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Sportlich relaxed

Was in den Köpfen der beiden Rath-Brüder Michael und Tomy als Vision begann, wurde nach über einem Jahr des Entwerfens, Tüftelns, Entwickelns, Prototypentestens und Weiterentwickelns in Geero“ umgesetzt. Es entstand ein ausgeklügeltes und wohl durchdachtes Fahrrad, das dank raffiniertem Design die nächste Stufe der E‑Bike-Evolution darstellte und zudem preislich wie optisch einfach unschlagbar war – und auch noch immer ist. 2016 hatten sie dann tatsächlich das Rad neu erfunden“ und Geero 1 kam als Original“ Diamantrahmen-Version in Schwarz und Beige auf den Markt und fand sofort Fans und Absatz. Mit Geero entstand somit ein E‑Bike, das hinsichtlich Leistung, aber auch hinsichtlich Schlichtheit und einfacher Bedienbarkeit bisher noch nie dagewesen war. Vor allem eine einfache Wartung und die Minimierung eines etwaigen Leistungsverlustes durch Wärme standen von Anfang an im Fokus. So wurde schließlich bei der Entwicklung des elektrischen Systems begonnen, welches absichtlich nicht in den Motor integriert, sondern im Sattelrohr verbaut wurde. Im Juni 2020 folgte dann mit Geero 2 ein weiterer Paukenschlag; die lang ersehnte, neuerliche Verbesserung in Handhabung und Technologie. Bewährt schlichtes Design und geringes Gewicht allerdings mit entnehmbarem Power-Akku machen Geero 2 zum neuen Aushängeschild der Marke. Sozusagen die Evolution der Revolution.
UVP 2.790 Euro

Mittlerweile sind E‑Bikes nicht von der Straße wegzudenken. Doch wie kam es zu diesem Erfolg? Hierzu haben wir einen der Gründer, Tomy Rath befragt.

Tomy, die E‑Bikes sind nicht mehr aus dem Verkehr wegzudenken. Was ist das Erfolgsgeheimnis der Bikes?

Momentan erleben wir eine massive Transformation im Bereich der Mobilität. Wir befinden uns inmitten einer Evolution der Mikromobilität. Dies ist nicht zuletzt dem aktuellen Zeitgeschehen geschuldet. Täglich werden wir uns bewusst, wie sich unsere Umwelt verändert. Der Klimawandel und dessen Folgen werden uns tagtäglich vor Augen geführt, wir handeln bewusster, wenn es um Klima- und Umweltschutz geht und denken nach, ob man für den Postkasten ums Eck das Auto nimmt oder doch lieber zu Fuß geht oder mit dem Fahrrad fährt. Auch die enorme Inflation, die wir aktuell spüren, beeinflusst das Kaufverhalten der Kunden. Vielleicht stehen zukünftig statt zwei Autos eben zwei E‑Bikes in der Garage; neben nur noch einem Auto. All diese Faktoren haben stark zu dem Boom beigetragen, den wir aktuell erleben. 

Als wir unsere erste Entwicklungsfirma für Mikromobilität vor zwölf Jahren gegründet haben, wurden wir ausgelacht. Aber wir hatten eine Vision und die ist nun aufgegangen, was uns total glücklich macht. E‑Bikes sind eine tolle Alternative zu anderen Fortbewegungsmitteln in der Stadt. Man ist flexibel, man spart sich die lästige Parkplatzsuche, kommt immer direkt dorthin, wo man auch hin möchte und es ist ein Allrounder für jeden. Der Geschäftsmann wird das Bike mit maximaler Unterstützung nutzen um nicht verschwitzt im Büro anzukommen, wohingegen der Sportliche, das E‑Bike am Wochenende für Touren rausholt und mit geringer Unterstützung durch das Bike an seine sportlichen Grenzen kommt. 

Was unterscheidet Euch vom Mitbewerb?

Der größte Unterschied besteht darin, dass wir eigentlich gar nicht aus der Fahrradecke“ kommen. Ich bin eigentlich Ingenieur und habe früher in Shanghai ein Ingenieurüro aufgebaut. Wir haben also am Beginn eigentlich nicht an Fahrrad“ gedacht, sondern haben alles aus einer technischen Warte betrachtet. Uns ging es darum ein optimales Vehikel zu konstruieren. Das Ergebnis ist Geero. Im Gegensatz zu anderen entwickeln wir jedes Teil vom Rahmen bis zum Anbauteil selbst. (Absolute Basics, wie Schaltungen, Bremsen etc. kaufen auch wir zu.) Es gibt keine Standardelemente, die eingebaut werden müssen und uns aufgrund deren Größe in unseren Designideen limitieren würden. Unsere Vision ist es, das Geero schlanker und schöner zu bauen. Dazu müssen wir ab und zu ganz schön tüfteln, um auch unseren eigenen optischen Ansprüchen gerecht zu bleiben. Das ist manchmal eine Herausforderung – aber die lieben wir als Techniker! 

