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Im Jahr 2024 markiert ein bedeutendes Jubiläum einen Meilenstein in der Kunstgeschichte.

Eine Bewegung, die mit revolutionären Künstlern wie Monet, Renoir und Degas begann und die Art und Weise, wie wir Kunst betrachten, für immer veränderte. Mit ihren schnellen Pinselstrichen und dem Fokus auf Licht und Atmosphäre leiteten die Impressionisten eine neue Ära der Malerei ein, die sich – trotz anfänglicher Ablehnung durch etablierte Institutionen – durchsetzte und den Weg für die Moderne ebnete. Seit den frühen Ausstellungen im 19. Jahrhundert hat der Impressionismus nichts von seiner Faszination verloren. Im Gegenteil: Seine Spuren sind in den Werken vieler moderner Kunstwerke erkennbar und seine Philosophie der Spontaneität und des Erfindungsgeistes lebt bis heute weiter.

Im Jubiläumsjahr 2024 lädt die Normandie, die Wiege des Impressionismus, daher Kunstliebhaber aus aller Welt dazu ein, diese bedeutende Kunstform im Rahmen des Impressionismus-Festivals zu feiern. Unter dem Motto Erfindergeist“ präsentiert es eine Vielzahl von Veranstaltungen und Ausstellungen, die die Entwicklung des Impressionismus und seine Auswirkungen auf die zeitgenössische Kunst beleuchten. Mit dabei sind unter anderem renommierte Künstler wie David Hockney und Robert Wilson. 

Impressionismus Festival Normandie
22. März – 22. September 2024

normandie​-impressionniste​.fr

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13. Juli 2021 4 Weltraumarchitektur c belle sass

Wohnen hinterm Mond

Die Wiener Weltraumarchitekten LIQUIFER starten mit außerirdischem Wohndesign gerade richtig durch.

There’s a starman waiting in the sky …“ David Bowies Songzeilen schwirren einem unweigerlich durch den Kopf, sobald man das Büro der Wiener Weltraumarchitekten LIQUIFER Systems Group betritt. Öffnet man die unscheinbare weiße Bürotür, fällt der erste Blick sofort auf einen großen Weltraumschlafsack an der Wand. Dieser scheint über den Schreibtischen zu schweben und lässt sogleich erahnen: Hier, ein paar Stockwerke über dem Donaukanal, entstehen Pläne für andere Welten. Das Architektenteam von LIQUIFER hat sich der Idee verschrieben, den Weltraum aktiv zu gestalten. Ob für Sternenmänner oder Erdenbürger. Mit Design und Kompetenz, stets kreativ, aber nicht abgehoben. Im Gegenteil, das Motto Form folgt Vision. Vision folgt Wirklichkeit“ hat immer oberste Priorität, wenn es um außerirdische Wohnprojekte geht. Was utopisch klingt, wird im Moment gerade real. 

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05. Mai 2023 Seoul c Shutterstock

Kunst plus Kimchi

Spätestens seit dem Launch der Galeriemesse Frieze Seoul ist es unübersehbar: Die südkoreanische Hauptstadt zählt zu den Hotspots der internationalen Kunstszene.

Eigentlich steht DDP für Dongdaemun Design Plaza – und für ein Schlüsselwerk der legendären Zaha Hadid. Die riesige Doppel­blase liegt im Herzen von Seoul. Vom begehbaren Parkdach genießt man einen tollen Ausblick, und zum Zeitpunkt der Eröffnung handelte es sich um die größte asymmetrische Struktur der Welt. Doch man soll sich von der ­fluiden Harmonie des spektakulären Baus nicht täuschen lassen – denn die Plaza schläft nie. DDP ist ein Unruhestifter im besten Sinne, ein urbaner Taktgeber im Rhythmus 24/7. Vielleicht steht das Kürzel in Seoul auch deshalb noch für Dream, Design und Play. Als Modeschule und ­Messefläche, als Ort für Designkonferenzen, ­Fa­shion­­­ Shows und Kunstausstellungen sorgte Hadids Bau von Beginn an für vielfältige Stimuli. Eine Zäsur markiert der ikonische Bau allemal: Das hat viel mit Ex-Bürgermeister Oh Se-Hoon zu tun, der Design schon früh zur Chefsache erklärt hat. Dass Seoul bereits 2010 und nach Turin als zweite Stadt weltweit World Design Capital“ wurde und mit der Revitalisierung eines bereits 1961 zubetonierten Flusses nachlegte, ließ früh ahnen: Hier werden wichtige Zeichen der Zeit erkannt. Die von langer Hand geplante Positionierung als Krea­tivmetropole ist Teil eines Master­plans, der nicht zuletzt von Privaten mitgetragen wurde – etwa dem Industriellen Doo Byung Park, der mit dem Doosan Art Center Seouls erste nichtkommerzielle Galerie gründete. 

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Aindrea Emelife 2 c beigestellt

Made in Africa

Die in London lebende Kunsthistorikerin Aindrea Emelife kuratiert den Beitrag Nigerias auf der heurigen Biennale von Venedig. Ein Gespräch über das große Interesse an afrikanischer Kunst und wie sie Klischees brechen möchte.


Sie haben den Nigerianischen Pavillon unter das Motto Nigeria Imaginery“ gestellt. Was hat es damit auf sich?
Es geht mir darum, zurück in die Vergangenheit Nigerias zu blicken und daraus Zukunftsszenarien zu entwickeln, wie das Land aussehen könnte. Oder anders gesprochen: wie Nostalgien zu Utopien führen können. Deshalb habe ich eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstler gefragt, in ihre Erinnerungen abzutauchen, und sich ganz ihren Hoffnungen hinzugeben. Wir arbeiten an einem Manifest für Nigeria.

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