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Marvin Peters, Director Mobile Samsung Österreich, über mobile Entfaltungsmöglichkeiten.

Das Klapphandy ist im 21. Jahrhundert angekommen, und es ist stylisher denn je. Mit der neuen Generation des Galaxy Z Fold und des Galaxy Z Flip hat Samsung seine Vorreiterolle im Bereich der Foldables ausgebaut. Marvin Peters, Director Mobile bei Samsung Österreich, spricht über die Innovation und den Ideenreichtum, der in jedem Detail zu finden ist.

Wie lang war die Entwicklungszeit für dieses Foldable Display?

Im Jahr 2011 haben wir die ersten faltbaren Displays als Prototypen gezeigt. Natürlich hat es dann noch mehrere Jahre gedauert, bis wir zum heutigen Stand der Technik gelangt sind. Beim Galaxy Z Fold3 5G wird ultradünnes Glas verwendet, um es faltbar zu machen. Die erste Generation des Fold-Smartphones haben wir 2019 auf den Markt gebracht und damit Pionierarbeit geleistet. Damals war es noch ein Nischenprodukt, bei dem die Innovation im Vordergrund stand. Bei der zweiten Generation haben wir sehr viele Learnings hineingesteckt, vor allem was den Faltmechanismus und den Schutz betrifft. Zum ersten Mal in der Geschichte der faltbaren Smartphones warten die Foldables mit Wasserbeständigkeit auf. Außerdem sind sie aus leichtem Aluminium und besonders hartem Glas gefertigt, das stoß- und kratzresistenter ist. Die dritte Generation ist nun wirklich für die Masse geeignet und findet eine breite Akzeptanz, was wir an den Verkaufszahlen deutlich sehen können. 

Auch das Galaxy Z Flip gibt es jetzt bereits in der dritten Generation.

Genau, das Galaxy Z Flip3 5G, hier gibt es bei der Screengröße im ausgeklappten Zustand keinen Unterschied mehr zu gängigen Samsung-Smartphones. Zusammengeklappt passt es allerdings praktisch in die Hosentasche. Das Display an der Außenseite des Smartphones, über das man auch im zusammengeklappten Zustand die Neuigkeiten sehen oder auch Selfies machen kann, ist bei diesem Modell größer gestaltet. Die Funktionalität und der Style stehen hier im Vordergrund. Natürlich auch die neuen Möglichkeiten, die sich aus dem klappbaren Bildschirm ergeben, wenn man sich etwa selbst filmen möchte. Dadurch, dass Android ein offenes System ist, haben wir schon viele Entwickler vorab eingeladen, ihre Apps für diese neuen Möglichkeiten zu optimieren. Nicht nur was die Screen-Anpassungen betrifft oder dass die App weiterläuft, wenn ich das Handy aufklappe, sondern es ergibt sich auch die Frage: Wenn ich das Smartphone klappen kann, welche neuen Features kann ich erfinden?

Sicher sehr spannend, mit diesen neuen Optionen zu arbeiten, vor allem auch in den Bereichen Streaming und Gaming. 

Das ist richtig. Wir haben diesen Aspekt auch beim neuen Galaxy Z Fold3 5G mit der Under-Display Camera berücksichtigt, indem die Frontkameralinse praktisch unsichtbar wird, wenn ich auf dem komplett aufgeklappten Bildschirm ein Video schaue. Stelle ich die Kamera ein, ist die Linse wieder genau sichtbar. Auch die Außenkamera kann im zusammengeklappten Zustand als Selfie-Kamera verwendet werden. 

Die dritte Generation der faltbaren Smartphones ist bei der breiten Masse angekommen und findet große Akzeptanz. Marvin Peters

Die Galaxy Watch4 und die Galaxy Watch4 Classic sind auch bei den Neuzugängen zu finden. Können Sie uns darüber mehr erzählen?

Unsere Uhren sind mit dem neuen Wear OS Powered by Samsung, das gemeinsam mit Google entwickelt wurde, ausgestattet. So können wir mehr Appli­ka­tionen anbieten und sind nicht mehr an unsere eigenen Apps gebunden. Im Vordergrund steht der gesamte Gesundheitsbereich. Was bereits Standard für diese Art von Uhr ist, sind Wetter, Schrittzähler und Sportbegleitung, die es auch hier gibt. Zusätzlich kann man mit der Galaxy Watch4 nun allerdings auch den BMI, den Blutdruck, den Puls, den Stress, den Blutsauerstoff sowie den Schlaf messen und ein EKG erstellen.

Wie genau funktioniert die Messung des Blutdrucks? 

Den Blutdruck muss man anfangs mit einem herkömmlichen Blutdruckmessgerät kalibrieren. Man misst dreimal den Blutdruck, die Daten werden über die Sensoren der Uhr abgeglichen, und so kennt die Uhr die persönlichen Standards für zukünftige Messungen über den Sensor auf der Unterseite der Uhr. 

Die Galaxy Buds gibt es nun schon in der zweiten Generation. Was gibt es hier Hörenswertes?

