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Die Faszination des Schmiedehandwerks erleben: Tobias Hanglers Messerkurse in Gratwein

Wer Tobias Hangler zuhört, wenn er durch seine Messerschmiede führt und mit Begeisterung die einzelnen Schritte vom Stahl in seiner Urform bis hin zum fertigen Messer erläutert, kann gar nicht anders, als auch vom Fieber gepackt zu werden. In seiner Schmiede in Gratwein bietet er 2‑Tages-Kurse an, in denen die Teilnehmer aus Kohlenstoffstahl selbst ein Küchen‑, Jagd- oder Jausenmesser schmieden können. Mit Signature spricht er über die besondere Handwerkskunst.

Wie sind Sie zum Schmiedehandwerk gekommen?
Im Jahr 2006 habe ich autodidaktisch mit der Schmiedearbeit begonnen, und nach dem ersten Hammerschlag wusste ich: Das ist es! Von da an habe ich mich intensiv mit der Schmiedekunst auseinandergesetzt, meine Fähigkeiten verbessert und, um den Stahl besser zu verstehen, schließlich auch Metallurgie an der Montanuniversität Leoben studiert. 

Wie kam es zur Gründung Ihrer eigenen Schmiede?
Nach Abschluss meines Studiums und mit 12 Jahren Erfahrung im Schmieden wurde es Zeit für eine eigene Schmiede, die seither in Gratwein besteht. Hier stelle ich meine eigenen Messer her – Einzelstücke, die ich im Onlineshop auf meiner Website anbiete oder Anfertigungen auf Nachfrage – und leite die Zwei-Tages-Schmiedekurse.

Was erwartet einen bei einem Ihrer Messerschmiedekurse?
An zwei aufeinander folgenden Tagen stellen die Kursteilnehmer ihr eigenes Küchen‑, Jagd- oder Jausenmesser her. Am ersten Tag wird die Form gewählt, und das Messer wird am Amboss geschmiedet. Anschließend wird es geschliffen und für die Wärmebehandlungen vorbereitet. Am zweiten Tag – die Kurstage dauern jeweils von 8.00 bis 18.00 Uhr – wird das Klingenfinish geschliffen, der Griff angefertigt, und das Messer wird geschärft, damit das erste selbst gefertigte Messer bei den Teilnehmern zu Hause gleich zum Einsatz kommen kann. 

Bieten Sie noch weitere Kurse an?
Ja, für Interessierte gibt es auch einen eintägigen Axt-Schmiedekurs, wo der Fokus weniger auf der Schleif- als auf der Schmiedearbeit liegt. Und wir bieten auch einen 3,5‑stündigen Kurs zum richtigen Messerschärfen am Wasserstein an. Alles buchbar über die Website messerschmiede​-hangler​.at.

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22. Juli 2020 DS 7 front

Blitzschnell mit 500PS

Während in der Mittelklasse und bei den Kleinwagen die Steckdose durchbrennt, bleibt bei den Supersportlern alles beim Alten. Ein Speed-Überblick der neuen Boliden.

2020 erblicken Raritäten wie ein Nissan GT‑R, ein Ferrari Roma, ein BMW X4M, eine Corvette, ein McLaren Speedtail oder ein Aston Martin DBX das Licht der Welt – und hier zählt vor allem eines: blanke Kraft. Unter 500 PS wird hier nicht aufgesattelt. An dieser PS-Marke knabbert auch das Lexus Cabriolet LC500, das Fans der Marke nach einer langen Durststrecke endlich wieder mit mehr Freiheitsgefühl beschenkt. Aber: Auch die Supersportler stehen unter Strom – beispielsweise der Porsche Taycan. Paroli kann ihm wahrscheinlich der Lotus Evija bieten, der heuer mit vier 500 PS starken Elektromotoren in Serienproduktion gehen soll. Da bekommt der Begriff blitzschnell eine ganz neue Bedeutung.

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22. September 2022 Beauty Splitter Signature0322

Perfect Skin

Edel und sinnlich: das gepflegte Care-Paket für den Herbst.

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05. Oktober 2022 Theuerer Kauffmann

Außergewöhnlich glanzvoll

Thomas und Mathias Theuerer führen mit Juwelier Theuerer beim Wiener Stadtpark eine besondere Familiengeschichte in die Zukunft.

Juwelier Theuerer gibt es seit nun mehr 66 Jahren. Können Sie uns etwas zur Gründung des Unternehmens erzählen? 

Thomas Theuerer (TT): Unsere Großmutter ist der Liebe wegen nach Wien gezogen und wollte ins Juwelier-Geschäft einsteigen. Daraufhin haben unsere Urgroßeltern kurzerhand alles verkauft, sind – um der Tochter weiterhin nahe zu sein — mit nach Wien gezogen und haben ihr damit die Gründung eines eigenen Unternehmens 1956 an dem Standort, wo wir heute noch sind, ermöglicht. Eine Geschichte, die auch für uns heute noch beeindruckend ist.

Mathias Theuerer (MT): Mit dem Einstieg unseres Vaters in das Geschäft 1984 wurde der Standort weiterentwickelt, das Geschäft mehrfach umgebaut, das Sortiment erweitert und auf digitale Systeme umgestellt. Eine gute Basis um seit diesem Jahr auch einen Online-Shop auf theuerer​.at anbieten zu können. Leider ist unser Vater sehr früh nach kurzer Krankheit verstorben und Thomas und ich haben die Leitung des Geschäfts 2015 übernommen.

War davor von Ihnen ein Einstieg ins Familienunternehmen geplant? 

MT: Eigentlich nicht, es erfüllt uns allerdings heute mit Stolz und Freude, dass wir unseren Familienbetrieb als Brüder führen dürfen und wir sehen diese Herausforderung, als großes Privileg. Unsere Familie hat seit jeher viel Wert auf eine exzellente, kompetente und persönliche Beratung gelegt. Wir wollen das Zwischenmenschliche in den Vordergrund stellen und die Tradition bei Juwelier Theuerer weiterführen.

Als Juweliere in dritter Generation, gibt es sicherlich Stammkunden, die schon seit Jahrzehnten treu sind.

MT: Ja wir haben einen Kunden, der 1958 bei Theuerer seinen Verlobungsring gekauft hat und bis heute zusammen mit seiner Frau zu uns kommt. Vor kurzem hat uns die Schwiegermutter eines Freundes, deren Mann kurz davor verstorben war beauftragt, aus zwei Edelsteinen, die sie von ihm geschenkt bekommen hat, Schmuckstücke für die beiden Töchter anzufertigen. Das sind Geschichten, die sehr berühren.

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