teilen via

Mit einem spektakulären Neuzugang startet das Coquillade Provence Resort & Spa in die neue Saison.

Nach zahlreichen internationalen Stationen übernimmt der 33-jährige Pierre Marty als Chefkoch die gastronomische Gesamtleitung. Zuletzt hatte er für Alain Ducasse das Restaurant Alain Ducasse at Morpheus“ in Macau eröffnet und nur innerhalb von fünfeinhalb Monaten zwei Michelin-Sterne erkocht sowie dann 2020 das Restaurant Ducasse sur Seine“ in Paris übernommen.

Wir haben Pierre Marty zum Interview getroffen.

Der März 2023 war ein ganz besonderer Monat für Sie. Seit 15. März sind Sie für alle Restaurants im Hotel Coquillade verantwortlich. Zwei Tage danach sind Sie Vater geworden.

Ja, es ist eine sehr spannende Zeit für mich – mit gleich zwei beglückenden Aufgaben. 

Ihre bisherige Karriere ist beeindruckend. Sie haben bereits in einigen der besten Restaurants der Welt gearbeitet und wichtige Auszeichnungen erhalten. Was haben Sie sich für das Coquillade vorgenommen?

In allen drei Restaurants und den zwei Bars im Coquillade will ich gemeinsam mit einem starken Team die Gäste einfach glücklich machen und ihnen das servieren, was sie verdienen: Und das ist nun mal das Beste. Wir werden eine mediterrane Küche anbieten. Für das Avelan – das Fine-Dining-Restaurant – haben wir uns einen Michelin-Stern vorgenommen.

Meine Großmutter und meine Mutter sind beide hervorragende Küchenchefinnen. Ich habe also von klein auf viel Zeit in der Küche verbracht.”

Ändert sich die Arbeitsweise, wenn man mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wird?

Für mich persönlich ändert sich nichts, denn ich versuche immer – gemeinsam mit meinem Team – das Beste zu geben. Aber es bedeutet natürlich Prestige für das Hotel.

Ihre Stationen waren bisher Paris, Monaco, Katar und Macau. Welche Einflüsse und Ideen haben Sie von diesen Ländern bzw. Städten mitgebracht?

Ich bin überall, wo ich tätig war, auf die lokalen Märkte gegangen und habe mir dort Inspiration geholt. Was Menschen gern essen, welche Einflüsse vor Ort wichtig sind, das erfährt man am besten dort.

Sie haben in einem Interview einmal gesagt, dass Ihnen schon seit Ihrer Kindheit klar war, dass Sie einmal Koch werden möchten. Wer oder was hat Sie auf diese Idee gebracht?

Meine Großmutter und meine Mutter sind beide hervorragende Küchenchefinnen. Ich habe also von klein auf viel Zeit in der Küche verbracht. Mit meinen Eltern habe ich natürlich auch die Nachteile, die dieser Beruf mit sich bringt, besprochen. Aber schlussendlich gab es dann doch keine Alternative für mich, und ich habe diese Entscheidung bisher kein einziges Mal bereut.

Kochen Sie auch zu Hause?

Ja, auch zu Hause koche ich. Meine Frau ist aus Indonesien, und daher darf das Essen auch immer etwas spicy sein – Chili darf nie fehlen!

Die Region um Luberon ist nicht nur für ihre atemberaubende Landschaft bekannt, sondern auch berühmt für Wein, Olivenöl, frische Kräuter, Obst und Gemüse. Werden lokale Produkte in Ihrer Küche wichtig sein?

Das ist für mich besonders wichtig. Wir beziehen all unsere Produkte aus der Region. Obst und Gemüse bauen wir in unserem hauseigenen Garten an. Nächstes Jahr probieren wir auch, Spargel selbst zu ziehen. Und der Wein kommt aus dem eigenen Weingut Aureto.

Welches Gericht würden Sie als Ihr Signature Dish“ bezeichnen?

Bei meiner letzten Station in Macau habe ich ein Gericht aus gedämpfter Foie gras mit Kirschen und Basilikum kreiert. Lassen Sie sich überraschen, was ich mir für das Coquillade einfallen lasse.