Worauf wir ebenfalls besonders stolz sind, ist die Tatsache, dass wir seit sieben Jahren versuchen uns rein lokal anzusiedeln. Das ist gerade in der aktuellen Zeit ein riesiger Vorteil. Durch die Lokalität haben wir direkte Zugänge zu Lieferketten und können Fahrräder verkaufen. Bei uns gibt es fast keine Engpässe. Heimvorteil. 

Das oben bereits angesprochene neue lifestyligere“ Design zielt ja auch auf eine jüngere Zielgruppe ab. Wie hat sich die Zielgruppe in den letzten Jahren verändert? 

Vor zehn Jahren war das E‑Bike wirklich eher einem gesetzten Publikum zugeteilt. Dieser Kunde wollte einen tiefen Einstieg und viel Unterstützung beim klassischen Fahrrad fahren. Das ist lange vorbei. Der Wandel kam in den letzten sechs bis sieben Jahren, in denen gerade E‑Mountainbikes beworben wurden. Die jüngere Zielgruppe hat das E‑Bike als cooles Fahrrad identifiziert und dessen Vorteile schnell erkannt. Man hatte bei Bergtouren oder größer angelegten Touren einfach einen viel weiteren Radius, den man erreichen konnte, dank des E‑Bikes. Vom sportlichen Aspekt hat das E‑Bike dann den Sprung in die Stadt geschafft. Gerade die 20 bis 30 Jährigen legen sich eher ein E‑Bike zu, als mit dem Auto im Stau zu stehen. Unser klassischer Kunde ist zwischen 20 und 50 Jahre alt, aber auch der 70-Jährige mit Designaffinität kommt bei uns vorbei.

Wo siehst Du die Zukunft der E‑Bikes? Was für Veränderungen dürfen wir in Zukunft erwarten?

Der E‑Bike Markt wird sich noch sehr verändern. Aber in dem Sinne, dass ich E‑Bikes als Teil der Mikromobilität betrachte. Die Einsatzgebiete werden sich ändern und auch die Optik. Man denke nur an die Lastenräder, die auch immer mehr im Stadtverkehr zu sehen sind. Über die nächsten Jahre werden wir Prozesse erlernen, die unser Mobilitätsverhalten nachhaltig beeinflussen werden. Wie genau das aussehen wird, kann man aktuell noch nicht zu hundert Prozent beurteilen. Klar ist auf jeden Fall, dass das E‑Bike Teil dieser Evolution sein wird. Im Gegensatz übrigens zur Automobilindustrie, die in diesem Bereich kaum Innovationen geleistet hat. Food delivery Services und andere Lieferdienste werden im Bereich der Mikromobilität viel verändern und somit im Umkehrschluss auch einen Effekt auf unseren Umgang damit haben. Aber das sind Prozesse, die gelernt werden über die Zeit. Erst implementiert sich das Bewusstsein, dann wird sich auch der Umgang mit den Neuerungen ergeben. Wir schauen also in eine extrem spannende Zukunft, weil sich viel bewegen wird. Wir sind happy, dass wir zu dieser Revolution etwas beitragen können. Des is scho cool!“ 

Geero ist im Niceshop und auf geero​.de erhältlich.

Weitere Marken aus dem Mountainbikebereich ziehen nach. Wo früher Enduro, Downhill und Dirtbikes etc. dominierten, dürfen die E‑Bikes in den entsprechenden Kategorien nicht fehlen. Kein Wunder – je leichter der Akku, umso größer der Einsatz.

