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Frühstück, Lunch, Cafe & Dinner. Die historische Markthalle der Alten Börse“ ist zu jeder Tageszeit einen Besuch wert. Alle 3 Wochen wechselt die Karte. Als Spezialität des Hauses gilt Risotto, den es auch als Take-away gibt.


Das ehemalige Börsegebäude entlang der Wiener Ringstraße, ein prächtiger, ziegelroter Backsteinbau im Stil des Historismus, wurde nach Plänen Theophil Hansens, der u.a. das heutige Parlament und das Gebäude des Wiener Musikvereins plante, erbaut. Heute beherbergt es neben einem Business-Komplex mit großzügigen Büros auch das Garten-Interieur-Fachgeschäft Lederleitner und das Restaurant Hansen.

Frühstück & Lunch

Eine eiserne Treppe an der Seite der Fassade am Börseplatz führt hinab ins Souterrain. Dort, in der weitläufigen historischen Markthalle, wo einst Getreide und anderes gehandelt wurde, kann man heutzutage zu jeder Tageszeit ordentlich speisen. Auf der Frühstückskarte stehen neben Schnittlauchbrot und Stauds-Marmeladen diverse Varianten mit Ei, Lachs und Speck, Schinken und Käse, Humus und Müsli. Als Lunch werden gerne diverse Risotti geordert, eine Spezialität des Hauses, die es auch zum Mitnehmen gibt. 

Dinner ab 19 Uhr

Abends, ab 19 Uhr schließlich, verwandelt sich die bislang helle Markthalle mit gedämpftem Licht und unaufdringlicher Musik in ein Restaurant, wo es sich dank eingespieltem Team um die Gastgeber Anita und Leo Doppler fein dinieren und trinken lässt. Erfrischend schon der Einstieg: Gebeizter Radlberger Saibling mit Tomaten-Gurken-Salsa. Eine Bank an dieser Börse sind die spanischen Pan do Mar Wildfang-Sardellenfilets aus der Dose (Keine Angst: In Frankreich, Spanien und Portugal wird auch hochwertigste Ware in Dosen gepackt!), passend kombiniert mit Butter und Kresse auf Schwarzbrot. Das Lauch-Kürbis-Risotto gelingt tadellos, wie auch das buttereiche, auf den Punkt (medium-rare) gegarte Steak von der Waldviertler Kalbin. Als Dessert gibt es derzeit u.a. Birnenstrudel, Kaffee-Panna cotta, Kuchen und diverse Käsevariationen. Empfohlen seien ferner die hausgemachten Sorbets (ich hatte Marille) mit Prosecco. 

Guter Fang: Saibling im Ganzen mit Petersil-Kartoffeln.

Wein: 8 glasweise & fair kalkulierte Flaschen

Dass Wein den Dopplers ein Anliegen ist, wird rasch klar. Zwar gibt es einige Blue Chips“ aus Frankreich, die auch ihren (gerechtfertigten) Preis fordern. 2006 Chateau Sociando-Mallet, ein Cru Bourgeois aus dem Medoc von stets verlässlicher Qualität (95 Euro) oder etwa der elegante Bordeaux 2001 Chateau Palmer (395 Euro). Sonst findet sich freilich ausschließlich Österreichisches auf der Weinkarte – prinzipiell unter 100 Euro die Flasche. Zum jeweiligen Lunch oder Menü sei hier auf die klug gewählten offenen Weine verwiesen. Acht an der Zahl stehen da zur Wahl: fein, duftig, elegant etwa der 2020 Bio-Rose Donauschotter der Manufaktur Clemens Strobl am Wagram. Grüner Veltliner Sandgrube gilt als Klassiker – Riesling vom Engelberg Beumayer und der Blaufränkisch vom Szemes passen immer gut. Zu Desserts aller Art steht auf der Karte noch ein Kracher, nämlich Beerenauslese von: Kracher. 

