teilen via

Die Kunsthal Rotterdam präsentiert Sylvie Fleury: Eine Ausstellung, die Genderstereotype und Konsumismus herausfordert.

Die Kunsthal Rotterdam präsentiert seit 30. März 2024 mit Yes to all“ provokative Installationen, Skulpturen und Gemälde der Schweizer Künstlerin Sylvie Fleury erstmals in den Niederlanden. Mit modernen Werbestrategien und humorvollen Inszenierungen hinterfragt sie unsere Vorstellungen von Weiblichkeit und Konsum. In den 1990er Jahren erlangte Fleury mit ihrer ironischen Darstellung von Glamour und Mode Berühmtheit. Doch ihre Kunst ist mehr als nur eine kritische Reflexion der Konsumkultur. Mit lebendigen Farben, markanten Materialien und überraschenden Widersprüchen unterstreicht sie die Geschlechterstereotype und unrealistischen Schönheitsideale, die in unserer Gesellschaft vorherrschen. Fleury setzt sich mit dem Thema Feminismus auseinander, indem sie Elemente der weiblichen Ästhetik in einen neuen Kontext stellt. Sie dekonstruiert die Erwartungen an Frauen und stellt die Machtstrukturen in Frage, die unser Verständnis von Weiblichkeit bestimmen.

kunsthal​.nl

Angebot
Concilium musicum

Musikalisches Erlebnis

Freuen Sie sich auf 10% Rabatt bei zahlreichen Events des Concilium musicum Wien!

21. September 2022 Hoermanseder

Design-Inspirationen

Spitzen-Designerin und Unternehmerin Marina Hoermanseder verrät, welche Persönlichkeiten sie inspirieren.

Gutes Design braucht Inspiration! Wir haben bei Spitzen-Designerin und Unternehmerin Marina Hoermanseder nachgefragt, welche Persönlichkeiten sie inspirieren. Genießen Sie einen exklusiven Einblick in den Kreativ-Kosmos der französisch-Österreichischen Modedesignerin. Mit ihren Kreationen begeistert sie nicht nur Prominente und Kunden, sondern entwickelt auch Kollektionen für internationale Top-Marken. 

weiterlesen

15. September 2021 Wargarw

Smarter Stammbaum

Caroline Palfy will hoch hinaus. Genau wie der Rohstoff, mit dem sie ganz nachhaltig die ­Baulatte höher legt. Die Baumeisterin konstruiert wahre Wunderwerke aus Holz. Wie das funktioniert, verrät sie im Talk.

Nachhaltigkeit ist das Thema dieser Tage. Eine, die es bereits seit Jahren in der Baubranche umsetzt, ist Caroline Palfy. Die österreichische Baumeisterin hat bereits 2014 mit der Planung des HoHo Wien begonnen – mit 84 Metern das erste Holzhochhaus der Welt. Eine absolute Neuheit, von der in der New York Times und von der BBC berichtet wurde. Der Ingenieurin geht es dabei jedoch nicht um Rekorde, sondern um nachhaltiges Bauen in all seiner Ganzheitlichkeit. Wie das formschön funktioniert, wie die Stadt der Zukunft aussieht und wieso Retro für sie absolut im Trend liegt, erklärt die gelernte Restauratorin im Talk.

weiterlesen

05. November 2021 Gruener c Dieter Brasch

Kann man Design lernen?

Kann man Design lernen? Wir haben Herbert ­Grüner, ­Rektor der New Design ­University St. Pölten, über ­Anforderungen, Individualität und die Neuorientierung der Designbranche gefragt.


Rektor Grüner, kann man Design überhaupt unterrichten und lernen – oder ist nicht vielmehr die Kreativität, die schon in einem steckt, das Wichtigste?

Das ist eine sehr berechtigte Frage, die wir uns auch immer wieder stellen. Ein Student oder eine Studentin, die respektive der zu uns kommt, muss schon sehr viel mitbringen. Um zu sehen, was vorhanden ist, machen wir ja ­unsere Eingangsinterviews und lassen uns Portfolios zeigen. Es geht da­rum zu sehen, ob Universität und Bewerber und Bewerberinnen zusammenpassen. Zur anderen Seite der Frage: Es gibt schon Wege, Design zu lehren und zu lernen. Es geht aber natürlich nicht darum, dass einer refe­riert, was Design ist, und der andere schreibt es auf. Gerade kreative Themen kann man nicht vortragen, man muss diese gemeinsam erarbeiten. Wir verstehen uns als Raum der Möglichkeiten, in dem Lehrende und Studierende zusammen einen Schritt weiter in der Entwicklung gehen. Dabei ist indi­viduelle Betreuung ganz wichtig. 

Welchen Betreuungsschlüssel haben Sie hier an der New Design University im besten Fall?

Teils haben wir in Lehrveranstaltungen sieben Betreuende auf einen Lehrenden, manchmal auch 15 Studierende und drei Lehrende. Wir arbeiten sehr teamorientiert – und auch so, dass Lehrende und Lernende aus ihrer Rolle herauskommen und auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Dabei coachen sich Studierende auch untereinander. 

weiterlesen