Mit fünf Resorts will The Lux Collective bis 2028 eine Reiseroute schaffen, die vom Kivu-See über die Nationalparks bis in die Savanne führt. Die ersten beiden Häuser sind jetzt eröffnet.
Berggorillas haben Ruanda zu einem der außergewöhnlichsten Reiseziele Afrikas gemacht. Doch zwischen dem Kivu-See im Westen und den Savannen des Akagera-Nationalparks im Osten liegen Kaffeeplantagen, Regenwälder, Seen und Nationalparks, die ein wesentlich vielfältigeres Bild des Landes zeichnen. Eine neue Reiseroute will diese unterschiedlichen Regionen miteinander verbinden.
The Lux Collective hat mit dem LUX* Lake Kivu und dem SALT of Akagera die ersten beiden Häuser seines geplanten „Rwanda Tourism Circuit“ eröffnet. Bis 2028 soll daraus eine Route mit insgesamt fünf Resorts entstehen. Weitere Projekte sind im Volcanoes-Nationalpark, im Nyungwe-Nationalpark und im Akagera-Nationalpark geplant.
Den Anfang macht der Westen des Landes. Der Kivu-See gehört zu den Großen Seen Afrikas und bildet mit seinen Inseln, bewaldeten Hügeln und Kaffeeplantagen einen ruhigen Gegenpol zu den Nationalparks. Direkt am Seeufer in Karongi liegt das neue LUX* Lake Kivu mit nur 14 Zimmern, Suiten und Villen. Von hier aus lässt sich die Region auf dem Wasser und an Land erkunden.
Bootstouren führen zu den Inseln des Kiwusees, darunter Blue Monkey Island und die ungewöhnlich benannte Swimming Cows Island. Auf der Napoleon-Insel lassen sich bei Wanderungen zum Sonnenaufgang oder am Abend Tausende Flughunde beobachten. Auch Ruandas Kaffeekultur gehört zum Programm: Bei Besuchen lokaler Plantagen verfolgen Gäste den Weg von der Kaffeekirsche bis zur Verkostung. Ausflüge zu den Berggorillas im Volcanoes-Nationalpark sind ebenfalls möglich.
Eine völlig andere Landschaft erwartet Reisende im Osten Ruandas. Der Akagera-Nationalpark wird von Savannen, Seen, Feuchtgebieten und Wald geprägt und ist das einzige Big-Five-Reservat des Landes. Hier hat mit dem SALT of Akagera die erste Safari-Lodge der Marke SALT eröffnet. Das Haus mit 60 Zimmern blickt auf den Ihema-See; natürliche Materialien, erdige Farbtöne und lokal gefertigte Details greifen die Umgebung im Interior auf.
Safaris bilden einen Teil des Aufenthalts. Gäste können Einblicke in die Naturschutzarbeit des Nationalparks erhalten, regionale Produzenten kennenlernen oder Abende unter freiem Himmel verbringen, bei denen über offenem Feuer gekocht wird. Die Küche arbeitet mit Produkten aus der Region – darunter Fisch aus den Seen, Honig, Kaffee und Erzeugnisse umliegender Bauernhöfe.
Mit den geplanten Häusern im Volcanoes- und Nyungwe-Nationalpark kommen bis 2028 die Berg- und Regenwaldregionen hinzu. Damit soll eine Route entstehen, die mehrere der wichtigsten Naturregionen Ruandas über einzelne Stationen miteinander verknüpft.
Die berühmten Berggorillas bleiben eines der großen Erlebnisse Ruandas. Künftig könnte eine Reise jedoch ebenso am Kiwusee beginnen, durch Kaffeeplantagen und Regenwälder führen und schließlich zwischen Elefanten, Löwen und den Savannen des Akagera-Nationalparks enden.
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