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Kunst, Pretiosen und exklusive Spirituosen: Sebastian Schroeter ist der Mann hinter der aufregendsten Concept-Store-Eröffnung im Herzen Wiens.

Wir treffen Sebastian Schroeter in der Campari Bar in der Wiener Innenstadt. Auf den ersten Blick kein wirklich nüchterner Ort, um mit dem Experten in Sachen Gold, Diamanten und schöne Dinge über die Neueröffnung von SELECT – The Concept Studio“ zu sprechen. Auf den zweiten Blick entpuppt sich die formschöne Location jedoch als wunderbar passend. 

Mitten im Goldenen Quartier entsteht ein einzigartiger Ort für ausgewählte Kunst, Silberwaren und Limited Editions.”

Mitten im Goldenen Quartier gelegen, bietet der Genusstreff die perfekte Nachbarschaft des neuen Stores. Nach der Pomellato Boutique ein weiteres Standbein von Juwelier Heldwein, wo ab sofort neben einem Shop-in-Shop von Ole Lynggaard ausgewählte Kunst, Silberwaren und Limited Editions zu finden sind. Unter anderem auch exklusive Spirituosen. In dieser Atmosphäre gibt der studierte Betriebswirt und Edelsteinexperte erste Einblicke in sein einzigartiges Store-Konzept.

Ihr Shop wurde von der international renommierten Designerin Theresa Obermoser kreiert. Da war das Konzept vorab schon geboren?
SELECT – The Concept Studio“ ist nicht nur Name, sondern Konzept. Präsentiert wird ein Produktmix, der Qualität und Handwerk aus Österreich und Europa bietet. Es geht um ein ganzheitliches Einkaufserlebnis, das nachhaltig Freude macht. Service steht dabei an oberster Stelle. Mit dem Atelier Heldwein haben wir hier einen starken Partner, der personalisierte Anfertigungen ermöglicht. All das soll sich auch im Shopdesign widerspiegeln. Modern und ansprechend! 

Womit bereichert SELECT – The Concept Studio“ das Goldene Quartier?
Wir schaffen in der Seitzergasse eine einzigartige Kombination, die es in dieser Form noch nicht gibt. Mit einem Shop-in-Shop werden die exklusiven Kollektionen unseres langjährigen Partners Ole Lynggaard präsentiert. Neben Schmuck für Damen findet sich auch die Herrenkollektion FOR HIM. Zum Kick-off von SELECT – The Concept Studio“ wurde sogar eine Ole Lynggaard Special Collection kreiert, die es weltweit nur bei SELECT geben wird. Besonders freue ich mich auch auf ein eigens von Charlotte Lynggaard für uns gestaltetes Kunstwerk. SELECT soll allerdings kein reines Schmuckatelier sein, unser Ziel ist ein ganzheitliches Einkaufserlebnis. Daher gibt es auch ausgewählte Silberwaren, Spiri­tuosen, hochwertige Geschenke und einen eigenen Art Space. 

Es geht um ein ganzheitliches Einkaufserlebnis, das nachhaltig Freude macht.”

Juwelier Heldwein ist seit Langem Partner von Ole Lynggaard. Warum stimmt die Chemie?
Ole Lynggaard Copenhagen ist wie Juwelier Heldwein ein Familienunternehmen mit Tradition. Ole Lynggaard selbst ist in seinen Lehrjahren als Goldschmied durch die Welt getingelt und hat seine ersten Schmuckstücke gemeinsam mit seiner Frau Karin aus dem Kofferraum verkauft. Heute ist es ein international erfolgreiches Unternehmen, das nicht nur den dänischen Hof zu seinen Kunden zählt. Die ganze Familie ist im Unternehmen involviert, Tochter Charlotte ist selbst eine wunderbare Designerin. Auch die anderen Familienmitglieder arbeiten mit. Und das spürt man, dass hier langfristig mit Qualität gearbeitet wird, nicht kurzfristig für den schnellen Erfolg. Genau so wie es auch bei Juwelier Heldwein der Fall ist! Bei uns steht der Ateliercharakter im Vordergrund. Die individuelle Note, der persönliche Service, das Handwerk – das passt wunderbar mit Ole Lynggaard Copenhagen zusammen.

Welches Statement setzt man, wenn man Ole-Lynggaard-Schmuck trägt?
Ole Lynggaard steht für ein modernes Schmuckerlebnis mit Tradition und Qualität. Farbige Edelsteine werden oft und gern verwendet, ebenso wie asymmetrische Formen und florale Muster. 

