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Wenn Stores selbst zum Kunstwerk werden. Top-Brands verwandeln ihre Boutiquen in begehbare Highlights, die Trends setzen. Ein fashionabler Design-Catwalk.

Das lässig-stilvolle Retro-Ambiente samt Surfbrettern und Vintage-Motorrädern bei Breitling in München oder die Werke von Erwin Wurm bei Louis Vuitton in Wien, Pop-Art bei Hublot, Damien Hirst und eine imposante Deckenkuppel bei Bucherer in Las Vegas. Dazu Cartier in Paris, wo man überhaupt gleich eine ganze Riege von Designern und Innenarchitekten beschäftigte, darunter Laurène Barbier-Tardrew, Romain Jourdan, Laura Gonzalez, Claire Bétaille und ­Bruno Moinard: Wohin man schaut, sind nicht nur die Produkte luxuriöser Flagship Stores Anziehungspunkt, sondern immer mehr auch die Boutiquen selbst. Dabei entstehen weltweit einzigartige Art Spaces, die Stadtbild wie Designtrends prägen.

Revolutionäre Renovierung
So hat man bei Cartier in Paris das Who’s who der französischen Designwelt versammelt. Im Zuge der Renovierung wurden historische Details mit zeitgenössischen Akzenten verwoben, wobei jede Zone ihre eigene Identität bekommen hat. Da stehen holzgetäfelte Räume für geschichtsträchtige Stücke den Etagen mit eleganter Ästhetik von heute und modernem Design gegenüber.

Da gibt es Mosaiken im Boden des Wintergartens und typische Pariser Designelemente, die auch die Skyline der Stadt einbeziehen, Letzteres beispielsweise kreiert von Laurène Barbier-Tardrew und Romain Jourdan. Für die ersten drei Etagen zeichnen Claire Bétaille und Bruno Moinard verantwortlich, während Laura Gonzalez in den obersten Etagen unter anderem Mosaiken von Pierre Mesguich integrierte.

Eyecatcher in Wien
Dynamik und Atmosphäre lautete das Motto für den neuen Louis Vuitton Store am Graben in Wien. Und dafür holte man sich einen großen Namen des Store Designs: Peter Marino, der zahlreiche Luxusgeschäfte rund um die Erde designt und für Louis Vuitton bereits die Designkonzepte von London bis Los Angeles entworfen hat. 

Hinter der denkmalgeschützten Fassade des ehemaligen Meinl am Graben beeindruckt eine Einrichtung, die farbenfroh und voller markanter grafischer Motive ist. Außerdem zieren acht Gemälde eines der erfolgreichsten Gegenwartskünstlers des Landes den Store: Erwin Wurm schuf für Louis Vuitton Flat Sculptures“, die einen farbenprächtigen Eyecatcher bilden.

Ebenfalls am Graben hat auch Longines einen Store eröffnet, dessen Besuch sich allein wegen des Designs lohnt. Außen transparente Glasfront, setzt man beim Interieur auf elegantes und anspruchsvolles Design – inklusive Concierge Bar und Signature Wall als Hommage an das langjährige Engagement im Pferdesport. Der neue place to be für Uhrenliebhaber und Sammler.

Fast nebenan, mitten im sogenannten Goldenen Quartier, residiert die Boutique der Uhrenmanufaktur Hublot. Die Räumlichkeiten sind großzügig und luxuriös, die Innenarchitektur spiegelt die Markenphilosophie The Art of Fusion“ unverkennbar wider. Highlight: Jene Pop-Art-Gemälde, die von der ikonischen Uhrenkollektion inspiriert sind, sollen eine Hommage an die tiefe Verbindung der Marke mit der Kunstwelt darstellen. 

Perfektes Timing
Apropos Luxus: Als das Schweizer Traditionsunternehmen Bucherer in den Forum Shops at Caesars in Las Vegas das größte Juweliergeschäft der USA eröffnete, machte es dieses auf 1.800 Quadratmetern gleich zum Must-Visit der Gegend. Wie? Mit exquisiter Ausstattung, die dem Namen TimeDome Store“ alle Ehre macht. Eine imposante Deckenkuppel taucht den Store in helles und einladendes Ambiente. Darin sorgt eine elegant geschwungene Doppeltreppe für die Extraportion Eleganz. 