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Restaurant Hansen im Börsegebäude
Wipplingerstraße 34
1010 Wien
+43/1/532 05 42
restaurant@​hansen.​co.​at
hansen​.co​.at

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Das Westside ist ein zeitgenössisches Restaurant mit hohem Genusswert direkt neben dem Westbahnhof.

04. März 2024 Hawienero1

Gourmet-Trend: Rum aus Wien

Werner Katzler beweist mit Hawienero, wie man mit Rum made in Austria Erfolge feiert. Ein Talk.

Eigentlich ist Werner Katzler seit Jahrzehnten im Verkauf und in der Gastronomie tätig. Berufsbedingt und privat schlägt sein Herz aber für Rum. Das Ergebnis: Hawienero, der Österreichische Rum von Weltruf. Wie das funktioniert, erklärt er Signature im Talk

Wie kommt man als Wiener dazu, Rum zu produzieren?
Ich war bei der Einführung von Havana Club Rum in Österreich entscheidend beteiligt. Von Beginn an hat der Rum mein Herz erobert und es entwickelte sich eine Leidenschaft daraus. Meine Kubareisen haben mich immer motiviert und inspiriert, ein gutes Beispiel aus dem März 2008 – als ich den Cocktailnamen Cubata“ kreierte, der heute in sehr vielen Cocktailkarten der österreichischen Gastronomie zu finden ist. Erst ein Schicksalsschlag (Schlaganfall) im Dezember 2014, hat mich gezwungen mein Leben neu zu gestalten. Zur selben Zeit, hat Havana Club Rum die Produktion des Anejo Blanco Rum eingestellt. 

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16. September 2022 Rosewood

Schmaus und Braus

Anfang August hat mit dem Rosewood Vienna ein neues Hotel-Highlight in Wien eröffnet. Das elegant-gemütliche Restaurant Neue Hoheit im sechsten Stock serviert europäische Gerichte und österreichische Klassiker, die in der Show Kitchen mit marktfrischen und saisonalen Zutaten zubereitet werden. 

rosewoodhotels​.com

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08. Jänner 2024 L Atelier Robuchon 06

Guide Michelin Schweiz 2023

Sparkling Stars: Wo der Guide Michelin besonders strahlt. Von coolen Restaurants und überraschenden Newcomern.

Sterne gibt es, die denken gar nicht daran zu verglühen. Mehr noch: Von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt leuchten sie stärker, vergrößern ihren Radius und werden mehr. Ein astronomisches Science-Fiction-Märchen? Ganz im Gegenteil: Eine denkbar irdische Genießer-Geschichte, eine wundersam reale Erfolgsstory. Willkommen im Kosmos des Guide Michelin, der jede Jahr an außergewöhnliche Restaurants seine legendären eins-zwei-drei Sterne vergibt, und sich dabei immer wieder ein Stück weit auch selbst neu erfindet. Seit drei Jahren ist der Green Star“ hinzugekommen, eine Auszeichnung für nachhaltige Küche. Sogar ein ganz besonderes Prädikat für formidable Serviceleistungen gibt es inzwischen. Dabei hatte es 1926 mit lediglich einem Stern begonnen, und getestet wurden vorerst nur die besten Restaurants in der französischen Provinz. Bald darauf aber wurde es präziser, bis zu drei Sterne wurden vergeben, und diese begannen dann selbstverständlich auch über Paris zu blinken. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde die jährlich vergebene Auszeichnung zu dem Gütesiegel für Gourmet-Restaurants. Doch längst ist das Sterne-Leuchten nicht mehr allein auf Europa beschränkt; Jahr für Jahr sind die Tester – alles Profis aus der Branche — weltweit unterwegs. In völliger Unabhängigkeit legt allein ein Tester 30.000 Kilometer im Jahr zurück und isst in 250 Restaurants. Von Bistros über Gasthäuser bis zu Gourmet-Tempel ist alles dabei. Um dann in einer Sternekonferenz im Kollektiv die Entscheidung zu treffen. Besonders fündig werden die Tester aktuell in der Schweiz, in Lissabon und in Thailand. Wir haben die Highlights für eine winterliche Sterne-Reise.

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