Gewinnen Tradition und Wertigkeit wieder mehr an Bedeutung?
Leistbarer Luxus ist nach wie vor sehr ­gefragt. Statt des opulenten Schmucks für den Ballbesuch wird aktuell mehr das Schmuckstück für den Familienbesuch oder das kleine Essen mit Freunden gesucht. Die Leute wollen sich definitiv auch in der jetzigen Zeit etwas gönnen. Und zwar mit Qualität. Auch die Themen Wert und Investment gewinnen an Bedeutung. Ein Schmuckstück besitzt neben dem ­ideellen Wert immer auch einen realen. Es lässt sich über Generationen weitergeben, man hat etwas in der Hand. In SELECT – The Concept Store“ greifen wir das Thema Investment auch spielerisch auf: Etwa gibt es Goldbarren, die sich wie eine Tafel Schokolade in kleine Stücke brechen lassen. Oder wunderschöne, sichere Handsafes – wahre Designobjekte. Und natürlich sind wir auch der richtige Ansprechpartner, wenn es um Diamanten geht. Dieser Zugang macht den neuen Store so besonders. 

Hat die aktuelle Lage das Kundenverhalten verändert?
Natürlich gibt es Menschen, die aktuell nicht so gern persönlich ins Geschäft kommen. Wir bieten daher auch persönliche Beratung zu Hause, per Videotelefonie und in Zukunft auch digitale Vertriebswege an. In welcher Art auch immer – Service steht für uns immer an oberster Stelle.

Sie machen auch Männer schmuck! Was liegt hier gerade im Trend? Schmuck für Männer wird immer mehr zum Thema. Mit einem Armband die Uhr veredeln, anstelle einer Krawatte den Auftritt mit Manschettenknöpfen perfektionieren. Das entdeckt auch die jüngere Generation ­immer mehr für sich. Dabei muss es auch nicht immer klassisch sein. Ich trage etwa gern individuelle Manschettenknöpfe – wie heute einen Löwen, da das mein Sternzeichen ist. 

Neben Ihrer Ausbildung im Management und als Gemmologe sind Sie ja auch Garten- und Landschaftsdesigner. Was macht die Natur so inspirierend?
Das stimmt – ich habe in Schönbrunn Landschaftsgestaltung gelernt. Und dieser Zugang, der Blick für Details, aber auch auf das Ganze begleitet mich in meiner gesamten Arbeit. Die Natur ist wunderbar inspirierend, Elemente daraus findet man auch immer wieder in den Kollektionen von Ole Lynggaard in Form floraler Muster, Schlangen oder des beliebten Elefanten.

Schmuck für Männer wird immer mehr zum Thema. Das entdeckt auch die jüngere Generation ­immer mehr für sich.”

Was macht die Seele von Familienunternehmen aus?
Nachdem ich mehrere Stores in unterschiedlichen Ländern bereits aufgebaut habe, freut es mich sehr, seit einigen Jahren wieder in Wien tätig zu sein. Nach der Eröffnung der Pomellato Boutique ist nun SELECT – The Concept Studio“ mein ganz persönliches Herzensprojekt. Familienunternehmen besitzen eine große Stärke – sie planen langfristig, und man kann sich jederzeit aufeinander verlassen.

Ihr größter Freudenmoment im Job?
Besonders freue ich mich, die ersten Kunden persönlich im Store beraten zu können! Und natürlich ist die handverlesene Auswahl der Partner immer ein Vergnügen. Mit Döttling, Jarosinski & Vaugoin, Keckeis, Reisetbauer oder Robbe & Berking haben wir beispielsweise wunderbare Partner gefunden. Viele weitere können unsere Kunden im Shop entdecken.

Vielen Dank für das Gespräch!

Powered by Heldwein

Juwelier Heldwein setzt seine Erfolgsgeschichte im Goldenen Quartier in Wien fort. Nach Eröffnung der Pomellato Boutique im Tuchlaubenhof folgt nun SELECT – The Concept Studio“ in der Seitzergasse. Mit einem Shop-in-Shop der dänische Schmuckmanufaktur Ole Lynggaard und jeder Menge ausgewählter Produkte, die hochwertig Freude machen. Von Silberwaren über Spirituosen bis zu einem eigenen Art Space reicht das Angebot im von Theresa Obermoser designten Store. Director Sebastian Schroeter zeichnet für die einzigartige handselektive Produktauswahl verantwortlich und schafft als Gastgeber eine noch nie dagewesene Studio-Experience. Das neue Concept Studio ist ein Ort der Neugier, Kreativität und Spontanität. Die Kollektion und das Konzept sind zurückhaltend, pur und elegant. Ein Ort, um erlesenen Schmuck und schöne Dinge zu erleben, zu spüren und zu kaufen“, fasst Schroeter das Konzept zusammen. hier.