Beinahe fühlt man sich wie im stylishen Museum, wenn man an Kunstinstallationen, darunter Werke von Andy Warhol oder Damien Hirst, vorbeischlendert. Exquisiter Geschmack und Zeitgeist – dieses Motto wurde in einem Gesamtkunstwerk umgesetzt, das wie nebenbei die Werte des Unternehmens widerspiegelt. Ganz im großen Stil – wie auch der neueste Deal mit Rolex beweist. Der legendäre Genfer Luxusuhrenkonzern soll den Uhren- und Schmuckhändler übernehmen, die Marke Bucherer bleibt jedoch weiterhin bestehen.

Lifestyle on sale
Für ein auffälliges Interior-Konzept steht auch das neue Geschäft von Breitling in München, das mit markanter Industrie-Loft-Ästhetik hervorsticht. Dieser Look ist schon auf der ganzen Welt fester Bestandteil der Breitling-Verkaufsflächen geworden, hier ist er betont lässig-stilvoll gehalten. Die Welten, in denen sich Breitling und daran angelehnt ihre Zeitmesser vor allem bewegen – Luft, Wasser und Land – finden sich im Interieur wieder.

Atemberaubende Ausblicke
Wenn es um spektakuläre Auftritte geht, ist man bei Dior genau richtig. Etwa neu in Hamburg: Mit atemberaubendem Blick auf den Bleichenfleet-Kanal kann man hier Damenschuhe, Taschen, Schmuckkreationen und mehr inmitten von anmutigem Dekor probieren und erstehen. Dank großer Erkerfenster durchflutet viel natürliches Licht das Geschäft, dessen Ambiente auch durch das Kunstwerk des Holzbildhauers Etienne Moyat oder das abstrakte Gemälde des schottischen Künstlers Peter Seal abgerundet wird. In ein neues, edles Kleid gesteckt wurde auch die Dior Boutique an legendärer Adresse in Paris, wo Modernität und elegantes Erbe fusionierten. Auch hier steckt Peter Marino als Mastermind und Architekt dahinter, doch war er nicht allein, beispielsweise steuerten Pierre Paulin außergewöhnliche Stühle und Franck Evennou pflanzenähnliche Tische bei. Marino selbst steht wie gewohnt für eine Neuinterpretation des eleganten Erbes. So hat man die Holzvertäfelung der alten Boutique und das emblematische Versailles-Parkett erhalten, die Rotunde besticht durch ihre Holzleisten und ihre sichtbaren Stahlträger. 

Landmark-Feeling
Auch in Übersee hat Peter Marino seine Finger im Spiel. In New York bekam der Flagship Store von Tiffany & Co. von ihm einen neuen Look verpasst. Der Store trägt nun den Namen The Landmark“, durch den Umbau hat man sich als Ikone der Luxus-Shopping-Szene neu positioniert. Gegensätze zwischen Alt und Neu, zwischen Vergangenheit und Zukunft sorgen für Spannung. Die Fassade mit der berühmten Atlas-Statue und der Uhr über den Drehtüren blieb erhalten und wurde sorgfältig renoviert, die Innenräume sind komplett neu ausgestattet. 

Hinzu kommen fast 40 Kunstwerke, etwa von Damien Hirst und Rashid Johnson. Spektakulärer kann man Shopping und Design wohl nicht verbinden. Ein Motto, das weltweit in Perfektion zelebriert wird.

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22. Juli 2020 DS 7 front

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Während in der Mittelklasse und bei den Kleinwagen die Steckdose durchbrennt, bleibt bei den Supersportlern alles beim Alten. Ein Speed-Überblick der neuen Boliden.

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09. Oktober 2023 Architecture 01 Oman

Oho in Oman

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04. November 2020 1 Ada

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Betten, Sofas, Polstermöbel, das ist das ­Metier des steirischen Familienbetriebs Ada, der im Jahr 1900 als Seilerei gegründet wurde. Mittlerweile fertigt Österreichs größter Möbelhersteller international, doch die Premium-Modelle entstehen im österreichischen Stammwerk. Schneiden und Trocknen im eigenen Sägewerk sowie die Fertigung – nahezu alle Arbeiten werden im Unternehmen selbst ausgeführt. Auch um umweltbewusstes Wirtschaften ist man bei Ada bemüht: Die Hölzer bezieht die Firma aus ökologischer Forstwirtschaft. Auch Holzabfallprodukte werden wiederverwertet und beispielsweise als Energiequelle zum Heizen verwendet. ada​.at

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