Die Galaxy Buds2 gibt es nun in vier Farben: in Schwarz, Weiß, Lavendel und Grün. Die Box ist diesmal außen weiß und innen passend zur Farbe der Buds. Hier steht nicht mehr nur der besondere Tragekomfort durch die perfekte anatomische Anpassung im Vordergrund. Die Galaxy Buds2 verfügen über zwei In-Ear-Speaker, die beim Telefonieren über den Kiefer den Schall weiterleiten und somit den Klang zusätzlich verbessern. Zudem verfügen sie über Active Noise Cancelling. Ein weiterer Punkt ist die Integration in unser Samsung-System. Wenn man etwa gerade mit den Buds über das Tablet ein Video schaut und jemand anruft, dann wechseln Sie automatisch auf das Telefon und müssen nichts weiter machen. Die Uhr, über die wir gerade gesprochen haben, gibt es beispielsweise auch in einer Variante mit eSim-Karte. Wenn ich diese jetzt mit den Buds verbinde, kann ich das ­Handy zu Hause lassen und trotzdem über die Uhr telefonieren oder streamen. Die Buds können über die Aufbewahrungsbox mittels Stecker, über die Wireless-Ladestation oder auch mittels Battery-Sharing direkt durch Auflegen auf das Samsung-Smartphone geladen werden. 

Vielen Dank für das Gespräch!

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29.März.2022 3 Horx Strathern c Klaus Vyhnalek jpg

Alexa, du störst!

Hygge im Hoffice: Wir sprachen mit Zukunftsforscherin Oona Horx-Strathern über bewusstes Wohnen in Zeiten der Pandemie.

Shared Spaces, Hoffice, Conscious Kitchen … wir sind aktuell mit Entwicklungen konfrontiert, die wir so oder zumindest in diesem Ausmaß nicht erwartet hätten. Eine fast zweijährige Ausnahmesituation sorgte für Veränderungen, die ein Umdenken in der Arbeit ebenso wie im eigenen Zuhause erforderten. Grund zur Sorge gibt es nach Oona Horx-Strathern aber eher nicht. Ganz im Gegenteil sieht die Exper­tin bei einem richtigen Umgang mit der Situation sogar gute Chancen für einen positiven Wandel. 

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22.September.2021 Hohe Bruecke2 c Dieter Brasch

Gott würfelt nicht!

William Gorton, CEO der Hohe Brücke, einer der größten Vertriebspartner der Österreichischen Lotterien, und der Statistiker Marcus Hudec über das Spiel mit dem Glück.


Ist Glück ein Zufall? Wie bewerten Sie als Statistiker dieses Thema?

Marcus Hudec (MH): Zufall entsteht aus Vorgängen mit einem ungewissen Ausgang. Von Glück spricht man, wenn das Ergebnis mit einem positiven Wert assoziiert ist. Als Wissenschaftler kann ich nicht objektiv von Glück sprechen, das hängt von der Vorstellung ab, was man persönlich als Glück betrachtet. Der Zufall ist da schon spannender, aber er hat etwas Relatives, weil er vom ­Erkenntnisstand abhängt. Für unsere Urahnen war eine Sonnenfinsternis ein zufälliges Ereignis, das höheren ­Mächten zugeschrieben wurde. Das Auftreten war nicht prognostizierbar. Viele Philosophen beschäftigt deshalb die Frage: Was ist vorbestimmt, was passiert zufällig? Man kennt den berühmten Satz von Albert Einstein: Gott würfelt nicht!“ Selbst er unterschätzte zunächst die Bedeutung des Zufalls für die Erklärung unserer Welt.

Für die meisten Menschen stellt sich die banale Frage: Wie kann ich meine Gewinnchancen erhöhen? 

MH: Man kann die Gewinnchancen zumindest berechnen. Das Grundprinzip geht auf den französischen Mathematiker Pierre-Simon Laplace zurück, der sich bereits im 18. Jahrhundert mit der Wahrscheinlichkeitstheorie beschäftigt hat. Die Chance, einen Sechser zu würfeln, ist eine aus sechs. Wenn ich das auf die Klassenlotterie übertrage: Wir ­haben 250.000 Losnummern und 29 Millio­nen­treffer. Das heißt, ich habe eine Chance von 1 : 8.621, was verglichen mit anderen Glücksspielen sehr hoch ist. 

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19.Juni.2020 Zotter Kakaobohne

Kreativität mit Genussfaktor

Wie definieren Sie für sich Genuss?
Ich denke, Genuss kann ganz viel sein und ist sehr stimmungsabhängig. Klar, ein gutes Essen und guter Wein mit Freunden sind was Besonderes. Und genau darum geht es, wenn etwas besonders ist: Das kann ein Kunstobjekt genauso sein oder so wie in der Corona-Krise, wo alles überall so ruhig war, den Vögeln zu zuhören … oder einfach die Sterne zu beobachten. 

An welchem Projekt arbeiten Sie gerade am liebsten?
Derzeit bereiten wir gerade die neue Kollektion für 2021 vor, und es ist selbst für mich immer erstaunlich, was es alles noch nie Dagewesenes gibt. Choco Tiki Taka, ein Schokokugelspiel etwa, oder eine neue Schokosorte mit Portwein und Hühnerleber. Die Quadratur des Kreises, die Arbeit mit Zuckeralternativen, hat schon auch sehr viel Freude gemacht. Weil ich selbst überrascht war, dass man normalen Zucker einfach nicht immer braucht und es manchmal ganz ohne geht und dennoch schmeckt.

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