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23. November 2023 Schellhorn c Caio Kauffmann 02

Großes Comeback: Guide Michelin Österreich

Wir haben darauf gewartet. Wir haben darauf ­gehofft. Jetzt freuen wir uns auf den ersten Guide Michelin Österreich. Sepp Schellhorn im Talk über das Comeback des Jahres.

Die Michelin-Restaurants 2023 für Wien und Salzburg sind online. Gibt es für Sie Überraschungen?
Ich beachte diese Liste gar nicht großartig, da ich mich natürlich freue, dass Salzburg und Wien bereits im Guide Michelin erwähnt werden. Aber diese einzigartige internationale Bewertung sollte nicht zwei Städten vorbehalten bleiben. Ich wünsche sie ganz Österreich!

Das Thema dominierte die Gourmet-Schlagzeilen: Nun ist es fix! Der Guide Michelin kommt 2024 nach Österreich. Was sagen Sie dazu?
Ich freue mich sehr, dass der Guide Michelin nach Österreich kommt. Für ein Land, das sich rein nach Nächtigungszahlen gern als Tourismusweltmeister präsentiert, ist es wirklich nicht zu verstehen, dass der renommierteste Gourmetführer der Welt hier nicht flächendeckend Fuß gefasst hat. Bisher scheiterte es an neun Bundeländern und der Österreich Werbung – im Endeffekt am Geld. Die Chancen, dass auch in Österreich eine internationale Guide-Michelin-Bewertung möglich wird, standen noch nie so gut. Und jetzt ist es geglückt.

Sie haben sich öffentlich für das Comeback des Guide Michelin in Österreich stark gemacht. Wie beurteilen Sie die aktuelle Entwicklung?
Der Guide Michelin hatte ja 2009 ein kurzes Zwischenspiel in Österreich. Seitdem haben wir nur mehr nationale Gourmetführer. Dabei braucht es internationale Maßstäbe, nach denen sich die Chefs und Gastronomen messen können. Und nach denen auch gereist wird. Nächtigungen und Food-Trends werden mittlerweile mit Guide-Michelin-Bewertungen verknüpft. Sprich der Guide Michelin ist für alle Österreicher von Vorteil: für die Gastronomen, die regionalen Lieferanten, die Touristiker und alle anderen, die an der Wertschöpfungskette beteiligt sind – von Taxifahrern bis zum Handel. Außer Schulen und Altersheimen hat jeder was davon. Sogar dem Fachkräftemangel kann dadurch begegnet werden. Der Guide Michelin ist international renommiert und lockt auch gutes Personal und Topköche an. Er ist das perfekte Marketingtool am internationalen Markt.

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08. Oktober 2020 Biz Talk Peters c Caio Kauffmann

Leidenschaftlich vernetzt

Marvin Peters, Director Mobile bei Samsung Electronics Österreich, über digitale Perfektion, Vernetzung und warum man das Smartphone ruhig auch mal ausschalten sollte.

Im Jahr 1938 gründete ein junger Mann in Daegu, Südkorea, ein Handelshaus namens Samsung Trading, das vornehmlich Lebensmittel trans-portierte. Heute, mehr als 80 Jahre später, ist Samsung einer der größten Konzerne der Welt, entwickelt Geräte, die uns in allen Bereichen unseres Alltags begleiten, aber auch Bestandteile für die Luftfahrt, den Schiffbau oder den Bereich ‑Robotik. 1969 wurde die Sparte Samsung Electronics gegründet, die mit ihrer Innovationskraft die Welt der Elektronik maßgeblich vorangetrieben hat. Das ist auch jener Wert, der Marvin Peters besonders überzeugt hat. Seit 2018 ist er als Director Mobile für Samsung Electronics Österreich tätig. Die Vorreiterrolle, in der Samsung heute agieren kann, führt er vor allem auf die Menschen hinter den Produkten zurück. Leidenschaft, Perfektionismus und ein bewusster Umgang mit Ressourcen und Arbeitskraft – das sind für ihn die Eckpfeiler des Weltkonzerns. Ein Talk über die neu lancierte Serie Galaxy Note20, über die aktuell entscheidenden Kriterien für den Smartphonekauf und die Wichtigkeit von regelmäßigem Digital Detox“. 

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14. Juli 2021 X Son Vida Ned Capeleris1

Mallorca inside

Ned Capeleris wohnt dort, wo andere urlauben. Als neuer General Manager des Castillo Hotel Son Vida und Sheraton Mallorca kennt er die besten Plätze der Sonneninsel. Im Talk verrät er seine Geheimtipps.


Wir haben den neuen General Manager des Castillo Hotel Son Vida und des Sheraton Mallorca getroffen. Der Australier ist neu auf der Insel, hat aber schon einige Geheimtipps auf Lager. 

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