Sie haben in kürzester Zeit eine erstaunliche Karriere gemacht. Wo sehen Sie Ihre Stärken – und nennen Sie uns das Geheimnis Ihrer Motivation?

Mein persönliches Rezept war immer die kompromisslose Wahl der besten Zutaten sowie die perfekt abgestimmte Art, diese zuzubereiten.

Was würden Sie als Highlight Ihrer bisherigen Karriere bezeichnen?

Ich habe vor meinem Diplom ein Praktikum bei Alain Ducasse gemacht, und er hat mir bei meinem Abschluss eine Fixanstellung in seinem Team angeboten. Er hat mich seitdem gefördert und mir wichtige Aufgaben in seinen Restaurants anvertraut. Alain Ducasse als Mentor zu haben ist mit Sicherheit das Highlight meiner Karriere. Ich durfte insgesamt 14 Jahre mit ihm arbeiten. Es war eine große Ehre und Freude.

Angebot
Marienkron c Steve Haider 5

Regeneration fürs Wohlbefinden

5 Nächte in Marienkron genießen und nur für 4 Nächte bezahlen!
2 for 1 Gourmet
L Osteria Grinzing

L’OSTERIA Wien Grinzing

Die fünfte L’OSTERIA im Norden Wiens, zwischen Döbling und Nussdorf verwöhnt mit der besten besten…
2 for 1 Gourmet
Westside

Westside

Das Westside ist ein zeitgenössisches Restaurant mit hohem Genusswert direkt neben dem Westbahnhof.

29. April 2021 X Greens1

green´s - Der Restauranttipp für Golfer & Genießer

2 for 1 Gourmet-Tipp: Curry-Rezept und News vom green´s Restaurant. Wirt und Betreiber Christian Hoogendam verrät, was den perfekten Genuss im Golfresort Kremstal ausmacht. Für Golfer und Genießer.

Feines Essen, prickelnde Getränke, die heitere Atmosphäre inmitten üppiger Greens“. Es hat schon einen unbestreitbaren Charme, an einem Golfplatz auf einer Terrasse den Tag ausklingen zu lassen. Ein guter Platz für diesen Kurzurlaub ist das von Christian Hoogendam und seiner Frau Maike – die beiden haben im Februar vergangenen Jahres geheiratet – geführte Restaurant green’s. Es liegt im Golfresort Kremstal, wo man auf zwei Anlagen (18- und 9 Loch) sowie drei Kursen sein Handicap verbessern kann. 

weiter lesen

08. November 2022 The Vault Ned 3

Geschmackvoller Tresor

Kunstschätze und Drinks unterirdisch genießen

Wer seine jährliche Mitgliedschaft im The Ned in London pünktlich bezahlt hat, darf in The Vault, die Bar in einem ehemaligen Tresorraum, hinabsteigen und nicht nur Drinks, sondern auch eine von Kate Bryan vom Soho House kuratierte Kunstsammlung genießen. 

thened​.com

weiter lesen

08. Oktober 2020 Tanja Grandits Portraits 049final

Köstlich köcheln

Spitzenköchin Tanja Grandits verrät ihr Geheimrezept fürs Home Cooking.

Im renommierten Restaurant Stucki“ zu Basel wirkt und kocht seit nunmehr zwölf Jahren keine Geringere als Tanja Grandits, die für ihre Kunst der Aromaküche“ bereits mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet und dazu von Gault Millau 2006, 2014 und schließlich auch heuer zum Koch des Jahres“ gewählt ­wurde. Grandits, Heinz Reitbauers Generationsgenossin, stammt ursprünglich aus Baden-Württemberg, lernte ihr Handwerk in London und Südfrankreich und ist nicht zuletzt durch ihre mittlerweile sechs Kochbücher berühmt geworden. Ganz ähnlich wie Reitbauer – jedoch im wohltuenden Kontrast zu anderen Spitzenköchen, die ihre Buchpublikationen eher zur Ego-Werbung auf den Markt zu werfen scheinen – ist es der sympathischen Meisterin mit dem gewitzt schwäbischen ­Akzent überaus wichtig, dass die von ihr kreierten Gerichte nicht nur Eindruck machen, sondern auch in Privatküchen jenseits ihres Sterne-Restaurants gekocht werden können. 

weiter lesen