieren empfindlich auf trockene Luft. Ein paar Tropfen Pflegeöl schützen vor Feuchtigkeitsverlust und Frizz. Wer die Flugzeit nutzen möchte, kann die Längen locker in ein hitzefreies Styling-Tool drehen nach einigen Stunden entstehen ganz nebenbei schöne Wellen.


BABOR präsentiert erstes In-Flight Skincare-Menu in der Lufthansa First Class

Produkte aus dem In-Flight Skincare-Menu von BABOR für die Lufthansa First Class
BABOR ©
DOCTOR BABOR Derma Filler Serum Eye Cream Day Collagen Peptide Booster Cream

Was die Haut über den Wolken braucht, denkt BABOR konsequent weiter – und bringt erstmals ein kuratiertes In-Flight Skincare-Menu in die Lufthansa First Class. Statt standardisierter Pflege wählen Gäste gezielt Produkte aus der DOCTOR BABOR Linie, abgestimmt auf die besonderen Bedingungen trockener Kabinenluft. Feuchtigkeitsspendende Gel-Cremes, Filler-Seren, Eye-Patches oder Lippenpflege werden direkt an den Sitz serviert und machen den Flug selbst zum Behandlungsraum. Ergänzt wird das Konzept durch hochwertige Amenities und Pflegeprodukte in den Waschräumen, die den Frischemoment zwischen zwei Zeitzonen neu definieren.

Seit Mitte März 2026 ist das BABOR In-Flight Skincare-Menu exklusiv in der Lufthansa First Class erlebbar. Eine Erweiterung auf die Business Class mit einem eigenen Amenity Kit inklusive Handcreme und Lippenbalsam folgt im Mai. Ausgewählte Produkte sind zudem in ausgewählten BABOR Day- und Hotel-SPAs, Instituten, Apotheken, Parfümerien und im Online-Shop unter babor​.com erhältlich.


Weitere Produktempfehlungen für den Flug

Ein gutes Travel-Set muss nicht groß sein, aber durchdacht. Zu den Essentials gehören eine feuchtigkeitsspendende Gesichtspflege, Lippenbalsam, Augenpflege, ein erfrischender Mist sowie eine Handcreme. Auf längeren Flügen ergänzen viele Reisende ihr Set um Eye Patches oder eine Sheet-Maske als schnellen Hydration-Boost.

So werden ein paar Stunden über den Wolken nicht zur Belastung für die Haut, sondern zu einem kleinen Beauty-Zwischenstopp – und man steigt am Zielort oft frischer aus, als man eingestiegen ist.


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