Scott überzeugt mit seiner Ladies Linie Contessa. Das komplett neue Contessa Patron eRIDE 900 wurde als optimiertes System für ganztägige Trails entwickelt. Erstklassige Integration, frauenspezifische Komponenten und sorgfältig durchdachte Geometrie bieten in Kombination mit einer leistungsstarken neuen Bosch Antriebseinheit viel mehr als nur einen tollen Ride. Grandioses Fahrerlebnis bergauf und bergab, immer wieder aufs Neue.
UVP 7.999 Euro

Auch bei Rose Bikes gibt´s dieses Jahr wieder Neuigkeiten. Das SNEAK+ ist die dritte Bike-Plattform aus der ROSE+ Familie und bedient mit seinem minimalistischen Design, der sportlichen Geometrie und der City-tauglichen Ausstattung die anspruchsvolle Kategorie der Urban Bikes. Erhältlich ist das SNEAK+ in zwei unterschiedlichen Ausstattungsvarianten, zwei Farben und drei Größen. Der ultraleichte Mahle-Motor überzeugt mit seinen 3,5 Kilogramm leicht und ist unauffällig in der Hinterradnabe verbaut und sorgt mit drei Unterstützungsstufen für eine weiche Übersetzung beim Start & Stopp. Ein 250-Watt-Akku versteckt sich im filigranen Unterrohr und das einzige Bedienelement ist der Power-Knopf. Die Gabel ist aus leichtem Carbon, das Rad verfügt über eine voll im Lenker und der Sattelstütze integrierte LED-Beleuchtung und ist in der Farbgebung so kontrastreich wie seine Einsatzzwecke. Dazu gibt es die kostenlose MAHLE ebikemotion App für Android & iOS, mit der sich neben der Überprüfung des Batteriezustands auch die Unterstützungsmodi kontrollieren lassen. Zusätzliche Features sind eine Wetter-Anzeige, Kartennavigation sowie die Anzeige von Drehmoment, Reichweite und Geschwindigkeit.
UVP 2.349 Euro. 

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19. Juni 2020 Die Himmelchalets bei Alpnecamping Nenzing sind ein besonders gelungenes Beispiel für Glamping.

Mit Sonnenschirm, Charme und Luxuszelt

Naturnah und mobil urlauben ohne auf Luxus und Komfort verzichten zu müssen – der Trend Glamping macht es möglich.

Mit dem Auto oder Wohnmobil zu reisen hat seine Vorteile – man ist flexibel, kann losstarten, wann immer man möchte, den halben Hausrat mitnehmen (wenn man will) und sich seine Reise individuell zusammenstellen. Angekommen am Camping-Platz werden der beste Platz gesucht, die Terrasse auf Zeit aufgebaut und neue Freundschaften geknüpft. Doch auch dem begeistertsten Camper steht mit der Zeit der Sinn nach ein wenig Abwechslung. Einmal das eigene Zelt gegen ein gemütliches Luxus-Zelt tauschen, das bereits fixfertig aufgebaut und modern ausgestattet am Camping-Platz bereitsteht. Oder nach einer langen Autofahrt einen entspannenden SPA-Bereich nutzen. Glamping heißt das Zauberwort. Eine Mischung aus den Wörtern Glamour“ und Camping“ – und der Name ist Programm: lauschige Hütten, opulente Zelte oder puristische Bungalows, die zwar im klassischen Camping-Stil einfach gehalten sind, jedoch jede Menge Annehmlichkeiten bieten. Beispielsweise kann man hier den Schlafsack gegen ein weiches Bett tauschen und Kühlbox gegen Kühlschrank. Immer mehr Camping-Plätze bieten die exquisite Alternative zum urigen Camping-Urlaub an oder haben sich sogar komplett auf Glamping spezialisiert – und das rund um den Erdball. 

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20. April 2021 Sitzen 01

Aufstehen für die Gesundheit

Die meisten von uns sitzen zu viel und das nicht nur im Homeoffice. 80.000 Stunden – soviel Zeit verbringen wir im Laufe unseres Arbeitslebens im Durchschnitt mit Sitzen, wenn wir einer klassischen Büroarbeit nachgehen. Ein Fakt, der sich negativ auf unsere Gesundheit auswirkt. Angeblich verkürzt mehr als drei Stunden pro Tag am Schreibtisch zu sitzen die Lebenserwartung um zwei Jahre. Doch genug der schlechten Nachrichten, denn wie bei so vielen Dingen des modernen Lebens, die sich nicht unbedingt vorteilhaft auf unsere Gesundheit auswirken ist es auch beim Sitzen: es braucht nicht viel um es auszugleichen. 

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04. Dezember 2023 Caio Kaufmann 01

Stilvoll: Jannik Sinner im Talk

Er steht für den neuen Stil im Tennis. Signature hat Jannik Sinner zum Backstage Talk beim ATP-Turnier in Wien getroffen.

Alle Augen waren beim ATP-Turnier in Wien auf Turniersieger Jannik Sinner gerichtet. Der sympathische Südtiroler überzeugt mit seinem Spiel wie mit Ausflügen in die High-Fashion-Welt. Wie man das alles lässig und entspannt verbindet, verrät er im exklusiven Backstage Talk. 

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